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Donnerstag, 26.10.2017 In der Dämmerung unterwegs

Gefahr von Wildunfällen steigt nach Zeitumstellung

Mit der Umstellung auf die Winterzeit fahren viele Menschen während der Morgendämmerung zur Arbeit. Die Gefahr: Dann sind vermehrt Wildtiere unterwegs.

Autofahrer müssen vor allem in der Morgendämmerung aufpassen. Denn dann sind Wildtiere besonders aktiv. Foto: Martin Schutt/dpa
Autofahrer müssen vor allem in der Morgendämmerung aufpassen. Denn dann sind Wildtiere besonders aktiv. Foto: Martin Schutt/dpa

Bei der morgendlichen Fahrt zur Arbeit steigt nach der Zeitumstellung die Gefahr von Wildunfällen. Davor warnt der Deutsche Jagdverband.

Nachdem die Uhr eine Stunde zurückgestellt wurde, fahren viele Menschen nicht mehr im Dunkeln zur Arbeit, sondern während der Morgendämmerung.

Doch Vorsicht: Große Wildtiere gehen in der Dämmerung auf Futtersuche, erläutert die Deutsche Wildtier Stiftung. Der Biorhythmus von Tieren wie dem Rothirsch oder dem Wildschwein orientiere sich am Sonnenstand, und in der Dämmerung seien sie besonders aktiv. Auch gegen Abend, wenn es langsam dunkel wird, sollten Autofahrer in Wäldern und an Übergängen von Waldgebieten zu Feldern deshalb vorausschauend fahren.

Steht ein Tier am Straßenrand oder läuft auf die Fahrbahn, sollten Autofahrer abblenden, hupen und bremsen. Fernlicht blendet die Tiere und raubt ihnen die Orientierung, erklärt der Jagdverband. Hupen aber helfe ihnen als akustische Orientierung, um zu flüchten.

In der Nacht auf den 29. Oktober werden die Uhren um eine Stunde von Sommer- auf Winterzeit zurückgestellt.

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