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Mittwoch, 16.05.2018

Erste Wohnhäuser für die Hafencity

Ende des Jahres soll es am Neustädter Hafen losgehen. Eine wichtige Baugenehmigung fehlt aber noch.

Von Sandro Rahrisch

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So könnte die Hafencity einmal aussehen.
So könnte die Hafencity einmal aussehen.

© Visualisierung: USD

Dresden. Nächster Baustein auf dem Weg zur Hafencity: Ende des Jahres sollen die Arbeiten für ein Hotel sowie die ersten beiden Wohnhäuser auf der Fläche zwischen Leipziger Straße und Neustädter Hafen beginnen. Das teilt ein Sprecher des Investors Unser Schönes Dresden (USD) mit. Im Hotel sind 138 Zimmer mit 276 Betten geplant. Außerdem sollen Konferenzräume entstehen. Ein Betreiber ist noch nicht bekannt. Nebenan entsteht ein Appartementhaus mit 17 Wohnungen und einer Tiefgarage.

Das zweite Wohngebäude, für das die Bauaufsicht jetzt ebenfalls eine Genehmigung erteilt hat, erhält 47 Wohnungen sowie 18 Studenten- und neun Seniorenappartements. Unter das Haus kommt auch eine Tiefgarage. Für ein drittes Wohngebäude mit 33 Wohnungen und 24 Appartements ist die Baugenehmigung Mitte März eingereicht worden. Diese wird laut Stadtverwaltung noch bearbeitet. Alle diese Häuser befinden sich am westlichen Rand der Hafencity zum Puschkin-Platz hin. Für die restlichen Wohngebäude elbaufwärts besteht dagegen noch kein Baurecht. Das heißt, der Bebauungsplan für dieses Gebiet ist noch nicht gültig. Bis Januar lag der Entwurf öffentlich aus, wegen eines Formfehlers einen Monat länger als gedacht. Erst Ende des Jahres soll der Stadtrat den Plan beschließen. Anschließend kann USD einen Bauantrag einreichen.

Schon begonnen haben die Arbeiten am Kreativzentrum neben dem Arzneimittelwerk. Der vierteilige Gebäudekomplex mit dem Charakter eines Industriebauwerks wird den Abschluss der Hafencity zur Marienbrücke hin bilden. Bereits Anfang kommenden Jahres sollen die ersten Mieter in die Ateliers, Büros und Cafés einziehen können. Insgesamt investiert USD rund 100 Millionen Euro.

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Leser-Kommentare

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Insgesamt 18 Kommentare

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  1. Lehmann

    Toll. Die einen (alteingesessenen) dürfen Klötzer bauen, den anderen (Frau Töberich) verweigert man 100m weiter das Baurecht mit fadenscheinigen Gründen. Die hier genannte Fläche ist genauso hochwassergefährdet wie die Fläche 100m elbabwärts.

  2. Arschitekt der 2.

    Wunderschön, die entfernter an an Würfel erinnernden Grundform mit der überaus interessanten Gitterstruktur der Fenster einfach ein Traum und an Schönheit mit nichts gleichzusetzen. Eleganz und Vielfältigkeit die jedes Auge erfreuen wird. Sehr schön auch der öffentliche Uferbereich ohne diese lästigen Bäume und Grünflächen, so kann die Sonne besonders im Sommer ihr Werk vollenden, wohlige Hitze erzeugen und die Bürger bringen ihre Brotteige und Kuchen mit um sie auf den Stufen zu backen. Wirklich ein Ort der Entspannung und zum Verweilen. Vielleicht sollte ein (1) Papierkorb noch eingeplant werde, dass wär schön.

  3. Dieter

    Jetzt wird auch der Hafen verpostplatzt. Im Wettbewerb um die hässlichste und einfallsloseste Neubauerei Deutschlands hat Dresden damit einen weiteren Meilenstein zum Siegertreppchen. Diese sogenannten Architekten unterbieten einander im Primitivbauen. Eine viereckige Schachtel mit Flachdach und etlichen viereckigen Löchern drin, muss man für sowas studieren? Allenfalls, um es mit dem geringsten finanziellen Aufwand zu schaffen. Dresden war mal eine schöne Stadt.

  4. Schön

    Schön ist hier nur der Name des Bauherrn. Das die sich nicht schämen...

  5. Gast

    Nur für Reiche, reines Investment, nichts weiter.

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