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Dienstag, 17.04.2018

Eislöwen haben Sanierung überstanden

Vor vier Jahren hat eine Entscheidung des Stadtrats den Dresdner Profi-Eishockey vor dem Aus bewahrt. Damals stimmten die Räte kurzfristig dem Sanierungskonzept für die Eislöwenbetriebsgesellschaft zu und stellten sich damit gegen die von der Stadtverwaltung geplante Liquidation des Unternehmens. Mit insgesamt 630 000 Euro griff die Stadt der Gesellschaft in der Folge unter die Arme.

Seitdem hat die Gesellschaft nicht nur verantwortungsbewusst gewirtschaftet, sondern auch jede Saison 50 000 Euro an die Stadt zurückgezahlt. Die letzte offene Rate wurde vergangene Woche vorfristig beglichen. Der neue Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf bedankt sich nun noch einmal ausdrücklich für die Hilfe der vergangenen Jahre. „Es war damals der letzte Warnschuss, der Profi-Eishockey lag finanziell am Boden“, sagt er. Derzeit verhandelt die Gesellschaft mit der Stadt über neue Mietkonditionen. Eislöwen-Sprecherin Eva Wagner kündigt zudem an, dass nun in den Fokus rücken soll, wie der Eishockey-Standort künftig weiter entwickelt werden kann. Die Dresdner Eislöwen spielen derzeit in der zweiten Liga. (SZ/jr)

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