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Donnerstag, 04.01.2018

Freital investiert ins Abwassernetz

Für 1,6 Millionen Euro werden neue Leitungen verlegt. Dafür muss sich der Abwasserbetrieb Geld leihen.

Von Annett Heyse

© Symbolbild: dpa

Freital. Freitals Abwasserbetrieb will in diesem Jahr den Regenwasserkanal auf der Burgker Straße zwischen Knappenweg und Buswendeplatz komplett erneuern. Das geht aus dem aktuellen Wirtschaftsplan hervor. Vorgesehen ist, die etwa 400 Meter lange alte Rohrstrecke durch eine neue Leitung zu ersetzen, die auch einen größeren Querschnitt hat. „Dies wird auch zur Entlastung des Burgker Bachs führen“, heißt es im Plan. Die Kosten liegen bei 600 000 Euro, ein Baubeginn steht noch nicht fest.

Zudem will der Abwasserbetrieb 700 000 Euro in den Erhalt des Kanalnetzes investieren. Dies betrifft verschiedene kleinere Bauarbeiten im gesamten Stadtgebiet. Für weitere 100 000 Euro werden Kanalabschnitte und Abwasserschächte im Zuge von ohnehin geplanten Straßenbauprojekten erneuert. Insgesamt will der Abwasserbetrieb in diesem Jahr 1,6 Millionen Euro in sein Kanalnetz stecken. Der Stadtrat hat dem Wirtschaftsplan zugestimmt.

Um die Arbeiten zu finanzieren, muss ein Kredit aufgenommen werden. Vorgesehen ist, dass sich der Eigenbetrieb bei den Banken 990 000 Euro leiht. Andererseits zahlt der Freitaler Abwasserbetrieb 740 000 Euro Schulden zurück. Der Schuldenstand wird also leicht ansteigen. Anfang 2017 lag er noch bei insgesamt 17,3 Millionen Euro.

Die geplanten Investitionen und die Kreditaufnahme werden zunächst keine Auswirkungen auf die Gebühren haben. Die Entgelte sind bis einschließlich 2019 festgesetzt und kostendeckend. (SZ/hey)

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