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Montag, 20.03.2017

Grippe ist auf dem Rückzug

Praxen im Landkreis Görlitz melden jede Woche weniger Ansteckungen mit dem Influenza-Virus. Das gleiche Bild zeigt sich bei den Erkältungskrankheiten.

Symbolbild.
Symbolbild.

© Maurizio Gambarini/dpa

Landkreis. Die Grippewelle ebbt im Landkreis Görlitz ab. So melden die Praxen seit Mitte Februar jede Woche weniger Ansteckungen mit dem Influenza-Virus. Auf dem Höhepunkt der Epidemie waren es 220 Erkrankte in einer Woche, in der vergangenen nur noch 21.

Das gleiche Bild zeigt sich bei den Erkältungskrankheiten. Auch sie sind auf dem Rückzug. Meldeten die Praxen Mitte Februar ans Görlitzer Gesundheitsamt noch 1149 Neuerkrankungen in einer Woche, so sind es jetzt noch 511.

Auch die Landesuntersuchungsanstalt in Chemnitz schätzt für den gesamten Freistaat Sachsen ein, dass der „Höhepunkt der diesjährigen Influenzawelle überschritten ist“. Seit deren Beginn wurden 15183 Influenza-Fälle registriert. 60 Patienten starben, allein im Landkreis Görlitz waren es neun. Nur noch aus dem Landkreis Zwickau mit zehn Grippe-Toten wurden mehr gemeldet.

Die Zahlen können aber nur einen Trend abbilden, da nicht alle Praxen und Kliniken am Meldesystem teilnehmen und manche Erkrankte auch keinen Arzt aufsuchen. (SZ/sb)

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