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Mittwoch, 15.11.2017

Graupa wächst um weitere 20 Häuser

Die Straße durch das geplante Wohngebiet hat jetzt einen Namen. Die Bebauung startet noch in diesem Jahr.

Von Mareike Huisinga

In Graupa können bald weitere Einfamilienhäuser entstehen.
In Graupa können bald weitere Einfamilienhäuser entstehen.

© dpa

Graupa. Wohnen in Graupa ist begehrt. Immer neue Häuser entstehen. Aktuell wird an der Erschließung des Wohngebiets „Alte Gärtnerei“ gearbeitet. Das Gelände befindet sich nördlich des neu errichteten Siegfriedweges. „Allerdings wird das Areal vom Gärtnerweg aus erschlossen“, erklärt Ortsvorsteher Gernot Heerde (parteilos). Investor ist die Opus Wohnbau GmbH, die das Gelände erschließt und die einzelnen Grundstücke dann an privat verkauft. Heerde schätzt, dass auf dem Areal ungefähr 20 neue Einfamilienhäuser entstehen. Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein. Sämtliche Grundstücke liegen an einer Planstraße, die kurz vor der Fertigstellung steht. Auf der vergangenen Ortschaftsratssitzung beschlossen die Abgeordneten, dass diese Straße künftig den Namen Baienfurter Weg trägt. Mit gutem Grund, denn die Gemeinde nördlich des Bodensees ist Partnergemeinde von Graupa und dessen Eingemeindung nach Pirna auch Partnergemeinde der Kreisstadt. Zur offiziellen Einweihung der Straße, die voraussichtlich im kommenden Frühjahr stattfindet, werden auch Vertreter aus Baienfurt eingeladen, verspricht Heerde.

Das Wachstum von Graupa sei erfreulich, betont der Ortschef. „Wir wissen, dass Graupa ein schönes Wohnumfeld bietet. Dementsprechend ist groß die Nachfrage nach Grundstücken“, erklärt er. Besonders die gute Infrastruktur sei attraktiv für junge Familien. In Graupa gibt es einen Kindergarten, eine Grundschule sowie mehrere Ärzte. „Jetzt fehlt uns nur noch eine größere Kaufhalle“, berichtet Heerde.

Andererseits sind dem Ortsvorsteher auch die Schattenseiten des Wachstums klar. Der Ortschaftsrat bemühe sich darum, die Siedlungsflächen nicht zu sehr auszuweiten und zu verdichten, erklärt Heerde. Graupa müsse die Chance haben, seinen ursprünglichen Charakter zu erhalten, der von einem Wechsel zwischen Grünflächen und Bebauung geprägt ist. Das Dorf zählte 2015 rund 3 200 Einwohner. „Ich gehe davon aus, dass diese Zahl gestiegen ist“, sagt der Ortsvorsteher.

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