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Freitag, 21.04.2017

Kein Hundevergifter in See?

Symbolbild: Ein Zettel warnt in einem Park vor Giftködern.
Symbolbild: Ein Zettel warnt in einem Park vor Giftködern.

© dpa

Polizeisprecher Thomas Knaup kann die angeblichen drei Fälle nicht bestätigen, in denen Hunde nach dem Fressen präparierter Köder in Niesky-See verletzt wurden oder gestorben sein sollen. Nach seiner Angabe erreichen ihn solche Gerüchte häufig. „Zu über 99 Prozent sind das Luftnummern“, äußert er im Gespräch.

Er könne die Besorgnis der Hundehalter verstehen, so Thomas Knaup weiter. Teilweise würden solche Geschichten aber übersensibel aufgenommen und über soziale Netzwerke sehr schnell verbreitet. Wenn die Besitzer ihre Vierbeiner außerhalb des Hauses ausreichend überwachten, bestehe wenig Anlass zur Sorge. Dazu gehöre, das Tier an der Leine zu führen und es nichts fressen zu lassen. Wenn sich ein solcher Vorfall dennoch ereigne, sollten sich die Halter an die Polizei wenden.

Vor rund einer Woche warnte ein Görlitzer auf Facebook davor, dass im Nieskyer Stadtteil ein Unbekannter Gift auslege. Nachfragen bei Hundesportlern und -besitzern haben bereits zu Beginn dieser Woche ergeben, dass in See nichts von diesen Vorfällen bekannt ist. Auch Tierärztin Antje Klemt hat in den letzten Wochen nach eigenen Aussagen keinen Hund mit Vergiftungserscheinungen behandelt. (SZ/so)

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