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Dienstag, 02.01.2018

Jungwinzer arbeitet sich in die Spitzenklasse hinauf

Matthias Schuh wird in zwei wichtigen Ratgebern lobend erwähnt. Er sieht sich in seinem Weg bestärkt.

Setzt auf Weine, aus denen die Lage herauszuschmecken ist: Jungwinzer Matthias Schuh in einer der Anlagen des Sörnewitzer Weinguts.
Setzt auf Weine, aus denen die Lage herauszuschmecken ist: Jungwinzer Matthias Schuh in einer der Anlagen des Sörnewitzer Weinguts.

© Thomas Kretschel

Sörnewitz. Der Ratgeber Falstaff Wein Guide 2018 hat Winzer und Weinbautechniker Matthias Schuh vom Weingut Schuh in Sörnewitz zu einem von drei Newcomern der deutschen Weinszene gewählt. Dies teilte das Weingut jetzt mit.

„Das war für mich schon eine echte Überraschung, zugleich aber ein Beweis dafür, dass unsere Weine auch Fachleute außerhalb Sachsens überzeugen“, sagt der 30-Jährige. In diesem Jahr haben bereits die Weinmagazine Vinum und Meiningers Weinwelt Matthias Schuh zu Deutschlands Winzertalenten gezählt und über das sächsische Familienweingut berichtet.

Es freue ihn, dass er mit seiner Arbeit so einen kleinen Beitrag leisten könne, dem sächsischen Anbaugebiet zu überregionaler Aufmerksamkeit zu verhelfen.. „Es scheint uns zu gelingen, die Erfolgsgeschichte unseres 1990 gegründeten Familienbetriebs fortzuschreiben“, so der Jungwinzer. Vor anderthalb Jahren hatten die Geschwister Katharina Pollmer und Matthias Schuh die Verantwortung im Weingut übernommen.

Besonders stolz ist der Sörnewitzer Winzer ebenso auf die zweite Traube, die er mit seinen Weinen im neuen Ratgeber Gault & Millau Wein-Guide 2018 erreichen konnte. Damit hat sich das Familienweingut im weiter etabliert. „Mein Ziel bleibt es, unsere Trauben mit langer Reifezeit auf der Hefe zu Spitzenweinen auszubauen und zu beweisen, dass wir sächsischen Winzer uns überregional nicht verstecken müssen.“

Dabei sollen alle Weine jeweils die Besonderheiten des Jahrgangs und ihre Herkunft von den unterschiedlichen Weinbergslagen mit jeweils eigenem Mikroklima im Meißner Klausenberg und Kapitelberg widerspiegeln. Nachhaltige und ressourcenschonende Bewirtschaftung im Weinberg ist dabei unerlässlich. „Was wir sehen: Bei der Bewertung mancher Weine sind sich alle Verkoster einig, bei anderen Tropfen variieren die Einschätzungen.“

Deshalb empfiehlt das Weingut Schuh allen Weinfreunden zu fachkundiger Beratung und zur Verkostung der Weine, wo immer dies angeboten wird. „So können alle unsere Kunden ihren persönlichen Lieblingswein finden“, sagt Katharina Pollmer, die in der Geschäftsführung des Familienweinguts für den Verkauf zuständig ist. Aus diesem Grund werden Schuh-Weine auch ausschließlich selbst vermarktet sowie in ausgewählten Fachgeschäften angeboten. (SZ)

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