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Donnerstag, 28.12.2017

Gute Chancen für sächsischen Sekt in USA

Der Konsum von Schaumwein ist dort deutlich gestiegen. Beim Pro-Kopf-Verbrauch ist noch viel Luft nach oben.

© Symbolfoto: dpa

Meißen. Die Anzahl der sächsischen Sekte hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Sachsens größter Privatwinzer, das Weingut Schloss Proschwitz Prinz zur Lippe, hat sich den Ausbau dieses Segments explizit auf die Fahnen geschrieben. Dem kommt entgegen, dass sich Schaumweine auf dem nordamerikanischen Markt immer größerer Beliebtheit erfreuen. Dies geht aus einer Mitteilung des Deutschen Weininstituts hervor, welches den deutschen Wein weltweit vermarktet.

Wie das DWI in einer Meldung schreibt, sei der Konsum von Schaumweinen in den USA im letzten Jahrzehnt um 50 Prozent gewachsen. Amerikas Pro-Kopf-Verbrauch von Schaumwein liege trotzdem mit weniger als einem Liter pro Jahr deutlich hinter dem von Deutschland mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von sechs Litern. Die meisten Amerikaner trinken Schaumwein auch heute noch nur anlässlich von Hochzeiten oder einer Abschlussfeier.

Die Daten deuten aber darauf hin, dass Schaumwein in den USA noch viel Potenzial hat. Die jüngeren Konsumenten haben eine ganz andere Einstellung zu Schaumwein als ihre Eltern. (SZ/pa)

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