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Dienstag, 17.04.2018

Es geht voran im neuen Bauhof

In der alten Feuerwehr arbeiten die Handwerker. Bald ist das Gebäude ein moderner Stützpunkt für die Stadtgärtner.

Von Jörg Richter

Das Gebäude der ehemaligen Feuerwehr in Zabeltitz am Alten Schloss wird saniert. Bald wird der Bauhof einziehen. Damit es auch mit der Beleuchtung klappt, müssen Leitungen verlegt werden. Tobias Köhler von der Firma Elektro Kießling aus Uebigau verlegt die Anschlüsse und Kabel.
Das Gebäude der ehemaligen Feuerwehr in Zabeltitz am Alten Schloss wird saniert. Bald wird der Bauhof einziehen. Damit es auch mit der Beleuchtung klappt, müssen Leitungen verlegt werden. Tobias Köhler von der Firma Elektro Kießling aus Uebigau verlegt die Anschlüsse und Kabel.

© Anne Hübschmann

Zabeltitz. 220 Quadratmeter Nutzfläche und schöne Aufenthaltsräume – die Zabeltitzer Bauhofmitarbeiter freuen sich schon auf ihr neues „Zuhause“. Vor allem die Gärtner, die im Barockpark und in den nördlichen Großenhainer Ortsteilen im Einsatz sind, bekommen mit der neuen Außenstelle in der ehemaligen Feuerwehr einen modernen Stützpunkt. Nachdem bereits das stark eingeregnete Dach erneuert wurde, sind nun die Handwerker innen im Einsatz. „Die Heizungsanlage ist schon installiert, der Rohbau ist vorangeschritten und neue Fenster sind eingebaut“, zeigt Thomas Röthig vom Stadtbauhof.

Gerade sind die Fliesenleger und die Elektriker im ehemaligen Feuerwehrhaus, dessen Raumaufteilung ganz passend ist für die künftige Nutzung. Tobias Köhler von der Firma Elektro Kießling setzt die Deckenlampen ein. Bis auf die Fahrzeughalle und die Werkstatt werden fast überall die Decken abhängt. Auch Metallbauer Timmy Held spricht gerade seinen Auftrag ab. Der Standort Zabeltitz wird als alleinige Bauhof-Außenstelle der Stadt ausgebaut. „Durch den Barockgarten gibt es im Ort jede Menge Arbeit“, erklärt Thomas Röthig. „Außerdem sind die nördlichen Ortsteile von hier aus schnell zu erreichen.“ Die derzeitigen Bauhof-Räumlichkeiten liegen verstreut in den Gebäuden des Schlosshofes. Und bisher existiert kein vernünftiger Sozialtrakt zum Umziehen, geschweige denn Duschen. Der Aufenthaltsraum liegt bisher in einer Garage.

Das wird nun besser. Im neuen Standort zeichnen sich schon der große Gemeinschaftsraum und die Küche ab. Auch Spinde gibt es dann. Innen modern, außen dem denkmalgeschützten Ensemble von Altem Schloss und Palais angepasst, so soll der Büro- und Aufenthaltsbereich des Bauhofes künftig aussehen. Da rundherum Wohnbebauung liegt, müsse keiner Lärmbelästigung befürchten, beruhigt Thomas Röthig. Nur Kleingeräte und Kraftstoffe werden in der Fahrzeughalle untergestellt.

Dieser Umbau ist eines der Projekte, für die die Stadt Geld aus dem Programm „Brücken in die Zukunft“ verwendet. Eine 75-prozentige Förderung wird ausgezahlt für die rund 220 000 Euro teure Sanierung.

Sechs fest angestellte Mitarbeiter und etliche Hilfskräfte sind in Zabeltitz ständig zugange. Lange wird es nicht mehr dauern, dann können sie Einzug feiern in der alten Feuerwehr. Denn eigentlich sollte der Umbau schon zu Jahresende abgeschlossen sein. Doch die Sanierung der Grundschule Bobersberg in Großenhain hatte laut Thomas Röthig Vorrang. Nun wird verstärkt in Zabeltitz außen und innen gearbeitet.

Um 1970/80 entstand der Massivbau als Zabeltitzer Gerätehaus. Die Wehr zog später mit nach Treugeböhla. Das Feuerwehrwehrgerätehaus stand mehrere Jahre leer.

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