• Einstellungen
Dienstag, 21.03.2017

Großreinemachen nach dem Winter

An mehreren Tagen werden Wege, das Elbufer und der Friedewald geputzt. Vor der eigenen Haustür muss jeder selbst kehren.

Die verschiedensten Besen liegen in einer Schubkarre für den Frühjahrsputz bereit.
Die verschiedensten Besen liegen in einer Schubkarre für den Frühjahrsputz bereit.

© Symbolbild/dpa

Coswig. In den nächsten Wochen räumen Vereine wieder Stadt und Natur auf – und mitmachen kann jeder. Denn nach dem Winter kommt viel achtlos weggeworfener Müll zum Vorschein. Der soll bei mehreren Arbeitseinsätzen eingesammelt werden.

Den Beginn macht der Kultur- und Heimatverein Sörnewitz am Sonnabend. Die Freiwilligen reinigen die Wege und Straßen in Sörnewitz und auf der Bosel. Treff ist um 9 Uhr am Handwerkerhof. Bei schlechtem Wetter muss der Termin verschoben werden. Eine Woche später ist der Angelverein Coswig 1954 an der Elbe in Kötitz unterwegs.

Die IG Friedewald trifft sich traditionell am 1. Mai um 8 Uhr an der Spitzgrundmühle zum Frühjahrsputz im Friedewald. Helfer sollten Handschuhe mitbringen. Der gesammelte Müll wird in bereitgestellten Säcken verstaut und vom Baubetriebshof abgeholt. Die Mitarbeiter haben den Elberadweg bereits von Streugut und abgestorbenen Ästen, Gräser und Schmutz befreit, teilt die Stadtverwaltung mit.

„Auf den Straßen und Gehwegen liegt die Verantwortung der Reinigung beinahe immer bei den Anliegern“, so Stadtsprecherin Ulrike Tranberg. In diesem Zusammenhang wolle man alle Coswiger Bürger an die Straßenreinigungssatzung erinnern, die besagt, dass den Grundstückseigentümern, -nutzern oder -pächtern die Pflicht obliegt, die Gehwege oder 1,50 Meter Randstreifen entlang ihrer Grundstücksgrenze von Schmutz, sonstigem Kehricht, Wildwuchs und Laub freizuhalten. Dazu gehört auch das oft vergessene Schnittgerinne. Diese Reinigung ist 14-tägig vorzunehmen.

Die Straßenreinigungssatzung kann auf der Internetseite der Stadtverwaltung unter Rathaus-Stadtrecht-Bauwesen nachgelesen werden. (SZ)