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Donnerstag, 04.01.2018

Ein Süppchen am Morgen

Ein neuer Imbiss in Freital bietet seit Jahresbeginn hausgemachte Suppe an. Es ist das zweite Geschäft, das die Köchin eröffnet.

Von Nadine Franke

Die Freitalerin Claudia Fischer hat vor vier Jahren ihren ersten Suppenladen eröffnet. Seit Dienstag packt sie auch in Freital Löffel und Schüsseln aus.
Die Freitalerin Claudia Fischer hat vor vier Jahren ihren ersten Suppenladen eröffnet. Seit Dienstag packt sie auch in Freital Löffel und Schüsseln aus.

© Andreas Weihs

Freital. Es ist gerade mal 8 Uhr morgens, als Küchenchefin Claudia Fischer die Ladentür ihres Suppenladens öffnet und bereits der Duft einer Kartoffelsuppe in der Luft liegt. Ob nun gut-bürgerliche Senfeier oder die exotischere Karotten-Mango-Suppe – im Suppenladen Freital auf der Dresdner Straße in der Nähe des Rathaus Deuben wird seit Dienstag alles selbst gekocht. Nur für die Rotkohl-Walnuss-Suppe ist es mittlerweile zu spät, die gab es nur in der Adventszeit auf dem Dresdner Augustusmarkt. Für die Freitaler setzt die Ladenchefin und Köchin lieber auf ein Angebot hausgemachter Suppen – und davon gibt es jede Woche neue. „Ich möchte jedem etwas bieten und dafür probiere ich viel aus“, sagt die 37-jährige Freitalerin.

Und wem es dann 8 Uhr morgens auf dem Arbeitsweg doch noch zu zeitig für ein Süppchen ist, kann lieber auf das Frühstücksangebot mit Donuts, Griesbrei und Obstsalat zurückgreifen. Auf die Suppe muss trotzdem nicht verzichtet werden. Die gibt es auch zum Mitnehmen.

Es ist nicht der erste Suppenladen, den Fischer eröffnet. In Freiberg betreibt sie ihr Geschäft schon seit vier Jahren. Früher arbeitete Fischer in der Gastronomie, war in der Rollmopsschänke tätig. „Ich wurde dort zum Kochen inspiriert“, erinnert sie sich. Schließlich wollte sie ein eigenes Geschäft. Und die geregelten Arbeitszeiten kommen der Familienfrau auch gelegen.

Dabei war der Imbiss in Freital für sie anfangs noch gar keine Option. Es hat sich durch einen Zufall ergeben, denn Fischer benötigte eine größere Küche. Die fand sich nicht in Freiberg, sondern in der ehemaligen Fleischerei und Spezialitäten-Schmiede in Freital. Seit November kochte sie bereits an den neuen Herdplatten, nicht nur für Freiberg, sondern auch für die Suppenfahrten mit ihrem Anhänger – damit ist sie nicht nur auf dem Striezelmarkt, sondern auch beim Dresdner Dixieland oder auf dem Lausitzring unterwegs.

Doch eine Neuerung gibt es auch in Freital. Im ersten Laden gab es bisher nur das Mittagsangebot. Nun öffnet sie auf der Dresdner Straße von 8 bis 16 Uhr und möchte auch das Frühstück auf dem Arbeitsweg anbieten. „So etwas hat in der Ecke bisher noch gefehlt“, sagt sie. Scheint zu stimmen, denn der erste Kunde stand zur Eröffnung direkt 8 Uhr vor der Tür.

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