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Donnerstag, 14.09.2017

Hochwasserschutz für den Lößnitzbach

Die Stadt will ein Konzept erstellen lassen, um Grundstücke am Bach zu schützen.

Von Nina Schirmer

Die Gebiete um den Radebeuler Lößnitzbach sollen besser vor Hochwasser gesichert werden.
Die Gebiete um den Radebeuler Lößnitzbach sollen besser vor Hochwasser gesichert werden.

© Norbert Millauer

Radebeul. Die Gebiete rund um den Lößnitzbach sollen in Zukunft besser vor Hochwassern geschützt werden. Der Stadtentwicklungsausschuss hat deshalb die ACI Aquaprojekt Consult Ingenieurgesellschaft aus Dresden damit beauftragt, die Hochwasserrisiken für den Bach und dessen Einzugsgebiete zu untersuchen. Aus dem Ergebnis der Untersuchung soll anschließend ein Maßnahmenplan erstellt werden, heißt es von der Stadtverwaltung. Die Bauprojekte sollen dann hintereinander umgesetzt werden.

Drei Planungsbüros hatten sich bei der Stadt darum beworben, das Hochwasserschutzkonzept zu erstellen. ACI Dresden gab mit rund 65 000 Euro das günstigste Angebot ab. Die Kosten werden zu 75 Prozent vom Land gefördert. Der Fördermittelbescheid ist inzwischen bei der Stadt eingegangen.

Beim Starkregen 2013 hatte sich der Lößnitzbach in ein reißendes Gewässer verwandelt. Damals wurden unter anderem die Straße und die Brücke An der Jägermühle beschädigt. Auch an der Meißner Straße mussten Grundstücke mit Sandsäcken gesichert werden.