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Freitag, 21.04.2017

Endlich Neues zur Königsbrücker

Eigentlich sollte es schon vor Weihnachten eine Versammlung zu den Planungen geben. Mit Verzug werden die Bürger nun eingeladen.

Von Sarah Grundmann

So könnte die Königsbrücker Straße aussehen.
So könnte die Königsbrücker Straße aussehen.

© renderwerke GbR

Dresden. Wenn es um die Königsbrücker Straße geht, dauert alles etwas länger. Bevor im vergangenen Jahr die Entscheidung zur Sanierung der Hauptverkehrsachse fiel, stritten die Politiker jahrzehntelang. Schließlich konnte sich der Stadtrat auf einen Kompromiss einigen. Damit fiel auch der Beschluss, die Bürger alle sechs Monate über den aktuellen Planungsstand zu informieren. Doch wenn es um die Königsbrücker Straße geht, dauert alles etwas länger.

Eigentlich hätte die erste Informationsveranstaltung schon vor Weihnachten stattfinden müssen. Weil das Treffen der Lenkungsgruppe – bestehend aus Bauausschuss-Mitgliedern, Mitarbeitern der Dresdner Verkehrsbetriebe und Verkehrsplanern – aber mehrfach verschoben werden musste, fand auch die Bürgerversammlung bislang nicht statt.

Am kommenden Montag ist es nun so weit: Alle Interessierten sind in das Romain-Rolland-Gymnasium auf der Weintraubenstraße 3 eingeladen. Dort informieren Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) und Straßenbauamtschef Reinhard Koettnitz über den Stand der Planungen. Beginn ist 18 Uhr, die Türen werden bereits eine Viertelstunde vorher geöffnet.

Klar ist, dass die Königsbrücker Straße im Abschnitt zwischen Albertplatz und Stauffenbergallee saniert werden soll. Der Stadtrat hatte sich auf eine Kompromissvariante geeinigt: Demnach müssen sich Autos und Bahnen zwischen Katharinenstraße und Bischofsweg weiterhin eine Spur teilen; auf dem restlichen Stück soll es ein eigenes Gleisbett für den öffentlichen Personennahverkehr geben. Bislang sprach die Stadt von einem Baustart im Jahr 2019. Die Details sind hingegen noch unklar. So auch, wie die Räume neben der Fahrbahn gestaltet werden sollen. Dieser Frage widmete sich eine Ausstellung von Landschaftsarchitektur-Studenten. Der Baubürgermeister wollte die Ideen aufgreifen.

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