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Donnerstag, 23.02.2017

Dresdner Volleyballerinnen feiern ersten Champions-League-Sieg

Die DSC-Spielerin Amber Rolfzen (l.) greift gegen den Block von Valeriya Safonova von Jekaterinburg an.
Die DSC-Spielerin Amber Rolfzen (l.) greift gegen den Block von Valeriya Safonova von Jekaterinburg an.

© Robert Michael

Dresden. Die Volleyball-Frauen des Dresdner SC haben ihren ersten Saisonsieg in der Champions League gefeiert. Der deutsche Meister setzte sich im fünften Gruppenspiel gegen das russische Team von Uralotschka-NTMK Jekaterinburg mit 3:1 (25:22, 25:20, 20:25, 25:19) durch. Beide Teams haben aber bereits keine Chance mehr auf das Erreichen der Playoff-Phase. Die Gäste reisten deshalb ohne sieben Stammspielerinnen an, traten mit einer deutlich verjüngten Mannschaft an.

DSC-Trainer Alexander Waibl hatte nach der Niederlage in Köpenick seine Formation und das Spielsystem ein wenig umgestellt. Das zeigte Wirkung. Die Gastgeberinnen schlugen druckvoll auf und setzten sich im Angriff deutlich besser durch als zuletzt. Auch in der Annahme und Abwehr steigerten sich die Elbestädterinnen. So konnte sich der deutsche Meister im ersten Satz mit 8:5 und 16:13 absetzen. In der engen Schlussphase bewiesen die DSC-Damen Nervenstärke und sicherten sich den Satzgewinn.

Ein ähnliches Bild bot sich im zweiten Durchgang. Das Waibl-Team führte fast die gesamte Zeit, verschaffte sich am Ende sogar einen deutlichen Vorsprung. Auch im dritten Abschnitt lagen die Gastgeberinnen schon mit 9:5 in Front, doch Uralotschka kämpfte sich heran. Weil sich die DSC-Damen einige Fehler leisteten, ging dieser Satz an Jekaterinburg. Im vierten Durchgang aber stabilisierte sich der Meister wieder und verwandelte nach 106 Minuten den dritten Matchball.

„Ich bin sehr zufrieden. Wir haben einiges verändert und das hat schon recht gut funktioniert. Die letzten Niederlagen sind nicht spurlos an der Mannschaft vorbeigegangen, deshalb war dieser Sieg auch für das Selbstvertrauen sehr wichtig“, erklärte Waibl, der mit seinem Team bereits am Sonnabend wieder in der Bundesliga gegen Aachen gefordert ist. (dpa)

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