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Freitag, 21.04.2017

Jeder 13. war zu schnell

Beim Blitzermarathon wurden 414 Fahrzeuge gemessen. Ein Fahrer musste doppelt büßen.

Von Jürgen Müller

© Symbolbild/dpa

An insgesamt zehn verschiedenen Stellen standen am Mittwoch Beamte des Polizeireviers Meißen, um beim europaweiten Blitzermarathon Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen. Dabei wurden insgesamt 414 Fahrzeuge gemessen. Diese teilte Meißens stellvertretende Revierleiter Jörg Ettelt mit. Von diesen waren 31, als rund jedes 13., zu schnell. 30 Überschreitungen ereigneten sich allerdings im Bereich eines Verwarngeldes von bis zu 35 Euro. Nebenbei wurden auch sechs Mängelscheine ausgestellt. Ganz bitter wird es für einen Fahrzeugführer, der abzüglich der Toleranz mit 42 Kilometern pro Stunde zu schnell unterwegs war. Statt der vorgeschriebenen 50 fuhr er 92 Kilometer pro Stunde in einer Ortschaft. Das bringt ihm nun zwei Punkte in Flensburg ein und kostet ihn 200 Euro Bußgeld. Außerdem muss er den Führerschein für einen Monat abgeben. Gemessen wurde in Nossen, Meißen, Radebeul, Radeburg, Moritzburg und Weinböhla.