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Mittwoch, 26.07.2017

Freier Himmel für freie Drohne? - Flugsicherungs-App hilft weiter

Private Drohnen kommen immer wieder Flugzeugen zu nahe, auch wenn der Jet im Bild weit von der Drohne weg ist..
Private Drohnen kommen immer wieder Flugzeugen zu nahe, auch wenn der Jet im Bild weit von der Drohne weg ist..

© Symbolfoto: dpa

Berlin. Knapp eine Million Drohnen wird es nach Schätzungen der Deutschen Flugsicherung (DFS) Ende des Jahres in Deutschland geben. Damit deren Piloten immer wissen, ob und wo sie ihr Fluggerät aufsteigen lassen können, hat die DFS die App DFS Drohnen aufgelegt. Einmal mit allen nötigen Daten rund um die Drohne gefüttert, zeigt sie auf detaillierten Karten an, ob am gewünschten Ort geflogen werden kann. Sichtbar sind generelle Verbotszonen, wie etwa im Berliner Regierungsviertel, aber auch lokale Verbotszonen - etwa um und über Polizeiwachen, Krankenhäusern oder Botschaften.

Nutzer haben die Wahl, ob sie sich die Lage am eigenen Standort anzeigen lassen wollen oder an einem beliebigen anderen Ort in Deutschland. Per Fingertipp gibt es auch genaue Informationen, warum ein Flug an einem bestimmten Ort verboten ist. Dabei stellt die App detailliert dar, welche Bestimmungen der Drohnenverordnung erfüllt - oder eben nicht erfüllt - sind. Das soll laut DFS auch dabei helfen, die komplizierten Regeln zu lernen. Über das Menü können weitere nützliche Hinweise, Wetterinformationen und Kontaktdaten von Behörden abgerufen werden.

Für die Nutzung der App ist eine Registrierung nötig, über das Nutzerkonto können in einer späteren Ausbaustufe künftig Zusatzdienste abgerufen werden. Die DFS Drohnen-App gibt es für Android und iOS.

››› Webseite Sicherer-Drohnenflug.de

››› DFS Drohnen-App für iOS

››› DFS Drohnen-App für Android

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