• Einstellungen
Dienstag, 17.04.2018

Fahrer schlängelt mit über drei Promille durch Zittau

Ein Polizist stoppt auf dem Heimweg einen stark alkoholisierten, 53-jährigen Mercedes-Fahrer. Dieser verlor sowohl Führerschein als auch Fahrzeugschlüssel.

Über drei Promille zeigte das Testgerät bei einem 53-jährigen Autofahrer in Zittau an. (Symbolbild)
Über drei Promille zeigte das Testgerät bei einem 53-jährigen Autofahrer in Zittau an. (Symbolbild)

© dpa

Zittau. Am Montagabend hat ein Polizist auf dem Heimweg vom Dienst einen stark alkoholisierten Fahrer in Zittau gestoppt. Der 53-jährige Lenker eines Mercedes fuhr in deutlichen Schlangenlinien durch die Stadt, entgegenkommende Fahrzeuge konnten nur mit Mühe einen Unfall vermeiden, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz erklärte. Nachdem der Beamte den Wagen auf der Löbauer Straße gestoppt hatte, führte eine zur Unterstützung gerufene Streife einen Alkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von rund 3,02 Promille, woraufhin dem Pakistani die Weiterfahrt untersagt wurde. Zudem ordneten die Polizisten eine Blutentnahme an, beschlagnahmten den Führerschein und nahmen den Fahrzeugschlüssel in Gewahrsam, um eine weitere Fahrt des Betrunkenen zur verhindern. Mit der Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs befasst sich die Staatsanwaltschaft. (szo)

Aus dem Polizeibericht vom 17. April

1 von 9

Ungesichertes E-Bike gestohlen

Görlitz. Unbekannte haben im Laufe des Montags ein E-Bike an der Rauschwalder Straße in Görlitz entwendet. Der Eigentümer hatte das Pedelec wohl etwas nachlässig abgestellt, stand es doch ungesichert in einem Hausflur. Nach dem Trekking-Rad mit 28-Zoll-Reifen wird nun gefahndet. Der Wert des Zweirades der Marke Epac betrug circa 900 Euro. Die Kriminalpolizei befasst sich mit den Ermittlungen.

Nach 18 Jahren festgenommen

Görlitz/Kodersdorf. Am Montagnachmittag haben Bundespolizisten auf der Autobahn bei Ludwigsdorf einen Mann festgenommen, der 18 Jahre erfolgreich einer Verhaftung entgehen konnte. Denn bereits im Herbst 1999 hatte die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl auf den polnischen Staatsbürger ausgestellt. Der heute 53-Jährige war 1996 durch das Landgericht Hildesheim wegen schweren Bandendiebstahls zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden, wie ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf mitteilte. Die verbliebene Strafe von 701 Tagen wird der Mann nun im Gefängnis verbringen.

Es war dies nicht der einzige Fahndungserfolg für die Bundespolizei in den vergangenen Tagen. So wurde ebenfalls am Montag in Kodersdorf ein 31-jähriger Pole erwischt, der wegen Trunkenheit am Steuer vom Amtsgericht Schwandorf verurteilt worden war. Gegen Zahlung seiner Geldstrafe von 1 540,40 Euro blieb dem Mann ein Gefängnisaufenthalt erspart.

Zwei weitere Festnahmen folgten am Dienstag. In den frühen Morgenstunden, gegen 4 Uhr, wurde auf dem Autobahnrastplatz an der Neiße ein 38-Jähriger festgenommen, nach dem die Staatsanwaltschaft Nürnberg suchte. Er hatte eine vom Amtsgericht Nürnberg wegen Diebstahls erlassene Geldstrafe in Höhe von 150 Euro nicht beglichen. Da er das Geld immer noch nicht aufbringen konnte, wurde er in die Justizvollzugsanstalt Görlitz gebracht. Etwa zur selben Zeit kontrollierten Beamte eine 31-jährige Frau in der Görlitzer Bahnhofstraße. Die Staatsanwaltschaft Görlitz hatte erst vor wenigen Tagen einen Haftbefehl ausgestellt, weil die Deutsche einer Ladung zum Strafantritt nicht gefolgt war. Die Verurteilte wurde von den Bundespolizisten in eine JVA gebracht.

Baucontainer an der Hochwaldstraße aufgebrochen

Zittau. An der Zittauer Hochwaldstraße ist im Verlauf der vergangenen zwei Wochen ein Baucontainer aufgebrochen worden. Bemerkt wurde die Tat am Montagmorgen, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Görlitz. Aus dem Inneren waren Werkzeuge, Starkstromkabel, ein Farbspritzgerät und Schläuche verschwunden. Das Diebesgut hatte einen Gesamtwert von etwa 4700 Euro. Durch den Einbruch entstand zudem 300 Euro Sachschaden. Die Polizei ermittelt.

Zigarettenkauf wird Schwarzarbeitern zum Verhängnis

Zittau. Die Gemeinsame Einsatzgruppe Oberlausitz der Bundes- und Landespolizei hat am Montagvormittag zwei Schwarzarbeiter ertappt. Diese befanden sich in einem polnischen Transporter, der in der Zittauer Friedensstraße kontrolliert wurde und kurz zuvor ausgereist war. Nach dem Einkauf von Zigaretten und Alkohol wollten die Männer im Alter zwischen 18 und 34 Jahren wieder einreisen. Zwar hatten sowohl der Bosnier als auch der Serbe Dokumente für einen touristischen Aufenthalt, dennoch vermuteten die Beamten, dass beide illegal auf einer deutschen Baustelle arbeiteten, so ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Ebersbach. Eine Befragung der Insassen, darunter auch eines 50-jährigen Deutschen aus Dessau, bestätigte diesen Verdacht. Ermittelt werden muss nun, ob die beiden bereits längere Zeit auf der Baustelle aktiv gewesen sind.

Der Serbe und die Bosnier wurden in Gewahrsam genommen. Eine Abschiebung ist in Prüfung. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz und wegen Verdacht der unerlaubten Arbeitsaufnahme ein.

Fahrer schlängelt mit über drei Promille durch Zittau

Zittau. Am Montagabend hat ein Polizist auf dem Heimweg vom Dienst einen stark alkoholisierten Fahrer in Zittau gestoppt. Der 53-jährige Lenker eines Mercedes fuhr in deutlichen Schlangenlinien durch die Stadt, entgegenkommende Fahrzeuge konnten nur mit Mühe einen Unfall vermeiden, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz erklärte. Nachdem der Beamte den Wagen auf der Löbauer Straße gestoppt hatte, führte eine zur Unterstützung gerufene Streife einen Alkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von rund 3,02 Promille, woraufhin dem Pakistani die Weiterfahrt untersagt wurde. Zudem ordneten die Polizisten eine Blutentnahme an, beschlagnahmten den Führerschein und nahmen den Fahrzeugschlüssel in Gewahrsam, um eine weitere Fahrt des Betrunkenen zur verhindern. Mit der Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs befasst sich die Staatsanwaltschaft.

Baumaschinen aus Lagerhalle gestohlen

Cunewalde. Diebe haben in der Nacht zu Montag zahlreiche Baumaschinen aus der Lagerhalle einer Firma an der Hauptstraße in Cunewalde entwendet. Nachdem die Unbekannten sich gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten verschafften, nahmen sie einen Stampfer, eine Abrichte und eine Tischkreissäge sowie eine Starterbatterie, erklärte ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz. Der Wert des Diebesguts bezifferte sich auf etwa 3 000 Euro. Zudem entstand ein Sachschaden von circa 500 Euro. Kriminaltechniker sicherten Spuren. Mit deren Auswertung und den weiteren Ermittlungen beschäftigt sich die Kriminalpolizei.

Diebe schlachten Radlader aus

Kodersdorf/Reichenbach. Auf einen Radlader, der auf einer Baustelle an der Görlitzer Allee in Kodersdorf das Wochenende verbrachte, hatten es Diebe abgesehen. Wie eine Polizeisprecherin berichtet, bauten sie aus dem Baufahrzeug die Batterien, die Rückfahrkamera und den Turbolader aus. Die erbeuteten Teile hatten einen geschätzten Wert von 5000 Euro.

Auch in Reichenbach waren am Wochenende Diebe unterwegs. Sie drangen in die Lagerhalle einer Agrargenossenschaft an der Löbauer Straße ein. Dort zapften sie aus einem Traktor und einem Mähdrescher insgesamt 210 Liter Diesel ab. Auch zwei elektrische Steuergeräte für die landwirtschaftlichen Maschinen nahmen sie mit. Allein diese seien insgesamt 12000 Euro wert gewesen, teilt die Polizei mit. Der Gesamtschaden wurde mit 15 000 Euro angegeben. Die Ermittlungen laufen.

Zu tief ins Glas geschaut

Rothenburg/Kodersdorf. Gleich zwei angetrunkene Autofahrer haben Polizeibeamte am Montag in Rothenburg und Kodersdorf aus dem Verkehr gezogen. Ein 23-jähriger Deutscher in Rothenburg, der an der Dorfstraße im Ortsteil Neusorge kontrolliert wurde, wies laut Test noch einen Wert von 0,56 Promille an. Noch etwas mehr Alkohol im Blut wies ein 31-jähriger, polnischer Opel-Fahrer am Mittag in Kodersdorf auf: Hier ergab der Test am Siedlerweg rund 0,64 Promille. Beiden Fahrern wurde daraufhin die Weiterfahrt untersagt. Zudem droht den Sündern nun mindestens ein Monat Fahrverbot, 500 Euro Bußgeld sowie zwei Punkte in Flensburg.

Sachschäden und Verletzte nach Unfällen

Weißwasser. Eine verletzte Seniorin und Blechschäden sind das Ergebnis von drei Verkehrsunfällen am Montagnachmittag in Weißwasser. Auf dem Radweg in Richtung Halbendorf ist eine 61-jährige Radfahrerin am Ortsausgang Weißwasser zu Fall gekommen. Dabei verletzte sie sich so schwer, dass sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Warum die Seniorin stürzte, ist bislang nicht bekannt, so ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz. Der Sachschaden hielt sich mit zehn Euro in Grenzen.

Deutlich höher lagen die Schäden bei den Zusammenstößen in der Puschkinstraße sowie der Muskauer Straße. Im ersten Fall beschädigte eine 44-jährige Lenkerin mit ihrem Skoda einen hinter ihr parkenden VW. Der Schaden an beiden Wagen betrug etwa 4 000 Euro. An der Muskauer Straße auf Höhe der Einmündung Waldhausstraße geriet ein 25-Jähriger mit seinem BMW auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem entgegenkommenden Ford zusammen. Verletzt wurde niemand. Der Gesamtsachschaden belief sich hier auf etwa 3 000 Euro.

Desktopversion des Artikels