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Dienstag, 17.04.2018 Sportlerwahl 2018

Jede Stimme zählt

Der Döbelner Anzeiger und seine Partner suchen bis Anfang Mai die Handballerinnen und Handballer des Jahres 2018.

Von Frank Korn

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Handballer des Jahres: Tobias Rudolph, von der Sachsenligamannschaft der HSG Neudorf/Döbeln ist derzeit der Torschütze vom Dienst beim Meisterschaftsvierten. Eher notgedrungen, denn der 32-Jährige sprang ab November für den verletzten Topwerfer Alex Winkler in die Bresche. Und das mit Bravour, denn insgesamt liegt er mit 112 Treffern auf einem vorderen Platz der Torschützenliste, obwohl er nicht alle Spiele absolvierte. Tobias Rudolph begann mit fünf Jahren bei LVB mit dem Handball. Dort genoss er im Nachwuchsbereich eine fundierte Grundausbildung und spielte teilweise mit der zweiten Männermannschaft in der Verbandsliga. Später wurde er für Lok Mitte Torschützenkönig in dieser Klasse, ehe er vor vier Jahren zur HSG Neudorf/Döbeln wechselte und mittlerweile hier beheimatet ist. „Es war für mich eine der besten Saisons und auch das Team hat sich grandios geschlagen. Jetzt gilt es, in zwei Wochen noch den Pokal zu holen!“
Handballer des Jahres: Tobias Rudolph, von der Sachsenligamannschaft der HSG Neudorf/Döbeln ist derzeit der Torschütze vom Dienst beim Meisterschaftsvierten. Eher notgedrungen, denn der 32-Jährige sprang ab November für den verletzten Topwerfer Alex Winkler in die Bresche. Und das mit Bravour, denn insgesamt liegt er mit 112 Treffern auf einem vorderen Platz der Torschützenliste, obwohl er nicht alle Spiele absolvierte. Tobias Rudolph begann mit fünf Jahren bei LVB mit dem Handball. Dort genoss er im Nachwuchsbereich eine fundierte Grundausbildung und spielte teilweise mit der zweiten Männermannschaft in der Verbandsliga. Später wurde er für Lok Mitte Torschützenkönig in dieser Klasse, ehe er vor vier Jahren zur HSG Neudorf/Döbeln wechselte und mittlerweile hier beheimatet ist. „Es war für mich eine der besten Saisons und auch das Team hat sich grandios geschlagen. Jetzt gilt es, in zwei Wochen noch den Pokal zu holen!“

© Isabel Benkert

Handballerin des Jahres: Daniela Backofen, gehört trotz ihrer 46 Jahre bei der HSG Muldental nicht zum alten Eisen. In der Bezirksklasse Chemnitz hat sie mit ihrem Team die Vizemeisterschaft errungen. Dazu haben nicht zuletzt bisher 127 Treffer beigetragen, die Backofen erzielte und mit denen sie an der Spitze der Torschützenliste rangiert. Vor 35 Jahren wechselte sie von der Leichtathletik zum Handball und blieb dort bis heute aktiv. „Das ist mein Ausgleich zu Büro und Familie“, sagt sie und dass sie als Rudelsdorferin immer in Roßwein bei ihrem Heimatverein geblieben sei. Dieses Jahr zeigt sie sich mit dem Abschneiden ihrer Mannschaft sehr zufrieden, wobei ein Wiederaufstieg aufgrund des kleinen Kaders und der Altersstruktur nicht im Raum stehe. „Der Schritt ist zu groß“, sagt sie und und erklärt: „So langsam werden ich irgendwann den Rückzug antreten.“ Um dann ihren Sohn Timo zu fahren, der beim VfL Waldheim 54 in der C-Jugend spielt.
Handballerin des Jahres: Daniela Backofen, gehört trotz ihrer 46 Jahre bei der HSG Muldental nicht zum alten Eisen. In der Bezirksklasse Chemnitz hat sie mit ihrem Team die Vizemeisterschaft errungen. Dazu haben nicht zuletzt bisher 127 Treffer beigetragen, die Backofen erzielte und mit denen sie an der Spitze der Torschützenliste rangiert. Vor 35 Jahren wechselte sie von der Leichtathletik zum Handball und blieb dort bis heute aktiv. „Das ist mein Ausgleich zu Büro und Familie“, sagt sie und dass sie als Rudelsdorferin immer in Roßwein bei ihrem Heimatverein geblieben sei. Dieses Jahr zeigt sie sich mit dem Abschneiden ihrer Mannschaft sehr zufrieden, wobei ein Wiederaufstieg aufgrund des kleinen Kaders und der Altersstruktur nicht im Raum stehe. „Der Schritt ist zu groß“, sagt sie und und erklärt: „So langsam werden ich irgendwann den Rückzug antreten.“ Um dann ihren Sohn Timo zu fahren, der beim VfL Waldheim 54 in der C-Jugend spielt.

© André Braun

Nachwuchshandballer/-in des Jahres: Markus Becker vom VfL Waldheim 54 spielt erst seit drei Jahren Handball. Die sportliche Entwicklung, die er in diesem Zeitraum nahm, ist allerdings recht rasant. Bereits seit zwei Jahren spielt er in der Sachsenauswahl und hat seit November 2017 ein Zweitspielrecht bei der NSG EHV/NH Aue in der Sachsenliga. Der erste Trainer des 13-Jährigen, dessen Lieblingspositionen Linksaußen und Rückraum Mitte sind, war Heinz Köhler. Stärken des jungen Waldheimers sind vor allem dasKonterspiel und 1:1-Zweikämpfe. Das brachte ihm derzeit in nur acht Spielen der Bezirksliga Chemnitz 86 Treffer und den fünften Platz der Torschützenliste ein. Arbeiten muss Markus daran, besser verlieren zu können. Neben dem Handball fährt er gern mit Freunden Fahrrad oder spielt Fußball. „Von nichts kommt nichts“, ist sein Motto und so hat er neben dem Abitur und einem guten Beruf als persönliche Ziele auch ein sportliches: die Nationalmannschaft.
Nachwuchshandballer/-in des Jahres: Markus Becker vom VfL Waldheim 54 spielt erst seit drei Jahren Handball. Die sportliche Entwicklung, die er in diesem Zeitraum nahm, ist allerdings recht rasant. Bereits seit zwei Jahren spielt er in der Sachsenauswahl und hat seit November 2017 ein Zweitspielrecht bei der NSG EHV/NH Aue in der Sachsenliga. Der erste Trainer des 13-Jährigen, dessen Lieblingspositionen Linksaußen und Rückraum Mitte sind, war Heinz Köhler. Stärken des jungen Waldheimers sind vor allem das Konterspiel und 1:1-Zweikämpfe. Das brachte ihm derzeit in nur acht Spielen der Bezirksliga Chemnitz 86 Treffer und den fünften Platz der Torschützenliste ein. Arbeiten muss Markus daran, besser verlieren zu können. Neben dem Handball fährt er gern mit Freunden Fahrrad oder spielt Fußball. „Von nichts kommt nichts“, ist sein Motto und so hat er neben dem Abitur und einem guten Beruf als persönliche Ziele auch ein sportliches: die Nationalmannschaft.

© André Braun

Döbeln. Es ist Tradition, dass der Döbelner Anzeiger seit 1991 – mit einer kurzen Unterbrechung – die Sportler des Jahres in der Region Döbeln kürt. Und das mittlerweile bereits zum 21. Mal.

Seit 2015 geschieht das sportartenspezifisch in drei Kategorien. So wird derzeit das „Handball-Spezial“ durchgeführt, später folgen die Wahlen der „Fußballer des Jahres“ und zum Jahresende die der „Sportler des Jahres“. Bei diesem Publikumsvotum fließen die durch die Aktion eingenommenen Mittel als Unterstützung direkt an die jeweils erstplatzierten Sportlerinnen und Sportler zurück und kommen dort an, wo sie zu allererst benötigt werden: Bei den Aktiven direkt vor Ort. Mit ihrem Votum haben die Sportbegeisterten der Region die Möglichkeit, die Leistungen der Aktiven zu würdigen und damit für Ansporn zu sorgen, vielleicht noch eine Schippe drauf zu legen beziehungsweise die Mannschaftskameraden mitzureißen, um in der kommenden Saison vielleicht noch besser abzuschneiden.

Die Stimmzettel erscheinen bis Ende April jeweils in den Donnerstagausgaben des Döbelner Anzeigers. Es sind nur Originalcoupons gültig. (DA/dwe)

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