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Mittwoch, 11.10.2017

Erneuerung der Jänkendorfer Kreuzung beginnt

Ab Montag wird der Verkehrsknoten bei Niesky in fünf Phasen ausgebaut. Die wichtigste Neuerung soll Staus bei Autobahnumleitungen vermeiden.

Ab Montag müssen Autofahrer an der Jänkendorfer Kreuzung mit Einschränkungen rechnen.
Ab Montag müssen Autofahrer an der Jänkendorfer Kreuzung mit Einschränkungen rechnen.

© SZ-Archiv/André Schulze

Niesky. Am kommenden Montag, dem 16. Oktober beginnen die Vorbereitungen für die Erneuerung der Kreuzung B 115/S 122 südlich der Stadt Niesky. Das teilte Isabel Siebert, Pressesprecherin beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), mit.

Dabei werde sich am grundsätzlichen Aussehen der Kreuzung wenig ändern, sagte Frau Siebert. Die Wichtigste Neuerung wird der Anbau eines neuen südöstlichen Bypasses zwischen der S 122 (Richtung Löbau) und der B 115 (nach Görlitz). Damit soll der Kreuzungsbereich im Bedarfsfall vom Umleitungsverkehr der A 4 entlastet werden.

„Der gesamte Kreuzungsbereich und die Zufahrtsstraßen werden grundhaft ausgebaut“, kündigt die Lasuv-Sprecherin an. Die Länge der Baustrecke beträgt auf der B 115 und auf der S 122 jeweils rund 300 Meter. Gleichzeitig finden im Baubereich Arbeiten der Straßenbeleuchtung und keinere Maßnahmen zur Landschaftspflege statt.

Die Durchführung der Baumaßnahme erfolgt in fünf Phasen unter Teilsperrung und Nutzung einer Behelfsfahrbahn im Baufeldbereich des Bypasses. Dazu sei ein Konzept erstellt und mit den beteiligten Behörden abgestimmt worden, heißt es vom Landesamt für Straßenbau. Man könne auch während der Baumaßnahmen aus allen Richtungen in alle Richtungen fahren, erläutert Frau Siebert. Zugleich bittet sie alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen und um eine besonders umsichtige Fahrweise im Baustellenbereich.

Die Erneuerung der Jänkendorfer Kreuzung in Niesky soll bis Ende Juli 2018 abgeschlossen werden. Die Baukosten in Höhe von rund 1,35 Millionen Euro werden anteilig durch die Bundesrepublik Deutschland und den Freistaat Sachsen finanziert.

Für den Fall der Sperrung des A 4-Tunnels Königshainer Berge erfolgt die Umleitung für alle Bauphasen großräumig über die A 4-Anschlussstelle Görlitz auf die B 6 Richtung Dresden bis zum Knotenpunkt B 6 - S 111, über die S 111 bis zur Anschlussstelle Weißenberg auf die A 4. Die Bedarfsumleitungen über die Jänkendorfer Kreuzung sollen ab der Hauptbauphase im Frühjahr 2018 zur Entlastung des örtlichen Verkehrs bis zum Bauende ausgesetzt und die Beschilderung entsprechend geändert werden. Zudem werde eine Verschiebung der turnusgemäß für Juni 2018 fälligen Jahreswartung des Tunnels Königshainer Berge vorbereitet, stellt Frau Siebert abschließend in Aussicht. (szo)

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