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Mittwoch, 15.11.2017

Gespräch zum Tornado-Denkmal

Vom Amtsgericht wurden vier Jugendliche wegen dessen Zerstörung verurteilt. Nun geht es um den Schadensersatz.

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

Das Tornado-Denkmal in Großenhain: Bei entsprechendem Sonnenstand wird das Datum des Tornados auf eine Freifläche projiziert.
Das Tornado-Denkmal in Großenhain: Bei entsprechendem Sonnenstand wird das Datum des Tornados auf eine Freifläche projiziert.

© Archiv/Klaus-Dieter Brühl

Großenhain. Im Februar hatten fünf Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren dasTornadodenkmal im Stadtpark zerstört. Einer meldete sich im Ermittlungsverfahren freiwillig und bekam 50 soziale Arbeitsstunden auf dem Stadtbauhof verordnet. Vier weitere Schüler, die die Scheibe des inzwischen reparierten Denkmals zerschlagen hatten, wurden verurteilt und sollen laut Jugendgerichtshilfe nun ebenfalls Schadenswiedergutmachung leisten.

Am Donnerstag findet dazu ein Erstgespräch mit den Jugendlichen im Täter-Opfer-Ausgleich statt. Dabei soll klar werden, ob die Täter, denen insgesamt 23 Straftaten zur Last gelegt wurden, zu Geldzahlungen zum Beispiel für neue Bäume in der Lage sind. Oder ob sie ebenfalls Arbeitsstunden auf dem Bauhof oder in der Jugendarbeit leisten. Wie kürzlich im Fall des Alten Schlosses Schönfeld müssen sich die Jugendlichen und die Kommune einig werden.