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Montag, 12.03.2018 Gewichtheben

Ein würdiger Abschluss

Beim letzten Wettkampftag in der alten Sporthalle feiern die Meißner einen überraschenden Bundesligasieg gegen Chemnitz.

Die Bundesliga-Gewichtheber stellten sich in der alten Sporthalle zum letzten Mal für ein Gruppenfoto. Das Duell gegen die Chemnitzer gewannen die Meißner 2:1.
Die Bundesliga-Gewichtheber stellten sich in der alten Sporthalle zum letzten Mal für ein Gruppenfoto. Das Duell gegen die Chemnitzer gewannen die Meißner 2:1.

© privat

Meißen. Am Samstag wurde in der Meißner Gewichtheberhalle gefeiert, denn eine Hallenära ging zu Ende.

Die Landesliga-Heber hatten das Vogtlandteam zu Gast und stellten sich mit gleich vier Nachwuchshebern der Konkurrenz. Alexander Lotz, Philipp Fiedler und Elija Cyron brachten in der ersten Gruppe durchgehend gute Leistungen auf die Bühne und konnten die eine oder andere Bestleistung erringen. In der Gruppe zwei setzten dann Lucas Müller, Altmeister Mike Juhrsch und Marcel Schulze den Gegner noch mal unter Druck. Alle drei brachten über 200 Sinclair-Punkte in die Wertung, wodurch die Gäste in Zugzwang gerieten. Auch wenn die große Sensation eines Punktgewinns leider ausgeblieben ist, so kann das Trainergespann Bernd Wreßnig und Detlef Augustin doch optimistisch in die Zukunft schauen – und vielleicht ist in absehbarer Zeit doch noch die eine oder andere Überraschung mit dieser Truppe möglich. Die Gastgeber mussten sich am Ende mit 0:3 geschlagen geben, aber schon bald wird die Möglichkeit gegeben sein, um einen Sieg zu kämpfen.

In der 1. Bundesliga empfingen die Domstädter den mehrfachen deutschen Meister aus Chemnitz und sie schauten nicht schlecht, als die Gäste mit nur fünf Aktiven und deshalb ersatzgeschwächt antraten. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Im Gegenteil, der Hausherr witterte nach den ersten Hebungen eine Chance, gegen den favorisierten Chemnitzer AC schon im Reißen einen Punkt ergattern zu können. Doch Hendrik Wetzel konnte mit einer 10-kg-Steigerung im dritten und letzten Versuch des Reißens die große Blamage gerade noch abwenden.

Mit gerade einmal 0,3 Relativpunkten sicherten sich die Gäste den Punktgewinn im Reißen. Danach wurde aber die Gegenwehr der Gäste schwächer und der gastgebende AC Meißen steigerte sich von Versuch zu Versuch – und das Punktekonto wuchs ebenso. Am Ende waren es dann fast 50 Relativpunkte mehr beim Gastgeber und die Sensation war perfekt – mit 2:1 Punkten gewann der AC Meißen gegen die Chemnitzer. Auch wenn nach den Schlussworten von Vereinschef Andreas Wünsche symbolisch das Licht ausgeschaltet wurde, wird der letzte Wettkampftag für alle Beteiligten auf der Bühne sowie im Umfeld und dem zahlreich anwesenden Publikum in lebhafter Erinnerung bleiben. (Förster)