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Samstag, 30.12.2017

Feuriger Abschied vom alten Gerätehaus

Kirschauer Feuerwehrleute laden für den 6. Januar zu einem Weihnachtsbaumverbrennen ein, vielleicht zum letzten Mal.

Erst zum Verkauf, später zum Verbrennen – der Weg der Weihnachtsbäume. In Kirschau findet das Baumverbrennen vielleicht zum letzten Mal statt.
Erst zum Verkauf, später zum Verbrennen – der Weg der Weihnachtsbäume. In Kirschau findet das Baumverbrennen vielleicht zum letzten Mal statt.

© dpa

Kirschau. Veranstaltungen, bei denen Weihnachtsbäume einem Feuer übergeben werden, sind an vielen Stellen zur Tradition geworden. Das Weihnachtsbaumverbrennen, das am 6. Januar in Kirschau stattfindet, ist jedoch ein besonderes. „Es ist das Letzte an unserem alten Gerätehaus“, sagt Marcel Kellert. Er ist seit zwei Jahren Vorsitzender des Kirschauer Feuerwehrfördervereins, der die Veranstaltung organisiert.

Voraussichtlich im Sommer ziehen die Kameraden um. Sie verlassen ihr bisheriges Depot an der Callenberger Straße in Kirschau, das mehrfach vom Hochwasser betroffen war und nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht. Künftig starten sie von einem Neubau aus zu ihren Einsätzen, der am Ortsausgang von Kirschau in Richtung Rodewitz entsteht. „Ob es dort auch die Möglichkeit gibt, Weihnachtsbäume zu verbrennen, wissen wir noch nicht“, sagt Marcel Kellert. Deshalb machen sich die Organisatoren bei der Vorbereitung der Veranstaltung für den 6. Januar besonders viel Mühe und hoffen auf zahlreiche Gäste. Es ist ihr 13. Weihnachtsbaumverbrennen. „Als wir 2006 damit begonnen haben, waren wir – so weit ich weiß – die Ersten im Oberland“, erinnert sich Marcel Kellert. Los geht es 16 Uhr am alten Gerätehaus. Von mitgebrachten Weihnachtsbäumen hacken die Kameraden die Äste ab und verbrennen sie auf einem Lagerfeuer. Aber auch Gäste ohne Baum sind willkommen. Es gibt unter anderem Brat- und Currywurst, Fleischspieße, Glühwein und Kinderpunsch. (SZ/ks)

Weihnachtsbaumverbrennen am 6. Januar ab 16 Uhr am Kirschauer Gerätehaus an der Callenberger Straße 6.

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