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Freitag, 29.12.2017

Elberadweg für Ski-Weltcup gesperrt

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Ski-Wettkämpfe auf dem verschneiten Elbufer vor der historischen Altstadtkulisse haben im Januar Premiere.
Ski-Wettkämpfe auf dem verschneiten Elbufer vor der historischen Altstadtkulisse haben im Januar Premiere.

© Montage: SZ

Fast einen Monat müssen die Dresdner auf ihren Elberadweg verzichten. Vom 2. bis zum 28. Januar wird dieser zwischen Carolabrücke und Marienbrücke für Fußgänger und Radfahrer komplett gesperrt.

Grund ist der Ski-Weltcup, der am Königsufer ausgetragen wird. Zwar finden die Wettkämpfe erst ab dem 12. Januar statt. Allerdings beginnen die umfangreichen Aufbauarbeiten an der Strecke bereits kurz nach dem Jahreswechsel, teilt die Stadtverwaltung mit. Eine Umleitung für Radfahrer werde ausgeschildert.

Das Königsufer wird sich bis zum Weltcup in eine Winterlandschaft verwandeln – egal, ob es kalt ist und schneit. Die Piste wird künstlich mit Schnee präpariert. Die Produktion von grobkörnigem Eis, das dazu verwendet wird, hat bereits begonnen. Es wird am Flughafen hergestellt. In den Tagen vor dem Sportevent wird das Eis von Klotzsche ans Elbufer transportiert. Vom 12. bis 14. Januar treten die Spitzensportler gegeneinander an. In der Woche darauf sind regionale Wettkämpfe geplant. (SZ/sr)

Eintrittskarten für die Arena sind in allen SZ-Ticketshops sowie unter www.skiweltcup-dresden.de erhältlich.

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Leser-Kommentare

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Insgesamt 35 Kommentare

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  1. Meier

    Was für eine gigantische Verschwendung! Verschwendung von Energie, Steuern… Mir scheint hier die alt bekannte Tatsache „Brot und Spiele“ im Vordergrund zu stehen. Haben wir nicht wichtigere Dinge als dieses Kasperletheater auf dem Plan? Macht es wenigstens dort wo Schnee liegt!

  2. Frage

    Mich wundert die sachliche Berichterstattung über die Sperrung. Wo bleiben die Worte "Verkehrschaos", "Staufalle" usw.? Ach ja, den Veranstaltern gutes Gelingen! Petrus sei ihnen gnädig!

  3. Volker W.

    Was mich wundert: Findet der Weltcup nicht im FFH Elbtal und im LSG Dresdner Elbwiesen statt? Das FFH erstreckt sich meines Wissens über ca. 16 km. Schon mit dem Bau der WSB war das FFH bedroht. Und jetzt dürfen zwei Sportmoderatoren weitaus größere Flächen für ihre Veranstaltung nutzen. Mit Unterstützung der Stadt. Am Flughafen Herstellung des Eises. Und der Bürger bekommt Smart-Meter um seinen Energiebedarf zu drosseln. Schöne neue Welt.

  4. Gast

    @1 und 2: wieder dabei die Stimmung anzuheizen? Schimpfen, meckern, jammern...

  5. @Frage

    jetzt halt mal die Bälle flach. Hier gehts um, den Radweg und es ist Winter. Wieviele werden wohl zum ausweichen gezwungen werden. Dat hält sich in Grenzen.

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