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Mittwoch, 15.02.2017

Ende der Fahrgemeinschaft

DSC-Küken Dominika Strumilo hat im zweiten Anlauf die Führerscheinprüfung bestanden.

Von Michaela Widder

Endlich mobil und unabhängig: Volleyballerin Dominika Strumilo.
Endlich mobil und unabhängig: Volleyballerin Dominika Strumilo.

© DSC

Wenn Volleyballerinnen nach den Annehmlichkeiten beim Dresdner SC gefragt werden, sind sie sich in einem Punkt einig: die Top-Organisation in diesem Klub. Und deshalb war es auch nur eine Frage der Organisation, wie man für Dominika Strumilo in den vergangenen Monaten Fahrgemeinschaften arrangierte. Denn die Jüngste im Team hatte bis vor einer Woche noch keine Fahrerlaubnis. Wenige Tage vor ihrem ersten Auslandsengagement war die 20-Jährige in Belgien durch die praktische Prüfung gefallen.

„Meine Termine wurden immer so geplant, dass mich jemand mitnehmen konnte. Die Mädels haben mich zu Hause abgeholt“, erzählt Strumilo. „Aber das konnte keine dauerhafte Lösung sein.“ Daher habe sie sich um den Führerschein in Deutschland bemüht. Am vergangenen Dienstag hat die Angreiferin die praktische Prüfung bestanden und erhielt nun vom Sponsor ihren Dienstwagen. „Ich bin jetzt mobiler. Das erleichtert viele Sachen im Alltag, und ich kann auch mal spontan sein.“

Auch die Teamkolleginnen freuen sich für Domi, wie sie von allen genannt wird. Die neue Unabhängigkeit hat einen schönen Nebeneffekt. „Jetzt kann ich morgens ein paar Minuten länger schlafen“, sagt US-Angreiferin Liz McMahon mit einem Augenzwinkern. „Vielleicht fährt sie mich ja jetzt ab und zu rum.“ Am Wochenende sind sie allerdings mit dem Bus unterwegs. Zwei Auswärtsspiele – erst beim VCO Berlin und dann in Köpenick – stehen an.

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