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Donnerstag, 28.12.2017

Großenhain will Renten-Büro anbieten

Die Stadt würde einen Raum stellen. Aber macht die Rentenkasse da mit?

Von Birgit Ulbricht

Im Jahr 2009 schloss die Rentenberatungsstelle in der Weberallee.
Im Jahr 2009 schloss die Rentenberatungsstelle in der Weberallee.

© SZ-Archiv/Klaus-Dieter Brühl

Großenhain. Selbst das kleinere Radeburg kann es – eine Rentenberatung anbieten. Jeden zweiten Donnerstag im Monat können sich die Bürger bei der Mitarbeiterin des Versicherungsträgers beraten lassen. Und das ist auch dringend nötig, sagt Die Linke in Großenhain. Seit im Oktober 2009 das Büro im Ärztehaus Weber-Allee geschlossen wurde, hat Die Linke in ihrem Bürgerbüro Sprechstunden im Ehrenamt angeboten. Mit der Einführung der Flexi-Rente ist es aber immer schwieriger geworden, ordentliche Auskünfte zu geben, weil der Berater dazu genauen Einblick in das Rentenkonto haben müsste, um Zeiten zu finden, die die Rente aufbessern. Das kann Die Linke natürlich nicht und hat deshalb jetzt ihre Stadtratsfraktion mit dem Antrag losgeschickt, die Stadtverwaltung möge einen Raum für die Rentenberater zur Verfügung stellen.

Das ist in den früheren Sparkassenräumen problemlos möglich und wurde auch sofort beschlossen. Die Frage ist nun allerdings, ob die Rentenkasse solch ein Angebot annimmt? Über die Feiertage war diese Frage noch nicht zu klären. Bislang müssen Bürger notfalls nach Riesa oder Dresden fahren.

In Riesa befindet sich die Beratungsstelle im Sparkassengebäude auf der Hauptstraße 70,Telefon 03525 7252-0. Wer im Osten des Kreises wohnt, könnte nach Dresden, Holbeinstraße 1, Telefon 0351 4457-0, fahren.