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Donnerstag, 07.12.2017

Illegale Einreise verhindert

19 Personen haben am Mittwoch versucht, mit einem grenzüberschreitenden Linienbus unerlaubt nach Deutschland zu kommen. Die Bundespolizei stoppte sie.

Bundespolizisten kontrollieren auf der A17 immer wieder grenzüberschreitende Reise- und Linienbusse.
Bundespolizisten kontrollieren auf der A 17 immer wieder grenzüberschreitende Reise- und Linienbusse.

© Symbolfoto dpa

Berggießhübel. Für 19 Personen aus einem grenzüberschreitenden Linienbus ging es am Mittwoch von der A 17 wieder zurück nach Tschechien. Die Bundespolizei der Inspektion Berggießhübel hat ihre illegale Einreise verhindert.

Die Überprüfung der Fahrgäste im Bus ergab bei einer Vielzahl der Moldawier den Verdacht, dass sie dauerhaft in Deutschland bleiben wollen. Unter anderem machten die Befragten gegenüber den Beamten widersprüchliche Angaben zu ihrem geplanten Reiseziel und Reisezweck, so die Bundespolizei. Bei drei der kontrollierten Personen stellte sich zudem heraus, dass sie bereits in der Vergangenheit in Deutschland Asyl beantragt hatten. Gegen zwei weitere Personen bestanden zudem wegen Diebstahls Haftbefehle zur Strafvollstreckung, sie waren schon früher zu jeweils 278,50 Euro Strafe verurteilt worden. Beide konnten die noch offenen Geldstrafen vor Ort begleichen.

Im Rahmen der polizeilichen Kontrolle stellten die Beamten bei insgesamt 19 Moldawiern fest, dass sie kein visafreies Reiserechts besitzen. Alle Personen müssen sich wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz verantworten. Sie werden nach Tschechien zurückgeschoben und an die dortigen Behörden übergeben. (szo)