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Mittwoch, 15.11.2017 Kommentar

Für Studenten nicht attraktiv genug

SZ-Redakteur Udo Lemke
SZ-Redakteur Udo Lemke

© Claudia Hübschmann

Drei aktuelle Tatsachen lassen sich anhand des Sächsischen Hofs am Hahnemannsplatz verdeutlichen. Erstens: Auch ein noch so ordentlich saniertes Gebäude wird noch nicht zur Gaststätte, wenn es an geeignetem Personal mangelt. Zweitens: Meißen ist nicht Dresden, es gibt Standortnachteile. In der Dresdner Neustadt wäre der Sächsische Hof wahrscheinlich längst eine florierende Gaststätte, meint Besitzer Eberhard Raue. Wahrscheinlich hat er recht. Aber von Meißen nach Dresden gibt es ein klares Wohlstandsgefälle, das sich auch in der Anzahl der möglichen Gaststättenbesuche der Bürger niederschlägt. Und drittens ist Meißen gegenwärtig nicht attraktiv genug als Wohnort für Studenten. Trotz vergleichsweise billiger Mieten und exzellenter Verkehrsanbindung. Hier muss die Stadt Ursachenforschung betreiben.

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