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Mittwoch, 15.11.2017

Kein Schadenersatz für verletzte Katze

Die Kirschauer Mieze Mathilde war von einem Hund gebissen worden. Die Behandlung war aufwendig.

Rita Brauner aus Kirschau mit Katze Mathilde.
Rita Brauner aus Kirschau mit Katze Mathilde.

© Steffen Unger

Kirschau. Eine Kirschauerin, deren Katze vom Hund der Nachbarin schwer verletzt wurde und aufwendig behandelt werden musste, bekommt keinen Schadenersatz. Das hat das Bautzener Amtsgericht entschieden, berichtet dessen Direktor Markus Kadenbach.

Rita Brauners Mieze Mathilde war vor einem reichlichen Jahr über das benachbarte Grundstück gelaufen. Der dort lebende Hund – eine Mischung aus Dogo Agentino und Boxer – biss zu. Durch den Angriff verlor die Katze ein Bein und ein Stück Schwanz und erlitt außerdem einen Lungenriss. Mehrmalige Behandlungen in einer Tierklinik kosteten insgesamt 1 630 Euro. Außerdem entstanden der Katzenbesitzerin 220 Euro Fahrtkosten. Die gesamte Summe forderte Rita Brauner von der Hundehalterin. Das Gericht hat die Schadensersatzklage jedoch abgewiesen. Die Entscheidung wurde jetzt verkündet. Gegen das Urteil kann die Klägerin noch Berufung einlegen. (SZ/ks)

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