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Samstag, 13.01.2018

Kleines Geld fürs Mügelner Zuhause

In zehn Jahren wurden für 61 Projekte 173 000 Euro ausgegeben. Das klingt wenig, ist aber zu spüren und zu sehen.

Von Heike Sabel

© picture alliance / dpa

Heidenau. Hier ein Spielgerät, da Lampen, ein Karussell zum Kinderfest und ein Schulprojekt: Das sind nur vier von 61 Projekten, die in den vergangenen zehn Jahren in Mügeln realisiert wurden. Die meisten davon waren keine Investitionen bzw. Bauten, sondern Projekte und Veranstaltungen wie „Wut im Bauch“ in der Stötzner-Schule. Hier lernen die Schüler, Probleme ohne Gewalt zu lösen.

Auch der Minispielfeldcup im Mai gehört seit Jahren zum Mügelner Veranstaltungsprogramm. „Man sollte ihn auch dieses Jahr wieder durchführen“, sagt Grundschulleiterin Karla Dorn. Genau wie das Kochduell, das ebenfalls Tradition hat. Stadtteilmanagerin Carola Lesky ermunterte am Donnerstagabend im ersten Stadtteilrat 2018 die Teilnehmer – Vereine und Einrichtungen –, wieder Anträge zu stellen. „Kommen Sie einfach auf mich zu.“

Finanziert werden die Projekte aus dem Verfügungsfonds. Der wiederum wird mit Fördermitteln, Spenden und Eigenmitteln sowie -leistungen gefüllt. In den zehn Jahren wurden 173 000 Euro umgesetzt, sagt Carola Lesky. „Das klingt nicht viel, sind auch mal nur 200 Euro für eine Veranstaltung, aber in der Summe wird Mügeln dadurch schöner“, sagt sie. Manchmal ist es einfach was fürs Gefühl, manchmal ist es auch zu sehen.

Selbst für die Sanierung der einstigen Ruine am Platz der Freiheit gab es eine kleine Förderung. Genau wie für den Abriss der 51 Garagen an der von-Stephan-Straße, wo der Investor danach 60 neue bauen will. Das sind kleine Summen, doch damit will die Stadt zeigen, wie wichtig ihr Mügeln ist. Mitunter würden nämlich Leute, die nicht hier wohnen, das Wohngebiet mehr schätzen als die, die hier zu Hause sind.

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