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Mittwoch, 14.02.2018

Fahrzeugdiebstahl gescheitert

Unbekannte haben in Weißwasser vergeblich versucht, einen Seat zu starten. Eine Fehlermeldung machte die Eigentümerin darauf aufmerksam.

Symbolbild
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© dpa

Weißwasser. Erst am Dienstag ist bei der Polizei angezeigt worden, das Unbekannte vergeblich versucht haben, einen Seat in der Käthe-Kollwitz-Straße zu stehlen. Laut Polizeiangaben vergriffen sich die Täter bereits am letzten Donnerstag an der Alarmanlage und der Elektronik des Seat, starten konnten sie den Wagen offenbar nicht. Eine Fehlermeldung machte die Eigentümerin auf den vermeintlichen Diebstahlversuch aufmerksam, Untersuchungen in einer Werkstatt wiesen Störungen am Steuergerät auf. Beschädigen am Wagen konnten nicht festgestellt werden, weshalb auch keine konkreten Angaben zum Sachschaden gemacht werden konnten. Die Kriminalpolizei ermittelt zu diesem Fall. (szo)

Aus dem Polizeibericht vom 14. Februar

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Verkehrskontrollen in der Faschingszeit

Landkreis. In der Kernzeit des Faschings in der Oberlausitz hat die Polizei erneut ihr Augenmerk auf die Überwachung der Fahrtüchtigkeit aller Verkehrsteilnehmer gelegt. Von Beginn des Weiberfasching bis zum Morgen des Aschermittwoch wurden in den Landkreisen Bautzen und Görlitz durch Beamte der Polizeidirketion Görlitz mehr als 400 Verkehrsteilnehmer angehalten. Dabei wurden 27 Fahrern die Weiterfahrt untersagt, von diesen hatten 22 zu viel getrunken, fünf weitere fuhren unter Drogeneinfluss. Ein 20-jähriger Opel-Fahrer in Kamenz hatte sogar beides intus. Der höchste gepustete Wert betrug umgerechnet 2,46 Promille. Dennoch kam es in diesem Zeitraum zu sechs Verkehrsunfällen, bei denen jeweils einer der Beteiligten unter Alkoholeinfluss stand. (szo)

Betrunkener Einbrecher festgenommen

Görlitz. Dank einer aufmerksamen Zeugin hat die Polizei am Dienstagabend einen Einbrecher an der Friedhofsstraße festnehmen können. Der 31-Jährige war in eine Gartenlaube eingedrungen und hatte dort zwei Scheiben zerschlagen. Dies wiederum bemerkte die Zeugin, welche daraufhin die Polizei verständigte. Wie ein Test der zum Tatort geeilten Beamten ergab, hatte der Pole vor seiner Tat Alkohol getrunken – der Wert lag bei ungefähr 2,38 Promille. Durch den Einbruch hinterließ der Täter etwa 100 Euro Schaden, so ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz. Die Kripo untersucht nun, ob der Ertappte für weitere Taten in Betracht kommt. (szo)

Einbruch in Fahrradgeschäft

Görlitz. Am Dienstagmorgen sind Unbekannte in ein Fahrradgeschäft am Fischmarkt eingebrochen. Wie Madeleine Urban, Sprecherin der Polizeidirektion Görlitz am Mittwoch mitteilte, zerstörten die Täter eine Schaufensterscheibe um sich Zutritt zu verschaffen. Aus dem Geschäft stahlen die Diebe schließlich ein Mountainbike der Marke Cannondale im Wert von 1 500 Euro, der Sachschaden beläuft sich auf knapp 900 Euro. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. (szo)

Teurer Auffahrunfall

Kunnersdorf. Nahe der Kunnersdorfer Senke haben drei Autos am Dienstagmittag auf der B 115 für Verkehrsbehinderungen und hohen Sachschaden gesorgt. Ein 64-Jähriger fuhr mit seinem Toyota in Richtung Kodersdorf, als ein vor ihm fahrendes Fahrzeug in einen Feldweg abbog und er seinen Wagen abbremste. Zwar konnte ein nachfolgende 67-jährige Citroen-Fahrer noch rechtzeitig bremsen, allerdings erkannte eine 51-Jährige mit ihrem Jeep die Situation offenbar zu spät. Sie fuhr auf den Xsara auf und schob diesen durch die Wucht des Aufpralls auf den Corolla. An allen drei Pkws betrug der Sachschaden cirka 12 000 Euro. Verletzt wurde niemand. Polizisten regulierten vorübergehend den fließenden Verkehr. (szo)

Ohne Führerschein, aber mit Drogen unterwegs

Kodersdorf. Bei einer Kontrolle an der Anschlussstelle Kodersdorf hat die Bundespolizei am Dienstagaben einen Polen erwischt, der mit zwei falschen Führerscheinen, zwei falschen Personalausweisen ohne Fahrerlaubnis, dafür aber mit Cannabis und Speed unterwegs war.

Der 48-Jährige saß hinter dem Lenkrad eines polnischen Audi A4, als er von einer Bundespolizei-Streife angehalten wurde. Beim Versuch, einen litauischen Führerschein zu zeigen, fiel ihm fast ein rumänischer Ausweis aus der Geldbörse. Neben diesen beiden gefälschten Papieren fanden die Beamten laut eines Sprechers der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf noch einen gefälschten rumänischen Führerschein und einen gefälschten litauischen Ausweis. Der Grund für die unechten Führerscheine: Der Beschuldigte hatte in seiner Heimat vor zehn Jahren seinen Führerschein wegen Trunkenheit verloren. Für das gefälschte „Quartett“ hatte er in den Niederlanden 500,00 Euro bezahlt.

Weil neben den Fälschungen zunächst Cannabis (ca. 2,2 Gramm) und Amphetamin (ca. 0,1 Gramm) entdeckt wurde, ist der Zoll verständigt worden. Die Zollbeamten stellten später weitere 33,5 Gramm Speed sicher. Es wurde Anzeige wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, des Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des Besitzes von Betäubungsmittel erstattet. (szo)

Schwarzarbeiter auf Rückreise gestellt

Görlitz. Auf der Rückreise von Mannheim nach Kiew haben Bundespolizisten am Dienstagabend auf dem Rastplatz An der Neiße einen Ukrainer kontrolliert. Dieser hatte seit ein paar Wochen schwarz in Deutschland als Klempner gearbeitet. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise, des unerlaubten Aufenthaltes und des Verstoßes gegen das Sozialgesetzbuch Drittes Buch eingeleitet. Zur Sicherung des Strafverfahrens musste der Beschuldigte 500 Euro hinterlegen. Darüber hinaus sind 350 Euro illegal erlangter Arbeitslohn beschlagnahmt worden. Die Ausländerbehörde Görlitz übernahm später den Fall, nachdem die Bundespolizei dem 35-Jährigen das Reiserecht aberkannte. (szo)

Mit verbotenen Böllern in der Gürteltasche

Görlitz. In einer am Körper getragenen Gürteltasche haben am Dienstagabend Bundespolizisten verbotene Böller entdeckt. Die Gürteltasche und deren explosiver Inhalt gehörten einem ukrainischen Studenten, den die Beamten auf dem Autobahnrastplatz An der Neiße in einem ukrainischen Linienbus antraf. Die sechs Knallkörper hatten einerseits kein Prüfzeichen, andererseits handelte es sich um Feuerwerk der Kategorie 3, für deren Umgang eine behördliche Erlaubnis erforderlich ist. Der 20-Jährige stieg später ohne seine Knaller wieder in den Bus ein. Mit einer Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz im Gepäck reiste er über den Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf aus. (szo)

Fahrt endet an Baum

Rosenbach. An der Kreisstraße zwischen Bischdorf und Dolgowitz ist am Dienstagnachmittag ein 66-Jähriger mit seinem VW gegen einen Baum gefahren. Ein Sprecher der Polizeidirektion wollte medizinische Probleme bei dem Senior, die zum Kontrollverlust führten, nicht ausschließen. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr retteten den schwer verletzten Mann aus dem stark deformierten Volkswagen. Rettungskräfte brachten den Rentner in ein Krankenhaus. Der Sachschaden betrug etwa 3 000 Euro.(szo)

Einbrecher erbeuten Schmuck

Altbernsdorf. Dreiste Dieben haben am Dienstagvormittag in Altbernsdorf wertvollen Schmuck gestohlen. Dieser befand sich in einem Wohnhaus an der Straße Große Seite, zu dem sich die Unbekannten gewaltsam Zutritt verschaften, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz erklärte. Die Beute hatte dabei einen Wert von gut 2 100 Euro, zudem entstand ein Sachschaden von etwa 300 Euro. Ein Kriminaltechniker sicherte Spuren am Tatort, die Kripo hat die Ermittlungen eingeleitet. (szo)

Familienstreit endet mit Festnahme

Löbau. Einen Familienstreit musste eine Streife an der Stauffenbergstraße in Löbau am Dienstagvormittag schlichten. Dabei fiel den Beamten auf, dass ein 23-jähriger Beteiligter am selben Tag eine Gerichtsverhandlung am Amtsgericht Zittau hatte. Der junge Deutsche wollte dieser wohl fernbleiben und wurde daraufhin festgenommen. Die Polizisten brachten ihn anschließend zum Richter, so dass die Verhandlung ordnungsgemäß durchgeführt werden konnte, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz mitteilte. (szo)

Schwarzer Jeep gestohlen

Weißkeißel. In der Nacht zu Dienstag haben Unbekannte einen schwarzen Jeep an der Straße der Freundschaft in Weißkeißel gestohlen. Der Wert des knapp ein Jahr alten Cherokee betrug cirka 45 000 Euro. Nach dem Wagen wird international gefahndet. Die Soko Kfz befasst sich mit den Ermittlungen. (szo)

Fahrzeugdiebstahl gescheitert

Weißwasser. Erst am Dienstag ist bei der Polizei angezeigt worden, das Unbekannte vergeblich versucht haben, einen Seat in der Käthe-Kollwitz-Straße zu stehlen. Laut Polizeiangaben vergriffen sich die Täter bereits am letzten Donnerstag an der Alarmanlage und der Elektronik des Seat, starten konnten sie den Wagen offenbar nicht. Eine Fehlermeldung machte die Eigentümerin auf den vermeintlichen Diebstahlversuch aufmerksam, Untersuchungen in einer Werkstatt wiesen Störungen am Steuergerät auf. Beschädigen am Wagen konnten nicht festgestellt werden, weshalb auch keine konkreten Angaben zum Sachschaden gemacht werden konnten. Die Kriminalpolizei ermittelt zu diesem Fall. (szo)

Hoher Sachschaden nach Unfall

Weißwasser. Am Dienstagmittag sind an der sogenannten Süßmuthlinie bei Weißwasser zwei Autofahrer kollidiert. Ein 71-jähriger Mercedesfahrer befuhr die S 126 aus Weißwasser und bog nach links ab, wobei er offenbar den im Gegenverkehr geradeaus fahrenden 77-Jährigen mit seinem Renault übersah. Beide Lenker blieben bei dem Unfall unverletzt. Der Sachschaden belief sich auf zirka 9 500 Euro. Transporter nahmen beide Autos an den Haken. (szo)