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Mittwoch, 03.01.2018

Grundstücke werden an Betriebe verkauft

In Ebersbach-Neugersdorf gibt es Interessenten für den Erwerb von Gewerbeflächen. Die Stadt ist darüber erfreut, der Stadtrat schafft die Voraussetzungen.

Von Gabriela Lachnit

Luftbild des Gewerbegebiet Rumburger Straße in Ebersbach
Luftbild des Gewerbegebiet Rumburger Straße in Ebersbach

© Eichler

Drei Teilflächen des Gewerbegebietes an der Rumburger Straße in Ebersbach wird die Stadt Ebersbach-Neugersdorf an Gewerbetreibende verkaufen. Dabei wird ein Unternehmen seine bereits vorhandene Fläche erweitern. Ein Metallbetrieb benötigt ein Areal, um hier neu zu bauen und von der Polenzstraße umzuziehen. Ein weiteres Unternehmen, das sich derzeit in der Firmengründung befindet, möchte an der Rumburger Straße künftig eine Grundstücks-, Gebäude- und Maschinenverwaltung betreiben. Der Stadtrat der Spreequellstadt stimmte in seiner Sitzung vor Weihnachten den Anträgen zum Verkauf der Flächen zu.

Ein Areal, dessen Verkauf die Stadträte vor einiger Zeit bereits beschlossen hatten, geht an die Oberlandstadt zurück. Der Verkauf wird rückabgewickelt, da der Käufer den Kaufpreis nicht fristgerecht gezahlt hat. Hier bedarf es keines Stadtratsbeschlusses, da die Stadt das Verfahren in einem solchen Fall schon mit dem Notarvertrag klar geregelt hat. Diese Regelung besagt: Löst ein Grundstückskäufer seine Investitionsverpflichtung nicht ein, wird der Grundstücksverkauf rückabgewickelt. Das erfolgt ebenfalls, wenn der Kaufpreis nicht fristgerecht beglichen wird. Will der Käufer das erworbene Grundstück innerhalb einer bestimmten Zeit weiter veräußern, muss er zunächst die Zustimmung der Stadt einholen.

Im Gewerbegebiet Kamerun in Neugersdorf sind von 13,5 Hektar Fläche nur noch 1,4 Hektar frei. Zehn Prozent davon sind wegen ihrer Lage und ihres Zuschnittes wenig attraktiv für die Nutzung durch Gewerbebetriebe. Eine Firma will wegen problematischer Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung das ursprünglich gewollte Grundstück zu den ausgehandelten Konditionen nicht mehr haben. Dennoch ist sie am Erwerb einer Fläche zu einem geringeren Preis interessiert und stellte die Anfrage, ob die Stadt diese Fläche zwei Jahre vorhalten könne. Die Stadträte legten fest, dass der Betrieb das Areal bis Ende des Jahres 2018 zu den gültigen Konditionen erwerben könne.

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