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Dienstag, 21.03.2017

Ein Punkt fehlt noch

Die Waldheimer „Zweite“ führt die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung an. Der Sekt ist aber noch nicht kaltgestellt.

Von Frank Korn

Rico Fritsche war mit neun Toren erfolgreichster Werfer beim VfL Waldheim 54 II.
Rico Fritsche war mit neun Toren erfolgreichster Werfer beim VfL Waldheim 54 II.

© André Braun

Waldheim. Es könnte ein gutes Jahr für die Bezirksligahandballer des VfL Waldheim 54 II werden. In der Meisterschaft liegen sie drei Spieltage vor Schluss mit vier Punkten Vorsprung vor dem HV Glesien auf Platz eins. Und im Pokalwettbewerb stehen sie im Halbfinale. „Wenn die Chancen so gut stehen, will man natürlich möglichst beide Wettbewerbe gewinnen“, sagte VfL-Trainer Michael Henoch.

Doch trotz des komfortablen Vorsprungs sei der Sekt für die Meisterfeier noch nicht kaltgestellt. „Wir brauchen aus dem Heimspiel gegen Glesien noch einen Punkt, um sicher zu sein“, hat Henoch ausgerechnet. Selbst wenn die Glesiener dann noch auf die gleiche Punktzahl wie Waldheim kämen, würde der direkte Vergleich für die Zschopaustädter sprechen. Während die VfL-Reserve im Pokal schon einige Male erfolgreich war, wäre es in Sachen Meisterschaft eine Premiere für die Henoch-Sieben.

Im vorletzten Heimspiel fuhren die Waldheimer gegen den Leipziger SV Südwest einen 26:24-Erfolg ein. Die Siegesserie in eigener Halle hielt damit, doch hatte sich der Trainer die Aufgabe etwas leichter vorgestellt. Zu Spielbeginn war der LSV zumeist knapp vorn und der VfL konnte meist nur verkürzen (6:8/16.). Die Gastgeber drehten den Spielstand aber und gingen mit einer knappen Führung in die Pause.

Auch im zweiten Durchgang entwickelte sich weiterhin ein umkämpftes und teilweise auch verbissenes Spiel (22:22/51.). Doch in der Schlussphase setzte sich die bessere individuelle Klasse der VfL-Akteure durch. Michael Henoch: „Wir haben nur eine durchschnittliche Leistung gezeigt, das wissen wir selbst, aber dennoch gewonnen. Einige Kritik an diesem Spiel war für uns daher völlig unverständlich. Man kann auch von einem Tabellenführer nicht erwarten, dass es in jedem Heimspiel einen Kantersieg gibt!“

Die HSG Neudorf/Döbeln II hat im Kampf um den zweiten Platz einen Rückschlag hinnehmen müssen. Nach der 24:32-Niederlage bei der HSG Riesa/Oschatz II beträgt der Rückstand zum HV Glesien zwei Punkte. In Riesa fanden die Neudorf/Döbelner, bei denen einige A-Jugendspieler zum Einsatz kamen, zunächst gut ins Spiel. Kurz vor der Pause führte das Team mit 12:10, gab diesen Vorsprung auf aufgrund technischer Fehler aber aus der Hand.

In der zweiten Halbzeit fehlte oftmals die Abstimmung, sodass die Gastgeber zu einem ungefährdeten Erfolg kamen.

Der SV Leisnig 90 kam nach spannendem Spiel zu einem 29:25-Erfolg bei Lok Wurzen. Lange Zeit konnte sich keines der beiden Teams absetzen. In der Schlussphase parierte SVL-Torhüter Paul Schleußner aber mehrfach gut und gab seinen Mitspielern so Gelegenheit, einen Vorsprung herauszuwerfen. (DA/hm/fk)

Ergebnisse:

VfL Waldheim 54 II - Leipziger SV Südwest 26:24 (14:12)

Riesa/Oschatz II - HSG Neudorf/Döbeln II 32:24 (14:12)

SG Lok Wurzen - SV Leisnig 90 25:29 (16:16)

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