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Samstag, 17.06.2017

Dresdner AfD fordert Rücknahme des Ausschlussantrages

Jens Maier (l) und Frauke Petry diskutieren beim Landesparteitag der AfD im März in Weinböhla.
Jens Maier (l) und Frauke Petry diskutieren beim Landesparteitag der AfD im März in Weinböhla.

© Archiv: dpa

Dresden. Der AfD-Kreisverband Dresden geht im Streit um den umstrittenen Richter Jens Maier auf Distanz zum Landesvorstand um Parteichefin Frauke Petry. Ein Kreisparteitag forderte am Samstag die Rücknahme eines beim Bundesschiedsgericht gestellten Antrags auf Parteiausschluss gegen den Dresdner Bundestagsdirektkandidaten, wie ein Sprecher des Kreisverbandes mitteilte.

Der Landesvorstand wirft dem Rechtsaußen Maier parteischädigendes Verhalten vor. In Redebeiträgen sei bei dem Parteitag jedoch deutlich geworden, „dass Maier sich künftig mit subjektiven Wertungen zurückhalten soll“, sagte der Sprecher.

Ein Antrag auf Einberufung eines außerordentlichen Landesparteitages zur Neubestimmung der Bundestags-Landesliste sei mehrheitlich abgelehnt worden. Petry steht dort als Spitzenkandidatin auf Platz eins, Maier auf Platz zwei. (dpa)

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