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Dienstag, 13.02.2018 Kommentar

Endlich komplett durchfahren

Dresden hat bislang große Lücken im Radnetz. Zeit wird‘s, sie zu schließen, findet SZ-Redakteurin Kay Haufe – damit mehr Menschen aufs Rad steigen.

Von Kay Haufe

SZ-Redakteurin Kay Haufe.
SZ-Redakteurin Kay Haufe.

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Wer neue Radwege baut, wird mehr Menschen zum Radfahren bewegen. Doch Dresden hat bisher noch zu große Lücken in seinem Netz. Vor allem auf der rechtselbischen Seite fehlen ganze Bereiche von Pillnitz bis Loschwitz. Deshalb ist es wichtig, dass die Stadt endlich auf dem Wiesenweg anfangen will zu bauen. Damit gäbe es endlich auch für Schulkinder die Möglichkeit, mit dem Rad zur Schule zu kommen. Alle regen sich über sogenannte Elterntaxis auf, aber auf der Pillnitzer Landstraße mit ständig wechselnden Tempo-30- und Tempo-50-Abschnitten ist es für Kinder sehr gefährlich zu fahren.

Gut wäre, wenn rechtselbisch schnell auf dem Körnerweg weitergebaut würde. Dann müssten auch nicht so viele Radfahrer über das Blaue Wunder, für das in diesem Radwegekonzept noch keine Lösung präsentiert wurde. Logisch, ist doch dort die Sanierung gerade verschoben worden. In den neuen Radwege-Planungen ist der Körnerweg aber nicht enthalten. Dabei wäre es gerade wichtig, funktionierende Verbindungen zu schaffen. Einige davon sieht der neue Radwegeplan vor. So muss es jetzt Jahr für Jahr weitergehen.

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