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Freitag, 29.12.2017

Immer mehr Kunden besuchen die Dresdner Sparkasse im Internet

Ostsächsische Sparkasse Dresden reicht 2017 erheblich mehr Kredite aus und wird digitaler.

Von Nora Miethke

Dresden. Joachim Hoof, Vorstandschef der Ostsächsischen Sparkasse Dresden (OSD) ist mit dem zu Ende gehenden Jahr zufrieden. „2017 war für uns ein erfolgreiches Jahr“, teilte er am Donnerstag mit. Trotz Nullzinspolitik und niedriger Margen sei es gelungen, sich mit einer Bilanzsumme von rund 11,5 Milliarden Euro „mit Bravour am Markt zu behaupten“. Die OSD gehört mit 100 Filialen und 1 600 Mitarbeitern zu den Top Ten der Sparkassen in Deutschland.

Erstmalig in der Unternehmensgeschichte hat die OSD beim Kreditbestand die sechs Milliarden Euro-Grenze überschritten. Seit Jahresbeginn wuchsen die Kundenkredite um mehr als 550 Millionen Euro auf 6,3 Milliarden Euro bis Ende November. Die Höhe der Kundeneinlagen liegt bei zehn Milliarden Euro. Hoof wertet diese Entwicklung als Beleg für die anhaltend positive wirtschaftliche Stimmung in der Region Dresden.

Seit 2016 konzentriert sich das Geldhaus auch auf den Ausbau digitaler Angebote. Das Bezahlen per Smartphone mit Blue Code wurde bei weit über 150 000 Einkäufen genutzt. Über die Kredit-App „Mein Kredit“ wurden 2017 rund 100 000 Euro an Kleinkrediten gewährt. Die OSD rechnet in diesem Jahr mit drei Millionen mehr Besuchen ihrer Internetfiliale als im Vorjahr, insgesamt wären das dann 27 Millionen Klicks. Vor allem Kunden aus Dresden, dem Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge und aus der Lausitz nutzen das Angebot.

Auch wenn die Online-Welt auf dem Vormarsch sei, werde die Sparkasse vor Ort bleiben. „Die Nähe zu unseren Kunden ist unsere DNA, sie ist Bestandteil unseres Geschäftsmodells“, versichert Hoof.

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