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Dienstag, 17.04.2018

Initiative freut sich über Resonanz

Das Trojanische Pferd vor dem Kulturpalast.
Das Trojanische Pferd vor dem Kulturpalast.

© dpa

Kurz vor der Pegida-Kundgebung auf dem Altmarkt endete am Montag auf der anderen Seite der Wilsdruffer Straße die Aktion „Kunst ist frei – das Trojanische Pferd“.

Mitinitiator René Jahn sagte, das Projekt habe am Wochenende einen „wahnsinnen Zuspruch“ ausgelöst. Er kündigte eine weitere Kunstaktion vor den Stadtratswahlen 2019 an. Die Initiative „Kunst ist frei“ werde nun die Spenden zählen und die Summe in den sozialen Medien veröffentlichen. Mitinitiator Joachim Radtke sagte, das Pferd sei zwar „nicht schön, aber abstrakt“. Am Wochenende habe unter anderem Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) mit der Gruppe diskutiert.

Die Gruppe hatte ihr Styroporpferd am Freitag vor dem Kulturpalast aufgebaut. Es sollte zu Diskussionen anregen. Damit wollten die Initiatoren vor einer Entwicklung warnen, „die unser Land, unsere Tradition und unsere Kultur zerstört“. Kritiker sehen es als Ausdruck fremdenfeindlicher Ansichten und halten die Gruppe für Sympathiesanten von Pegida und AfD. (SZ/csp)

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