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Samstag, 20.05.2017

Freistaat genehmigt Kreishaushalt

Der Landkreis kann nun mit dem beschlossenen Geld arbeiten. Doch der Freistaat verbindet die Freigabe mit neuen Auflagen.

Von Franz Werfel

© Symbolbild/dpa

Freital. Intensiv haben die Kreisräte Anfang April um den Kreishaushalt für dieses Jahr sowie das Haushaltsstrukturkonzept für die kommenden fünf Jahre gerungen. Herausgekommen ist ein Papier, das gut 300 Millionen Euro umfasst. Damit kann der Kreis in diesem Jahr alle Aufgaben erfüllen und Kredite bedienen. Dennoch bleibt eine Lücke von rund 8,6 Millionen Euro im Haushalt. Fast sieben Millionen Euro neue Schulden muss der Landkreis aufnehmen.

Trotzdem konnte die Landesdirektion den Haushalt freigeben. Sie knüpft daran allerdings Bedingungen. Für die Jahre 2017 bis 2021 haben die Kreisräte mithilfe zweier Beratungsfirmen Maßnahmen beschlossen, die insgesamt 36,5 Millionen Euro einsparen sollen. Allein auf die Jugendhilfe entfällt davon ein Drittel. Bürgerbüros werden vorerst nicht geschlossen, so Landrat Michael Geisler (CDU). Im Landratsamt soll es eine zentrale Stelle geben, die die Umsetzung des Haushaltskonzeptes überwacht. Halbjährlich muss dieses Controlling der Landesdirektion darüber berichten. Zudem muss der Kreis bis September seine Vermögensschätzung für 2012 beenden.

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