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Donnerstag, 28.12.2017

Kirchgemeinden schließen sich zusammen

Marbach und Greifendorf machen ab 1. Januar 2018 gemeinsame Sache. Das führt zu einer Reihe von Veränderungen.

Von Tina Soltysiak

Die Kirche in Marbach wurde im Sommer saniert. Das Pfarramt für die vereinigte Kirchgemeinde wird im Pfarrhaus in Marbach untergebracht.
Die Kirche in Marbach wurde im Sommer saniert. Das Pfarramt für die vereinigte Kirchgemeinde wird im Pfarrhaus in Marbach untergebracht.

© André Braun/Archiv

Striegistal. Zum 1. Januar 2018 vereinigen sich die Kirchgemeinde Greifendorf und die Marienkirchgemeinde Marbach. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten die Vorstände bereits am 19. September, wie Pfarrer Jörg Matthies jetzt mitteilte. Damit ändert sich der Name zu evangelisch-lutherische Marienkirchgemeinde im Striegistal.

Doch diese Bezeichnung ist nicht die einzige Neuerung: „Die neue Kirchgemeinde hat einen gemeinsamen Haushalt, ein gemeinsames Siegel und einen gemeinsamen Kirchenvorstand“, so Matthies. Das Siegel zeigt die Silhouetten der vier Kirchen in Greifendorf, Marbach, Etzdorf und Gleisberg, die in einem Viereck um ein Kreuz angeordnet sind.

Eine vorgezogene Neuwahl der Kirchenvorstände stehe nicht auf dem Plan. Bis zum turnusmäßigen Wahltermin im Jahr 2020 besteht der gemeinsame Kirchenvorstand dem Pfarrer zufolge aus den Mitgliedern der beiden alten Kirchenvorstände. Über diese und weitere Details hatten sich die Gemeindevertreter im Vorfeld in mehreren Sitzungen geeinigt.

Das Pfarramt für die vereinigte Kirchgemeinde werde im Pfarrhaus in Marbach untergebracht. In den Gemeindehäusern in Etzdorf und in Greifendorf werden wöchentliche Sprechzeiten angeboten. „Wie schon in Marbach, Etzdorf und Gleisberg wird ab Januar 2018 auch in Greifendorf ein Ortsausschuss gebildet. Dieser ist dann für die Belange in und um Greifendorf zuständig“, so Jörg Matthies.

Gleich bleiben hingegen die Zeiten und Zahl der Gottesdienste sowie die verschiedenen Gruppen, die sich regelmäßig treffen. Der Zusammenschluss sei eine logische Konsequenz gewesen. „Wir sind in unserer Region schon seit vielen Jahren gemeinsam unterwegs und haben im Blick auf unsere Zusammenarbeit viele gute Erfahrungen gemacht. Durch die Vereinigung der Kirchgemeinden rücken wir noch ein wenig enger zusammen“, so Pfarrer Jörg Matthies.

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