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Freitag, 03.03.2017

Eine Konsole für zwei Welten

Am Freitag kommt die neue Konsole Switch von Nintendo auf den Markt. Aber noch fehlt etwas.

Steckt man das Switch-Tablet ins Adpaterdock, erlischt das Display.
Steckt man das Switch-Tablet ins Adpaterdock, erlischt das Display.

© dpa

Die neue Switch soll Konsole im Wohnzimmer sein, aber auch Begleiter im Urlaub oder auf dem Weg zur Arbeit. Zum Start gibt es aber noch zu viele Kinderkrankheiten – und noch nicht genug Spiele.

Dass der Alleskönner nicht ganz unkompliziert ist, zeigt schon die schiere Masse an Zubehör, die den Käufer beim Öffnen der Verpackung erwartet. An den Fernseher angeschlossen wird das sogenannte Dock der Switch: Ein grauer Kasten mit ein paar Anschlüssen. Die eigentliche Konsolenhardware steckt im Herzstück der Switch, einem Tablet mit Touchscreen, das zum Spielen einfach ins Dock gesteckt wird. Dann erlischt das Display automatisch, stattdessen erscheint das Bild auf dem Fernseher.

Die Switch kostet inklusive Dock, Tablet, Joy-Cons, passendem Griff und weiterem Zubehör rund 330 Euro. Der Preis scheint angesichts der Leistung angemessen, sehr teuer ist dagegen das Zubehör: Der Pro Controller, ein klassisches Gamepad zum Spielen daheim, kostet etwa 70 Euro, für ein neues Joy-Con-Set werden sogar 80 Euro fällig. Zwingend kaufen muss man die teuren Extras aber nicht. Was in der Packung steckt, reicht zum Start völlig aus. (dpa)

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