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Montag, 07.08.2017

Kein Neuzugang spielt für Dynamo

Bei der Montagabendpartie in Hamburg gegen den FC St. Pauli wechselt der Trainer trotzdem auf zwei Positionen.

Von Daniel Klein

Die Spieltagsinformationen des Gastgebers.
Die Spieltagsinformationen des Gastgebers.

© Daniel Klein

Hamburg. Im siebenten Anlauf soll es endlich klappen mit dem ersten Sieg. Sechs Duelle bestritt Dynamo beim FC St. Pauli, lediglich zwei Unentschieden sprangen für die Schwarz-Gelben bisher heraus.

„Das Millerntor ist eine Festung, wir werden die aber auf jeden Fall angreifen“, erklärte Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus vor der Partie, die um 20.30 Uhr angepfiffen wird. „Es ist grundsätzlich schwer, auf St. Pauli zu gewinnen, aber wenn man zu weit in die Vergangenheit schaut, kann ich damit auch nichts anfangen.“

Im Vergleich zum 1:0-Auftaktsieg gegen Duisburg wechselt Neuhaus auf zwei Positionen. Kapitän Marco Hartmann ersetzt im defensiven Mittelfeld seinen Stellvertreter Andreas Lambertz. Und Lucas Röser stürmt anstelle von Pascal Testroet, der sich gegen den MSV einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Der erst vergangene Woche verpflichtete Angreifer Eero Markkanen gehört überraschend nicht zum Kader, der Finne fing sich in der Nacht einen Magen-Darm-Infekt ein, teilte der Verein via Facebook mit. Deshalb ist die Dresdner Bank auch nur mit sechs Spielern besetzt.

Nicht mit nach Hamburg gereist ist Marcel Hilßner. Der 22-jährige Linksaußen unterschrieb am Montag einen Vertrag beim Drittligisten Hansa Rostock. Der gebürtige Leipziger war erst vor gut einem Jahr nach Dresden gewechselt, konnte sich aber nicht durchsetzen. Hilßner absolvierte in der vergangenen Saison lediglich acht Einsätze, stand nur ein einziges Mal bei einem Punktspiel in der Startelf. „Er möchte eine neue Herausforderung annehmen und wieder mehr Einsatzzeiten bekommen“, erklärte Dynamo-Sportdirektor Ralf Minge. Spätestens nach der Verpflichtung von Haris Duljevic in der vergangenen Woche dürfte Hilßner gemerkt haben, dass seine Aussichten nicht gerade besser geworden sind.

Die Aufstellung: Schwäbe - Kreuzer, J. Müller, Gonther, Heise - Hartmann - Möschl, Benatelli, Konrad, Berko - Röser

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