• Einstellungen
Donnerstag, 07.12.2017

Hilfe für Mutter mit behindertem Sohn

Eine Dresdnerin beteiligt sich an den Kosten für den Wohnungsumbau und hofft auf ein Einlenken der Sächsischen Aufbaubank.

1

Weil ihr Sohn Yasin (l.) sogenannte Tic-Störungen mit lautstarken Anfällen hat, musste Sylvia Z. mit ihren drei Kindern umziehen.
Weil ihr Sohn Yasin (l.) sogenannte Tic-Störungen mit lautstarken Anfällen hat, musste Sylvia Z. mit ihren drei Kindern umziehen.

Die Geschichte einer Dresdner Mutter, die um ihren behinderten Sohn kämpft und verzweifelt eine größere Wohnung für sich und ihre drei Kinder suchte, hat viele Menschen bewegt. Einige haben finanzielle Unterstützung angeboten. Denn die Sächsische Aufbaubank (SBA) hatte es abgelehnt, die Kosten für den behindertengerechten Umbau der Wohnung zu übernehmen (wir berichteten). Der zwölfjährige Yasin leidet unter einem sehr seltenen Gendefekt und lautstarken Tic-Störungen.

Wohnungseigentümer Ralf Bäßler hatte gut 30 000 Euro unter anderem in Schallschutz und Badumbau investiert. Weil die Arbeiten vor der Genehmigung der Fördermittel begonnen hatten, weigerte sich die SBA, den in Aussicht gestellten Anteil in Höhe von 10 000 Euro zu zahlen. Eine Dresdnerin beteiligt sich jetzt mit 500 Euro an den Kosten. Sie würde sogar 1 000 Euro geben, wenn die Vorstände der SBA dies ebenfalls täten. „Sie würden damit ein Zeichen gegen unmenschliche Bürokratie setzen“, schreibt sie an die SZ. (SZ/noa)

Desktopversion des Artikels

Leser-Kommentare

Insgesamt 1 Kommentar

Alle Kommentare anzeigen

  1. Heinz-Peter Herzog

    Bei der Bank geht es um die SAB, oder?

Alle Kommentare anzeigen

Kommentare können nur in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr abgegeben werden.