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Donnerstag, 17.05.2018

Erst Betrug verhindert, dann Diebstahl

In Zittau hat ein Pärchen versucht, mit einer fremden und gesperrten EC-Karte zu bezahlen. Später wollte ein Mann eine Jeans mitgehen lassen. Doch beide Fälle blieben nicht unbemerkt.

Symbolbild.
Symbolbild.

© Friso Gentsch/dpa

Zittau. Die Polizei ermittelt zu einem Diebstahl und versuchten Betrug in Zittau. Beide Straftaten konnten dank aufmerksamer Zeugen verhindert werden. So verhinderte eine Kassiererin am Mittwochvormittag in Zittau einen Betrug. Ein in der Stadt lebendes Pärchen versuchte, in einer Drogerie mit der EC-Karte eines Mittelherwigsdorfers Ware für etwa 60 Euro einzukaufen. Das durften sie aber nicht, denn die Bankkarte hat der Mann am Vortag bereits sperren lassen, berichtet die Polizei. Eine hinzu gerufene Streife stellte die Karte sicher und erhob die Personalien der Tatverdächtigen. Wie der 47-jährige Deutsche und die 21-jährige Tschechien in ihren Besitz gekommen sind, wird wie auch der versuchte Betrug ermittelt.

Aus dem (Bundes-)Polizeibericht vom Donnerstag

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Frau bleibt Gerichtsverhandlung fern

Zittau. Beamte der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz haben am Mittwochabend eine 30-jährige Deutsche in Zittau festgenommen, resultierend aus einer Ausschreibung des Amtsgerichts Zittau zur Festnahme, wo sie nicht zur Gerichtsverhandlung erschienen war. Die Polizisten begleiteten die Frau zu ihrer Wohnung, um sich noch ein paar persönliche Sachen zu holen und dann zum Revier Zittau-Oberland. Alle weiteren Maßnahmen veranlasste die Landespolizei.

Männer bezahlen Geldstrafe

Kodersdorf/Görlitz. Zwei von der Bundespolizei am Donnerstag bei Kodersdorf und Görlitz festgenommene Männer haben ihre Geldstrafen bezahlt und reisten inzwischen weiter Die Festnahme des 40-jährigen Polen erfolgte am Abend bei Kodersdorf. Gegen ihn lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Leipzig vor. Der Haftbefehl, der nun fast auf den Tag genau zwei Jahre alt war, galt auf der Grundlage eines Urteils des Amtsgerichts Leipzig wegen Diebstahls. Die Höhe der Strafe lag bei 150 Euro.

Bei einem 33-jährigen Ukrainer lag die Summe bei 3868,50 Euro, den eine gemeinsame deutsch-polnische Streife am Morgen in der Nähe der Autobahnanschlussstelle Görlitz kontrollierte. Die Geldstrafe kassierte der Verurteilte vom Amtsgericht Hersbruck wegen Urkundenfälschung. Weil er bislang nicht auf die Forderung reagiert hatte, setzte ihn später die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth per Haftbefehl auf die Fahndungsliste.

Bundespolizei erwischt illegal Eingereiste

Kodersdorf/Görlitz. Die Bundespolizei hat in der Nacht zum Mittwoch auf dem Autobahnrastplatz Wiesaer Forst eine Ukrainerin kontrolliert, die den eigenen Aussagen nach einer unerlaubten Erwerbstätigkeit nachgehen wollte. Das grundsätzlich bestehende Reiserecht konnte sie somit für sich nicht mehr in Anspruch nehmen. Nach Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz musste die 41-Jährige nach Polen zurück.

Wenige Stunden später ergab sich bei einer Kontrolle bei Görlitz gegen einen Ukrainer der Verdacht, dass dieser mit einem rechtswidrig erlangten polnischen Visum mehrfach unerlaubt nach Deutschland eingereist war. Das wurde annulliert. Sofern die polnischen Behörden den Antrag auf Durchreise genehmigen, wird der 38-Jährige unverzüglich nach Hause in die Ukraine reisen.

Ladendieb landet hinter Gittern

Zittau. Ein Mann ist am Mittwochnachmittag in Zittau nach einem Ladendiebstahl im Gefängnis gelandet. Ein Zeuge beobachtete, wie sich der Deutsche in einem Supermarkt an der Hochwaldstraße eine Jeanshose für knapp 30 Euro einsteckte. Er informierte die Polizei. Bei der Prüfung der Personalien fiel einer Streife auf, dass bereits ein Vollstreckungshaftbefehl gegen den Mann bestand. Weil er eine Geldstrafe von 160 Euro wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis bislang nicht bezahlte, drohten ihm 20 Tage Ersatzfreiheitsstrafe. Da der 25-Jährige die geforderte Summe auch vor Ort nicht aufbringen konnte, verhaftete ihn die Streife und überstellte ihn in eine Justizvollzugsanstalt. Mit den Ermittlungen zum Ladendiebstahl befasst sich die Kriminalpolizei.

Ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Görlitz. Eine Streife der Bundespolizei hat am Mittwochabend an der Dr.-Kahlbaum-Allee in Görlitz eine Schwarzfahrt beendet. Bei einer Kontrolle fiel auf, dass der 51-jährige Fahrer eines Mercedes Sprinters nicht im Besitz eines Führerscheins war. Eine Streife des Reviers Görlitz übernahm den Fall, untersagte dem Polen die Weiterfahrt und leitete ein Strafverfahren ein. Die Staatsanwaltschaft wird sich mit dem Fall befassen.

Drogen aus dem Fenster geworfen

Görlitz. Eine Streife des Einsatzzuges der Polizeidirektion hat am Mittwochabend am Wilhelmsplatz in Görlitz beobachtet, dass ein junger Mann aus dem Fenster einer Wohnung einem anderen auf der Straße eine Schachtel Zigaretten zuwarf. Doch als der Fänger die Beamten erblickte, drehte er sich weg und griff nicht danach. Die Beamten stoppten den 22-jährigen Albaner und untersuchten den Inhalt der Packung. Sie fanden eine geringe Menge Haschisch. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Görlitz durchsuchten Beamte des örtlichen Reviers die Wohnung, aus der die Schachtel kam. In dieser hielten sich ein 18-jähriger Ägypter, ein 19-jähriger Syrer und eine 17-jährige Görlitzerin auf. Die Beamten stellten in der Wohnung Cannabis in geringer Menge und Utensilien für den Drogenhandel sicher. Die Kriminalpolizei führt zum Vorwurf des Besitzes von und des Handels mit Betäubungsmittelns die weiteren Ermittlungen.

Baggerfahrer bei Unfall verletzt

Görlitz. Bei einem Unfall am Donnerstagmorgen in Görlitz hat ein 54-jähriger Arbeiter Verletzungen erlitten. Bei dem Versuch, am Azaleenweg einen Kleinbagger auf einen Anhänger zu fahren, war die Maschine von der Rampe gerutscht und zur Seite gekippt. Der Fahrer wurde dabei in seiner Kabine eingeklemmt und von der Feuerwehr befreit. Sanitäter brachten den Mann zur Versorgung der vermutlich leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.

Kassiererin verhindert Betrug

Zittau. Eine Kassiererin hat am Mittwochvormittag in Zittau einen Betrug verhindert. Ein in der Stadt lebendes Pärchen versuchte, in einer Drogerie mit der EC-Karte eines Mittelherwigsdorfers Ware für etwa 60 Euro einzukaufen. Das durften sie aber nicht, denn die Bankkarte hat der Mann am Vortag bereits sperren lassen. Eine hinzu gerufene Streife stellte die Karte sicher und erhob die Personalien der Tatverdächtigen. Wie der 47-jährige Deutsche und die 21-jährige Tschechien in ihren Besitz gekommen sind, wird wie auch der versuchte Betrug ermittelt.

Autodiebe scheitern an Ford

Zittau. Unbekannte haben am Mittwochvormittag vergeblich versucht, in Zittau einen Ford zu stehlen. Sie waren unbemerkt an der Dresdener Straße in einen S-Max eingedrungen, konnten den Motor jedoch nicht starten. Zurück blieb ein Sachschaden von etwa 350 Euro. Ohne Beute verschwanden die Täter.

Frau entkommt Gefängnisstrafe

Weißkeißel. Eine Streife des Polizeireviers Weißwasser hat am Mittwochnachmittag in Weißkeißel einen Haftbefehl gegen eine 36-Jährige vollstreckt. Die Handschellen klickten jedoch nicht, denn die Frau aus Deutschland konnte im letzten Moment die vier Tage Ersatzfreiheitsstrafe durch Zahlung der geforderten Geldsumme von 118 Euro inklusive der Kosten des Verfahrens sowie der Bearbeitungsgebühr abwenden.

Handgranate in Weißwasser entdeckt

Weißwasser. Ein Mann hat am Mittwochnachmittag an der Hegelpromenade in Weißwasser bei Erdarbeiten eine Handgranate freigelegt und verständigte umgehend die Polizei. Die Beamten sicherten den Fundort. Für die Bergung des Munitionsstücks kam der Kampfmittelbeseitigungsdienst zum Einsatz. Dieser identifizierte den Gegenstand als Wurfhandgranate aus dem Weltkrieg. Eine unmittelbare Gefahr bestand nicht.

Radfahrer stürzt und verstirbt

Weißwasser. Ein Radfahrer ist am Mittwochnachmittag auf der Schulze-Delitzsch-Straße in Weißwasser unterwegs gewesen, als der 82-Jährige aufgrund eines medizinischen Problems stürzte und bewusstlos liegen blieb. Rettungskräfte eilten zu Hilfe. Ein Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Rentners feststellen. Ein Fremdverschulden kann nach Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes der Polizeidirektion ausgeschlossen werden.

Am Mittwochnachmittag ist dann ein Mann nach einem Ladendiebstahl im Gefängnis gelandet. Ein Zeuge beobachtete, wie sich der Deutsche in einem Supermarkt an der Hochwaldstraße eine Jeanshose für knapp 30 Euro einsteckte. Er informierte die Polizei. Bei der Prüfung der Personalien fiel einer Streife auf, dass bereits ein Vollstreckungshaftbefehl gegen den Mann bestand. Weil er eine Geldstrafe von 160 Euro wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis bislang nicht bezahlte, drohten ihm 20 Tage Ersatzfreiheitsstrafe, teilt die Polizei mit. Da der 25-Jährige die geforderte Summe auch vor Ort nicht aufbringen konnte, verhaftete ihn die Streife und überstellte ihn in eine Justizvollzugsanstalt. (SZ/tc)

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