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Freitag, 29.12.2017

Keine Böller vor Kirchen und Klinik

Die Regeln erlauben nur zu Silvester und am Neujahrstag ein Feuerwerk – und auch dann nicht überall.

Von Annett Heyse

Feuerwerk darf nur am 31. Dezember und 1. Januar abgebrannt werden. Vergehen können teuer werden, sehr teuer.
Feuerwerk darf nur am 31. Dezember und 1. Januar abgebrannt werden. Vergehen können teuer werden, sehr teuer.

© dpa

Freital. Seit Tagen schon hört man es in Freital vor allem in den Abendstunden krachen – manche Silvesterfans können es kaum erwarten und testen schon mal ein paar Böller. Allerdings: Erlaubt ist das nicht. Denn laut Gesetz ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern lediglich am 31. Dezember und 1. Januar gestattet. Darauf weist die Stadtverwaltung hin. Verstöße dagegen können teuer werden. Werden Feuerwerke ordnungswidrig und ohne die entsprechende Genehmigung abgebrannt, kann das von der Landesdirektion Sachsen mit einer Geldbuße von bis zu 50 000 Euro geahndet werden.

Außerdem bittet die Stadtverwaltung darum, Feuerwerke nicht in der unmittelbaren Umgebung von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern abzubrennen. Dies sei grundsätzlich verboten.

Andererseits sind die Bürger aufgerufen, die Reste von Feuerwerkskörpern, Flaschen und Verpackungsmüll sofort oder zeitnah zu beseitigen. Laut Straßenreinigungssatzung sind auch die Grundstückseigentümer dazu verpflichtet. Die Stadtverwaltung hat unterstützend für die Beräumung im öffentlichen Raum ab dem 2. Januar vier Firmen beauftragt, um die Straßen und Plätze zu reinigen. Dabei kommen mehrere Kehrmaschinen zum Einsatz, ebenso wird per Hand gefegt.

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