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Donnerstag, 07.12.2017

Dresdens Pläne gegen dicke Luft

Tempolimits und gesperrte Fahrbahnen sollen die Schadstoffbelastung senken. Kommt jetzt auch ein Fahrverbot?

Von Stephan Schön und Kay Haufe

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Knackpunkt im neuen Luftreinhalteplan: Das Blaue Wunder verliert eine Spur.
Knackpunkt im neuen Luftreinhalteplan: Das Blaue Wunder verliert eine Spur.

© SZ/Peter Hilbert

Tempolimits sollen auf der Bautzner Straße ...
Tempolimits sollen auf der Bautzner Straße ...

© Peter Hilbert

... und der Autobahn gelten.
... und der Autobahn gelten.

© Peter Hilbert

An diesem Donnerstag pfeift ein kräftiger Wind durch Dresden, zeigt sich aber durchaus von der guten Seite. Denn er weht viele Schadstoffe aus der Stadt, die sich sonst bei kalten Temperaturen wie eine Dunstglocke über Dresden sammeln.

Um das zu ändern, stellt die Stadt am morgigen Freitag den neuen Luftreinhaltplan vor. In dem der SZ bereits vorliegenden Papier sind zahlreiche Projekte aufgeführt, die die Belastung mit Feinstaub und Stickstoffdioxid in den kommenden Jahren deutlich senken sollen. Damit legt die Stadt nach ihrem letzten Plan von 2011 erstmals eine überarbeitete Variante vor, in der es vor allem um die Begrenzung des Autoverkehrs geht. Denn beide Schadstoffe werden vorwiegend von Autos ausgestoßen.

Vor allem die Messstation an der Bergstraße zeigte in den vergangenen Jahren immer wieder erhöhte Feinstaubbelastungen an. In diesem Jahr wurde der Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter an 19 Tagen überschritten. 35 sind erlaubt. Auch beim Stickstoffdioxid, dessen Jahresgrenzwert bei 40 Mikrogramm liegt, konnte Dresden in den Vorjahren nicht darunter bleiben. Gravierende Maßnahmen sind nötig, um die Dresdner Luft zu verbessern.

Besonders einschneidend wird die Reduzierung der Fahrspuren auf dem Blauen Wunder in ein bis zwei Jahren sein. Dabei macht sich die Stadt zunutze, dass die Brücke ohnehin in den nächsten Jahren saniert wird und dabei Spuren wegfallen. Ob das der Luft hilft, werde man sehen, sagte Wolfgang Socher vom Umweltamt auf dem Statuskolloquium Luft des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie am Mittwoch. Selbst das Straßen- und Tiefbauamt rechnet dann mit Stau.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind Geschwindigkeitsbegrenzungen. So soll auf der Bautzner Straße Tempo 30 gelten, womit die Stadt allein zehn Prozent des Stickoxid-Ausstoßes senken will. Nicht neu, aber ambitioniert ist der Plan, Tempo 100 auf der Autobahn im Stadtgebiet einzuführen. Damit könnte Dresden eine bundesweite Vorreiterrolle einnehmen. Leider ist die Stadt damit vor einigen Jahren beim Land gescheitert.

Um den Verkehr flüssiger zu gestalten und unnötige Abgase zu vermeiden, ist eine grüne Welle an der Kreuzung Könneritz- und Ammonstraße geplant. Zudem soll es ein besseres Verkehrskonzept für den Bereich rund um Schiller- und Körnerplatz geben. Radfahrer sollen dort schneller und sicherer vorankommen, eine Aufweitung der Straßenbahn-Gleisabstände dafür sorgen, dass die neuen Stadtbahnen dort fahren können. Damit erhofft sich die Stadt, rund fünf Prozent der Autofahrer auf den Sattel oder einen Straßenbahn- und Bussitz zu bekommen.

Es ist zu hoffen, dass der Plan aufgeht. Denn Dresden droht weiterhin eine Klage wegen schlechter Luftqualität und ein sich möglicherweise daraus ergebendes Fahrverbot für Dieselautos. Dies hatte die Deutsche Umwelthilfe angekündigt, die den neuen Luftreinhalteplan abwarten will. Sein Vorgänger aus dem Jahr 2011 hat erste Erfolge gebracht, aber zu wenig, um alle Anforderungen zu erfüllen. So dürfen seit sechs Jahren keine großen Lkw mehr durch die Innenstadt fahren, wenn sie dort nichts anliefern. Auf der Königsbrücker Straße gilt Tempo 30. Die Busflotte der Dresdner Verkehrsbetriebe ist mit neuen, schadstoffärmeren Modellen sowie Hybridbussen ausgestattet worden. Auch die Zahl der Jobtickets ist gestiegen, mit denen Beschäftigte dank Arbeitgeberzuschuss günstiger zur Arbeit fahren können. Im Zentrum ist mit dem neuen Parkplatz unter der Marienbrücke die letzte kostenlos nutzbare Fläche weggefallen, damit Autofahrer animiert werden, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Besonders die Anwohner von stark mit Luftschadstoffen belasteten Bereichen wie am Nürnberger Ei und Wasaplatz, der Bautzner und Königsbrücker Straße sowie Teilen der Weißeritz-, Könneritz- und Ammonstraße werden froh sein, dass sich etwas tut. Damit nicht nur der Wind dafür sorgt, dass es keine dicke Luft mehr gibt.

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Leser-Kommentare

Insgesamt 96 Kommentare

Alle Kommentare anzeigen

  1. sletrabf

    Alles schön und gut, doch für mich fehlen Maßnahmen, die dem ÖPNV direkt zugute kommen. Erst wenn die Orte an der Peripherie gut angebunden sind und das auch zu nachtschlafenden Zeiten (Anruflinientaxi?), wird sich die Nutzung erhöhen und nicht allein durch den Wegfall von Spuren oder Parkplätzen -- wobei das wiederum notwendig ist, wenn Alternativen bestehen. Dass etwas getan werden muss, ist angesichts des Klimas und der Luftqualität geboten. Ich bin vor allem gespannt, ob sich heute eine sachliche Diskussion entwickeln wird.

  2. O.W.

    Die genannten Maßnahmen sind nur Aktionismus, der nichts bringen wird. Hier ist ein radikales Umdenken gefragt, Radverkehr und ÖPNV müssen endlich absoluten Vorrang in der Innenstadt bekommen. Auch eine City-Maut muss diskutiert werden. Ansonsten kommt das Diesel-Fahrverbot so sicher wie das Amen in der Kirche.

  3. Klemens Schneider

    Endlich! Hoffentlich werden die genannten Maßnahmen auch zeitnah umgesetzt. Bei den aktuellen Temperaturen fährt man mit dem Rad ständig durch stechend (chlorähnlich) riechende Stickoxidwolken aus Dieselautos ohne funktionierende Abgasreinigung. Blaues Wunder und Bautzner Str. sind für den Radverkehr bisher eine Katastrophe. Auch auf der Könneritzstr. ist die Radverkehrsführung eher schlecht. Da man hier die Straßenbahnhaltestellen aufwändig umbauen müsste (so wie auf der Leipziger Str.) wird das aber wohl etwas länger dauern.

  4. DDler

    @sletrabf: da schließe ich mich an. Es ist auch eine Frage des Fahrpreises, so manchen neuen Nutzer überzeugen zu können. Und das Jobticket muß allen Firmen zugänglich gemacht werden.

  5. Steffen Fuchs

    Blauäugige Herangehensweise: Die meisten heutigen Autos können bei 50 km/h im 5. oder sogar 6. Gang bewegt werden, bei 30 km/h aber nur im 3. oder allerhöchstens 4. Gang, so dass der Verbrauch und die Emissionen bei 30 km/h sogar höher ist. Und selbst wenn 10% der Leute umsteigen sollten, nützt das gar nichts, wenn die restlichen 90% auf der gleichen Strecke besonders im Stadtgebiet ständig im Stau stehen. Bei stehenden Autos geht Verbrauch und Emissionen je Strecke gegen unendlich, und Stop-and-Go ist nicht viel besser. Die heutigen EU-Regeln zur Luftqualität sind sowieso lächerlich, was schlechte Luft war konnte man vor 30 Jahren beobachten. Warum müssen wir immer auf äußerst hohem Niveau jammern?

  6. Dresdner

    Weniger Schadstoffbelastung durch mehr Stau, das klingt logisch!

  7. knut knebel

    Weiträumiges Halteverbot bzw tempor. Zufahrtsverbot um Schulen würde ich noch empfehlen, das reduziert diesen "Elterntaxi"-Blödsinn. Ansonsten sind solche Rahmenplanungen in Dtl. so eine Sache. Nach 10 oder auch 20 Jahren stellt man in Dtl. "verdutzt" fest, huch.., der Lärm ist noch mehr (Lärmaktionspläne), die Stadtluft noch dreggschor (Luftikuspläne) (aufm Platten verweht sichs). Keine echte Handhabe, keine Sanktion, kein Wille. Zastrow bekommt doch alles? Die Wirtschaft brummt, man wächst, Steuern sprudeln, Luft verpestet, Natur zunehmend im Arsch, Nahrungsgrundlage allmählich am abnippeln usw. usf. Was wollen die eigentlich? SZ liefert paar Reizwörter, des Narrenschiff reagiert. Die Taximütter, wie sie alle vor der Schule im Chaos stehen und alle Kinder gefährden + verpesten - ein typisches Abbild unserer tollen Freiheit. Leider bleibt es auf diesem Niveau stecken. Eigentlich müßten die IHK und Co. sich auch zur Wahl stellen, sie verkörpern u.a. die Machtinteressen. Armselig alles.

  8. Micha

    Hoffentlich setzt sich das nicht durch. Die Autoindustrie verkauft diese schmutzigen Fahrzeuge und kommt ungeschoren davon. Die Bürger werden gegängelt, stehen im Stau oder sitzen bzw. stehen in unpünktlich verkehrenden Nahverkehrsmitteln. Die Verantwortlichen sollten sich zusammen setzen und ein ordentliches Konzept erarbeiten. In der hochtechnisierten Welt sollte es möglich sein, Lichtsignalanlagen so ordentlich programmieren zu können, dass alle davon profitieren. Weiter sollte endlich einmal das schon lange propagierte Miteinander der verschiedenen öffentlichen Verkehrsmittel durchgesetzt werden. Dann würden sich endlich einmal die Umsteigezeiten verkürzen und es wären vernünftige Anschlussverbindungen vorhanden.

  9. Franz K.

    Genial - Geschwindigkeitsbeschränkungen, damit die Autos mehr Zeit haben, in einem Streckenabschnitt in aller Ruhe mehr Abgase auszustoßen! btw.: Wie liegen eigentlich die Werte an der Meßstation am Palais im Großen Garten?

  10. Mobilist

    Herrlicher Blödsinn. Nur noch zwei Spuren für das Blaue Wunder. Das hat zur Folge, dass in der Grundstraße und der Pillnitzer Landstraße jeden morgen Megastau ist. Was machen? Anwohner umsiedeln wegen Gesundheitsgefährdung. Eine Stadtverwaltung, die erst den halben P+R Platz in Bühlau wegreißt und dann die Alternative (Straße in die Stadt) auch noch beschneidet gehört dringend entfernt. Und Luftreinhaltung an der Bergstraße und am Neustädter Bahnhof messen. Warum nicht auf dem Alauen- und dem Barbarossaplatz? Dort wohnen doch die Menschen. Und mal 'ne ganz andere Frage. Wo in dem schönen Plan sind denn die Ladestationen für die vielen E-Auto's versteckt? Stadtumbau für Diesel und Benziner. Sehr zukunftsorientiert.

  11. viel Spass

    Das bringt es, super Ideen. Mit mehr Stau weniger Abgase. Ich frage mich, warum in DD überhaupt noch neue Wohnungen, Büros ect. entstehen dürfen, da doch damit auch wieder mehr Verkehr gefördert und Abgase produziert werden? Ich verstehe den Sinn echt nicht mehr, mich Interessiert mal, ob sich irgendwer über das große ganze richtige Gedanken gemacht hat oder jeder nur für sich noch das Beste möchte? Aber zum Glück habe ich mich vor kurzen dagegen entschieden wieder direkt nach DD rein zu ziehen, bei dem Mietwucher und kommenden Ideen, das richtige. Auch gibt es am Stadtrand genügend Händler die sich freuen, das ich jetzt dort Einkaufe und nicht mehr in der Stadt. Und ich bin gespannt wann wieder rum gejammert wird, warum immer weniger Touristen in die Stadt kommen. Aber halt, stimmt ja nicht, die kommen ja bald alle mit Fahrrädern, hab ich ja vergessen.

  12. Dresdner Bürger

    Ich sage mal das Stichwort Kreisverkehr.... Man möge nur mal ins Ausland schauen! Wieviel weniger Umweltbelastung entsteht bitteschön bei fließendem statt stauendem Verkehr? Dort liegt bestimmt der größte Teil der möglichen Umwelt Entlastung!

  13. L. Schneider

    Ich verstehe es nicht. Ich bin viel in der Welt unterwegs aber das Verhalten der Stadt Dresden ist einmalig. Der Ausbau des ÖPNV hängt um Jahrzehnte zurück und gleichzeitig wird der Verkehrsraum immer weiter eingeschränkt. Glauben denn die oberen unserer Stadt wirklich, dass stehende Autos weniger Schadstoffe produzieren, weil der Verkehr dann nicht abfließt? Und wer denkt an die ganzen Pendler aus dem Umland, die auf die Zufahrten mit dem Auto angewiesen sind? Dresden verliert auch so Standortvorteile. Ausbau ÖPNV - besserer Verkehrsfluss - jetzt!

  14. Stadtrundfahrt

    Es ist schön und gut, dass die DVB mit "neuen, schadstoffärmeren Modellen sowie Hybridbussen ausgestattet worden" ist. Aber sollte man nicht auch mal an die Flotte der Stadtrundfahrten herantreten. Die verpesten doch erst recht die Luft und tuckern auch mal fast leer durch die Gegend. Hier muss dringend auch was getan werden.

  15. Stefan

    Endlich passiert in Dresden mal was. Diese ständige Vergötterung des Autoverkehrs hängt der übergroßen Mehrheit der Dresdner längst zum Hals heraus. Gesundheit ist wichtiger als mit dem Auto möglichst schnell durch die Stadt zu kommen. Die Stadt ist für ihre Bürger da, nicht für die Automobilindustrie.

  16. Bogdan K.

    Wenn man glaubt, mit der Reduzierung der Anzahl der Fahrspuren auf dem Blauen Wunder die Luftqualität in Dresden zu retten, glaubt man bestimmt auch noch an den Klapperstorch. Wenn aber dieser Irrglaube zu zwei vernünftigen Fahrradspuren auf dem Blauen Wunder führt, dann werden viele Radfahrer jubeln, ich auch!

  17. Frank N.

    Seit Jahren immer nur die selben Plattitüden: Verbesserung des ÖPNV - aber nichts tut sich. Weltweit gesehen ist der ÖPNV in Deutschland und Dresden eher schlecht und teuer: aber alle wundern sich, warum er nicht mehr genutzt wird. Und der Unsinn, die Welt mit Radfahrzwang retten zu müssen: Mir unverständlich. Dresden ist nicht mit Kopenhagen, Amsterdam oder Münster zu vergleichen. Auch der Unsinn mit den Diesel-PKW verstehe ich nicht. Grenzwerte verfehlt? Dann verbieten. Fertig! Aber im Sinne von Klimaschutz (CO2-Reduktion) wurden Fehler gemacht, und die kann man sich nie nie nie eingestehen. Wenn man wirklich was tun will: Diesel-LKW reduzieren, Diesel-PKW mit zuviel Ausstoß verbieten. ÖPNV verbessern: preiswerter und flächendeckender machen (ok, das kostet halt) -aber bitte ohne Dieselbusse! Und nicht vergessen: zur Peitsche (Parkplatz- und Spurreduzierung) gehört auch immer ein Zuckerbrot!

  18. smoky

    Natürlich sind`s nur kosmetische Operationen mit -vermutlich- mäßigem Nutzen. Soo schlecht, wie ihn manche machen, ist Dresdens ÖV allerdings nicht und zum Fahrplanwechsel wird er wieder ein klitzekleines Stückchen besser. Zu bedauern sind jene, die die ÖV/ Rad- Option gar nicht erst in Erwägung ziehen bzw. prüfen und sich jeden Tag auf`s Neue gefrustet in die Staus einreihen. Die mengenmäßig kritische Masse an Autos ist wohl an vielen Punkten der Stadt längst überschritten, da hilft nur "Weniger". Da jedoch die Denkart, "dass natürlich immer die andern Schuld sind", sich munter weiter ausbreitet, kommen diejenigen schwerlich auf den Gedanken, dass sie ja selbst Teil des Problems sind.

  19. Dresdner

    Stefan #15, "übergroßen Mehrheit der Dresdner" Meinst du die Neustädter? Oder gibt es die "übergroßen Mehrheit der Dresdner" gar nicht? Ich kenne in meinem Bekanntenkreis nicht einer der "übergroßen Mehrheit der Dresdner"!

  20. DDler

    @L. Schneider: trotzdem ist schon viel geschehen. Ich denke da mal an den S-Bahn-Ausbau und die damit verbundenen zusätzlichen Fahrten. Letztere werden demnächst auch bis Pirna verlängert. Die Kurzzüge auf der S-Bahn müssen aus meiner Sicht aber dringend durch längere Züge ersetzt werden. und was das Blaue Wunder betrifft, so reicht zukünftig die Bedienung der Linien 61 und 63 im 10-Minuten-Takt in der Hauptverkehrszeit bald nicht mehr aus, wenn mehr Leute dieses Angebot nutzen sollen. Ein 5-Minuten-Takt wird es dann wohl sein müssen.

  21. Anmerkung

    Der Feinstaubwert wurde an 19 Tagen überschritten, 35 Tage sind erlaubt. Sprich, in den verbleibenden 25 Tagen in diesem Jahr könnte man noch 16x den Wert überschreiten. Vor ein paar Jahren hatte Dreden noch deutlich mehr Überschreitungen. In den nächsten Jahren dürften zudem tatsächlich NO3-ärmere Autos auf die Straßen kommen und altere Modelle ersetzen, so dass sich dieser Wert auch bessern soillte. In Sofern ist der Plan Aktionismus. Zum Blauen Wunder: Wenn ich das richtig gelesen habe, soll die Spur baubedingt zeitweise wegfallen. Dass Baumaßnahmen erforderlich sind steht wohl außer Zweifel. Was die Maßnahme aber in diesem Plan zu suchen hat verstehe ich nicht.

  22. T. aus Dresden

    Da sieht man wieder mal die komplette Idiotie und Unfähigkeit der Stadtverwaltung. Was soll das bringen? Der Verkehr staut sich noch mehr und die Belastung wird damit noch größer statt niedriger. Ein flüssiger Verkehr entlastet die Verschmutzung. Und die Öffentlichen? Die sind zu 95% definitiv keine Alternative! Chronisch unpünktlich und unzuverlässig und man braucht als Minimum die doppelte(!!!) Zeit. Wenn man mit den ÖVIs von A nach B durchfahren kann, mögen sie verwendbar sein. Aber sobald man Umsteigen muss kann man sie komplett vergessen, dann brauch man die dreifache Zeit als mit dem Auto im Berufsverkehr.

  23. Klar

    apropos 'Ausbau' ÖPNV: "Die Stadtverwaltung hat einer verbesserten Anbindung der Trachenberger Wohngebiete oberhalb der Maxim-Gorki-Straße eine Absage erteilt. Der Stadtrat hatte im September 2016 eine Testphase für eine Buslinie beschlossen, mit der das potenzielle Fahrgastaufkommen ermittelt werden soll. Doch selbst auf diesen Test will die Verwaltung verzichten." [www.dnn.de/Dresden/Lokales/Quartiersbus-fuer-Dresden-Trachenberge-rueckt-in-weite-Ferne] Fazit: wir werden wieder mal (mit Aktionismus) 'verschaukelt'...

  24. Ungetüm

    Nun was ich jeden Tag auf der Grundstrasse erlebe ist, das auch die Busse sich im Stau anstellen dürfen und das jetzt schon bei 3 Spuren auf dem Blauen Wunder. Eine Spur weniger macht das Ganze dann sicher nicht besser. Das Blaue Wunder ist und bleibt das Nadelöhr für den Osten der Stadt. Wie wäre es denn mal mit dem Gedanken, ein paar Autofähren zu beschäftigen. Oder hat jemand noch andere Ideen? Ein Tunnel bohren oder noch eine Brücke bauen wird ja wieder an Fledermaus, Frisch und Kollegrn scheitern??. Vielleicht sollte die Stadt auch mal über eine Subventionierung von EBike Käufen nachdenken. Die Dinger machen nicht nur die Luft besser, sondern auch noch Spaß. Mir fehlt jedenfalls am Körner und Schillerplatz die echte ÖVB Alternative zwischen 7 und 9 Uhr um planbar über diese schicke Brücke zu kommen.

  25. DVB-Nutzer

    Ich freue mich schon jetzt über den Wegfall einer Spur auf dem Blauen Wunder. Muss täglich zweimal mit der 83 drüber. Das ist jetzt schon mitunter eine Katastrophe, vorallem stadteinwärts. Wenn dort die eine Spur wegfällt, dann Prost Mahlzeit!

  26. DVB-Nutzer

    Sorry Tippfehler, natürlich die 63 ;-)

  27. DDler

    Es ist hier ja schon mehrfach angesprochen worden, daß die Verengung des BW zu mehr Stau führen wird. Bei gleichbleibendem ÖPNV-Angebot wird sich hier nie was ändern. Aber das ÖPNV-Angebot darf nicht an der Stadtgrenze halt machen, denn viele PKW-Nutzer kommen aus dem Umland Richtung Bautzen. Wenn sich an der Anbindung dieses Umlandes an DD nicht bald etwas ändert, sprich S-Bahn-artiger Betrieb der Bahnstrecken Richung Zittau und Görlitz mit dichten Taktfolgen und deutlich besseres Busangebot in der Lausitz einschl. attraktiver Preisgestaltung, dann wird die hier geplante Aktion in DD ein Schußm in den Ofen.

  28. alternative Fahrrad

    Ich denke jeder sollte das Verkehrsmittel wählen was er sollte aber Autos werden nicht verschwinden oder gar weniger werden, bei einer wachsenden Stadt wie DD. Ich selber habe viele im Freundeskreis, die kein Auto haben und nur mit Fahrrad oder per ÖVP fahren. Aber wenn es dann auf einmal drum geht, das zb Möbel gekauft werden oder es zu Aktivitäten außerhalb der Stadt geht, bin ich mit meinem Auto eine sehr gefragte Person. Das zeigt mir, es geht trotz allem nicht ohne und ich selber kann zb aus gesundheitlichen Gründen nicht lange Fahrrad fahren, soll ich deswegen diskriminiert und benachteiligt werden dürfen?

  29. Hundling

    Spuren sperren schön und gut: Aber was ist mit dem Ausbau der Öffis und der Verbesserung der Situation für Radler?

  30. Weixdorfer Bürger

    Die Stadt Dresden ist seit Jahrzehnten nicht in der Lage mit baulichen Maßnahmen die an den Hauptverkehrsstraßen bestehende Immissionssituation nachhaltig zu verbessern. Statt dessen bevorzugt man unsinnige verkehrsrechtliche Maßnahmen - Ausbau der Königsbrücker Straße (derzeit teilweise Tempo 30), Ausbau oder Zwischenausbau (Pflasterersatz) der Stauffenbergallee-West (derzeit teilweise Tempo 30), ein Tunnel am Olbrichtplatz oder Kreisverkehre an geeigneten Knotenpunkten. Die genannten Maßnahmen könnten schon längst umgesetzt worden sein. Aber die Stadtverwaltung, insbesondere Tiefbauamt und Umweltamt, träumt weiter und nimmt die üppig zur Verfügung stehenden Fördermittel nicht in Anspruch...

  31. Peter

    Der Verkehr muss rollen um die Emissionen zu gering zu halten. Aber in Dresden wird ja lieber der Verkehr durch Fußgängerfreundliche Ampelschaltungen eingebremst.

  32. Talbewohner

    @9_10: In DD wird nicht nur an der gut belüfteten Bergstr. und am Neustädter Bahnhof gemessen, sondern auch an der Fritz-Löffler-Str und zwar hinter dem Wohnheim. Die Werte dort sind gut als Hintergrundsmessung verwendbar und sich alle im Grünen Bereich. Die seit 15 Jahren festgelegten NOx-Grenzwerte gelten auch in straßennahen Wohngebieten(Neustädter Bf) und an der Bergstr. Wenn die Station stattdessen auf dem Dr.-Külz-Ring oder am Nürnberger Ei stehen würden wegen schlechterer Belüftung wahrscheinlich schlechtere Werte als an Bergstr. und Bf Neustadt rauskommen. Zum Bl. Wunder: nicht die Brücke ist das Nadelöhr sondern der Schillerplatz. Dieser hat nicht die Kapazität um das abzuleiten was aus 2 Spuren über die Brücke kommt. Zum Aufstellen und vorsortieren reicht der Platz hinter der Brücke aus => mehr Stau wird es nicht geben wenn man die eine Spur sperrt, dafür gibt es Platz für Radfahrer und durch die geringere Belastung der Brücke eine Lebensdauererhöhung für das Bauwerk.

  33. DVB-Nutzer

    @talbewohner: Das ist einfach Unsinn was Sie schreiben, der Schillerplatz nimmt den Verkehr aus den drei Spuren locker auf. Ich habe schon einige Sperrungen von Spuren auf dem BW und am Schillerplatz in den letzten 20 Jahren erlebt und im Bus schon mal 45 Minuten vom Körner zum Schillerplatz gebraucht.

  34. Stefan

    @Dresdner (#19): Ich habe bis heute keinen Dresdner gefunden, der stark von Kfz befahrene Straßen schön findet, der an solchen Straßen wohnen möchte, etc. Sie etwa? Wohl kaum.

  35. @Peter (#31)

    Wo bitteschön gibt es in Dresden "Fußgängerfreundliche Ampelschaltungen"?! Für Autofahrer werden Grüne Wellen eingerichtet, Millionen ausgegeben, um Ampelschaltungen immer noch besser zu machen - und Fugänger müssen an vielen Straßen zwei Minuten und mehr warten. Oder kommen erst gar nicht in einer Ampelphase über die Straße, sondern müssen auf Mittelinseln warten. Von den massenhaften Bettelampeln ganz zu schweigen - kennen Sie eine Stelle, bei der man als Autofahrer erst mal einen Taster drücken muss, um überhaupt Grün zu bekommen?

  36. Dresdner

    Stefan #34, "Diese ständige Vergötterung des Autoverkehrs hängt der übergroßen Mehrheit der Dresdner längst zum Hals heraus. " Das war deine Aussage! Davon "Ich habe bis heute keinen Dresdner gefunden, der stark von Kfz befahrene Straßen schön findet, der an solchen Straßen wohnen möchte..." war in Nr. 15 nicht die Rede! Vor Allem ging es um es um die subjektive Aussage: "übergroße Mehrheit der Dresdner"! :o)

  37. hechtler

    Fußgänger, Radler, Autos und ÖPNV - es wird immer alles parallel geben müssen, für keines dieser Fortbewegungsmittel wird aber in dieser Stadt genügend Infrastruktur erweitert oder modernisiert. Die Stadt wächst, neue Wohngebiete entstehen, aber diese werden nicht oder nicht ausreichend mit ÖPNV erschlossen. Fahrradtrassen, mit denen man die heutzutage mögliche Geschwindigkeit eines Fahrrades ausschöpfen kann, fehlen. Straßen sind marode und kaum noch nutzbar (Stauffenbergallee, Königsbrücker Str.) und vorallem für Radler lebensgefährlich (Bischofsplatz). Nur sperren, verbieten und einschränken kann nicht die Zukunft sein.

  38. Dresdner

    @Peter #35, genau diese "massenhaften Bettelampeln" sind das Problem, die Peter meint! Ich drücke diese Ampeln gar nicht! Wenn ich z.B. die Petersburger Str. überqueren möchte, komme ich da auch ohne Ampel immer bequem rüber. Wenn ich da drücken würde, müsste ich warten und dann, wenn ich Grün bekomme, dann kommen die Autos und müssen sinnlos anhalten. Das bedeutet Bremsabrieb, Kupplungsabrieb und mehr Abgase! Diese Ampeln (3 Stück) können weg!

  39. Mick Jagger

    Naja, dann staut sich der Verkehr halt nur in einer Spur und alles dauert noch länger. So ein Schwachsinn!

  40. Adrian

    Radspuren auf dem Blauen Wunder finde ich klasse. Das BW ist auf meinem Arbeitsweg das gefährlichste Teilstück für mich. Und wenn dann immer mehr Radfahrer auf Pillnitzer und Grundtsraße die Autos überholen macht es vielleicht auch noch bei anderen Leuten Klick.

  41. Blasewitzer

    Wenn man den Abfluss vom Blauen Wunder tatsächlich erhöhen will, muss man den Querverkehr auf dem Schillerplatz reduzieren. Wie wäre es, wenn man die Tolkewitzer Str. absenkt und als Tunnel bis zum Kollwitz-Ufer führt? nur noch Abbioeger und die Bahn fahren oberirdisch. Aufgrund der längeren Grünzeit von der Brücke kommend reicht dann die eine Spur, und man bekommt auch bequem eine Grünzeit für von der Hüblerstr. kommende Radler hin. Unter Häusern Tunnel bauen hat man schon an der A17 und am Bramschtunnel gemacht

  42. Alexander

    Die DVB geniesen (außer bei SZ internen Rankings) nicht den besten Ruf.Unpünktlich,Unfreundlich,Hygienisch bedenklich und lange Taktzeiten ! Von daher ist die DVB keine Alternative.Wer einmal Auto fährt bleibt auch dabei.Mit dem Auto ist man in Dresden um ein vielfaches schneller als mit Straßenbahn oder einem Bus.Selbst mit dem Fahrrad ist man schneller.Die ganze Vorrangschaltung der DVB bringt nichts außer Stau und noch mehr Feinstaub !

  43. Martin

    Prima! Wer schon mal mit dem Fahrrad aus Pillnitz kommend Richtung Innenstadt gefahren ist, freut sich immer, wenn er unbeschadet von Bussen, LKW und PKW überholt wurde, um überhaupt am BW anzukommen. Der offizielle Radweg, der eine Überquerung auch über die Waldschlößchenbrücke ermöglichen würde führt tlw. über desolate Schotterpisten und (Denkmalgeschützte) Wackersteine, die einem das Fahrrad zerlegen. Der Radweg auf der anderen Elbseite ist seit 10 Jahren schon zu schmal für die immer grössere Zahl von Fahrrädern. Gleichzeitig hat man es 20 Jahre versäumt den Ullersdorfer Platz so zu gestalten, dass dieser dem Vekerhsaufkommen gewachsen ist. Es wird zu einem Megastau auf der Pillnitzer Landstraße, Schillerstraße und Grundstraße kommen. Die Emissionen dürften sich dadurch ebenfalls erhöhen. Wie ignorant muss eigentlich eine Stadtverwaltung sein, um all die seit Jahren bekannten Probleme mit solch einer Maßnahme zu lösen.

  44. Peter

    Genau die bettelampeln und die nervigen Ampeln auf der wilsdruffer zum Beispiel. Wenn man als Autofahrer länger wartet als die Fußgänger braucht man sich nicht über die Belastungen beschweren.

  45. Al

    @Alexander, #42. Ihre Aussage ist schlicht falsch. Mein Mercedes bleibt in der Tiefgarage, da ich mich in DD per Rad und ÖPNV sehr gut fortbewegen kann. Weiterhin bin ich so auch meist schneller, als mich mit dem Auto in den Stau zu stellen und am Ziel nach Parkplätzen zu suchen. Das Auto nutze ich nur, wenn ich ins ÖPNV-arme Umland muss, oder in z.B. südliche Bereiche von D, die leider per Bahn nicht gut zu erreichen sind. Ihre eigene Bequemlichkeit sollten Sie also besser mal nicht pauschalisieren. Sonst erkennt man nämlich eine gewisse Rückständigkeit, oder auch geistige Armut...

  46. XXX

    Was soll eigentlich das Herumgetröte von wegen bedenklicher hygienischer Zustände in den öffentlichen Verkehrsmitteln? Sicher gibt es punktuell mal kritikwürdige Zustände, aber es sind sehr wenige und aus meiner Sicht nicht die Rede wert. Wenn das als alleiniger Grund herangezogen wird, niemals wieder mit Bus und Bahn zu fahren, dann finde ich als schlicht und ergreifend als an den Haaren herbeigezogen. Massenhafter MIV ist auf so engem Raum überhaupt keine Alternative, es sei denn man wünscht sich sehnlicht vielspurige Stadtautobahnen in jeden Winkel der Stadt herbei. Erfahrungen aus noramerikanischen Städten ergebn aber schon seit langem, daß diese auch nicht vor Stau schützen, schon garnicht, wenn es keinen ÖPNV gibt.

  47. Steinhardt

    Ist doch im Grunde eine Milchmädchenrechnung. Wenn ich mit dem Auto zur Arbeit fahre in Dresden, sind das gerade mal 10-15 km. Das kostet mich im Stadtverkehr gerade mal 1 Liter Benzin oder Diesel (1.50 €). Das DVB-Ticket kostet mich 2.30 €. Nun kommen die "schlauen" von Grün oder Umwelt mit auf den Spritpreis noch was draufschlagen. Pustekuchen, meine Damen und Herren, genauso rasant steigt dann der DVB-Ticketpreis. Dafür kann man aber Jahrzehntelang über den Aus(Um)bau der Königsbrücker Straße diskutieren (Albert-Platz bis Stauffenberg-Allee), wo ja derweil noch und noch Dreck (CO2, Feinstaub, u.s.w.) produziert wird. Dafür bleiben aber die Posten und Pöstchen der Politiker erhalten, denn wer bräuchte sie denn, wenn die Luft sauber wäre ?

  48. Katja

    @45 ....von einem Mercedes träumen Sie ! Fahren sie lieber mit der dvb ,daß passt zu Ihnen!! Manchen Leiten sieht man es einfach an mit was sie fahren!

  49. Al

    @Steinhardt #47, nun zeigen Sie aber deutlich, was eine Milchmädchenrechnung ist. Sicher können Sie uns noch erzählen, wer Ihnen das Auto so schenkt? Wer Steuer und Versicherung bei Ihnen zahlt? Wer Wartung und Reparatur dafür übernimmt? Und wer den Stellplatz für Ihr Gefährt alimentiert? Ich bin neugierig. Aber man kann natürlich immer ohne vorhandenen Verstand von Milchmädchenrechnungen tönen, wenn man offensichtlich nicht in der Lage ist, 1+1 zu rechnen... Aber ich freue mich ehrlicherweise immer über diejenigen, die sich in der Öffentlichkeit als das outen, was sie sind. Anhänger der DBD-Fraktion...

  50. Maria

    Für mich gibt es nur Fahrrad odrr Auto,die DvB erhalten von mir keinen Cent ,egal wie die betteln !! Die Busse und Strabas sind ja bis auf ganz wenige Ausnahmen ja auch leer!

  51. XXX

    @Steinhardt: genau, Sie sagen es, Ihre Rechnung ist eine Milchmädchenrechnung. Was wollen Sie jetzt damit beweisen? Wer kein Auto hat, braucht wrst einmal die Investition dazu. Und die liegt bei mindestens 250 Euro pro Monat, gerechnet für ein kleines 15000 Euro teures Auto, das man wenigstens zehn Jahre hat und wenn man damit täglich auch nur 10-15 km fährt. Eine Monatskarte für DD kostet übrigens etwa 50 Euro (Schüler knapp 40 Euro), für den gesamten VVO etwa 150 Euro (Schüler etwa 110 Euro). Den wirtschaftlichen Vergleich überlasse ich jetzt Ihnen.

  52. ÖPNV-Nutzer

    Endlich sieht es die Stadtverwaltung ein, nicht immer nur den Individualverkehr zu fördern, wohin das geführt hat sehen wir jetzt an den drohenden Fahrverboten. Wir brauchen drigend mehr und besser ausgebaute Radwege, breitere nicht vom ruhenden Verkehr beanspruchtete Fußwege und endlich mehr Investitionen in den ÖPNV.

  53. XXX

    @Maria: "Die Busse und Strabas sind ja bis auf ganz wenige Ausnahmen ja auch leer!": Na endlich mal ein Kommentar von jemandem mit Wahrnehmungsstörung :-)

  54. Kathrin

    Wenn ich mit meinem X6M an einer Bahn vorbeifahre schalte ich immer auf Umluft. Nicht auszuhalten, welche "Düfte" einen da aus den offenen Bahntüren entgegenwehen

  55. Sylvia

    @51 ...Sie Schlaumeier ! Ein Auto ist und bleibt ein Statussymbol ! Behalten Sie Ihre Monatskarte ,mehr können Sie sich eh nicht leisten ! Aber erzählen sie jetzt keine Märchen a la „BMW in der Tiefgarage“ oder so,das glaubt Ihnen sowieso keiner!

  56. Andreas

    Wie schön ist es doch zu lesen wie sich die überschlauen Dresdner gegenseitige Beleidigungen zuschiessen und immer wieder gegen die Stadtverwaltung zu meckern.Machen die Nischt-wird gemeckert,hamse einen Plan ist der auch fürn A...h.

  57. Kurt

    @54...sehr gut! Das ist schwer zu toppen !! Ich schnippse immer schnell vorbei mit meinem M3,da gehts auch!

  58. Jens

    Gleich nach dem Einsteigen in die Bahn lasse ich immer einen fahren. So muss ich den Gestank der anderen nicht ertragen.

  59. SummSummSumm

    Wie den Autofetischisten (oder sinds gar selbsternannte Leistungsträger der Gesellschaft) nun wieder die Luft (ich meine natürlich die Argumente) ausgeht. So kann man sich ja auch ganz einfach lächerlich machen. Rückständigkeit, Engstirnigkeit und geistige Armut zeigt man damit allemal. Glückwunsch!

  60. Andreas

    @Kathrin,Innerorts 14,7 l/100 km- CO2-Emission kombiniert 258 g/km,da stinkt es wohl schlimmer als aus der Strassenbahn.

  61. tschle

    Tempolimits und gesperrte Fahrbahnen senken die Schadstoffbelastung....alles klar. Stau für gute Luft! Wie weit ist Dresden eigentlich entfernt von Schilda?

  62. Erich

    #60 schon mal was von Schadstoffarm und Kat gehört ? Naja als dvb Kunde ist man da nicht so auf dem Laufenden ,Sie haben wohl mehr Ihren Fahrplan im Kopf ! Das langt auch ...!

  63. wiesen

    Da schreibt man am Stadtrand massig Baugebiete aus und dann wundert man sich, dass da Leute hinziehen!!! Wie bitte schön sollen die zur Arbeit kommen? Und die Stadt wächst ja weiter, hier noch Elbüberquerungen einzuschränken, verschärft das Problem bei einer Stadt in deren Mitte ein Fluss verläuft. Das Blaue Wunder müsste dringend erweitert werden, damit Fahrradfahrer ordentlich fahren können. Aber hier ist der Denkmalschutz wohl am längeren Hebel. Dann schließt man weitere Elbüberquerungen... Straßensanierungen sind Fehlanzeige, was macht man mit den Geldern? Es ist kein Wunder, dass sich immer weitere Staus bilden und vor allem Autofahrer die nach Dresden müssen oder wieder heraus immer aggressiver werden.

  64. XXX

    Für manchen ist das Auto wahrlich ein Statussymbol. Aber das bedeutet ja nicht, daß mich das interessieren muß.

  65. wiesen2

    Der Verkehr am Schillerplatz wäre schon um einiges flüssiger, wenn nicht noch der ÖV und die Stadtrundfahrten sich gerade im Berufsverkehr noch bei Rot über die Ampel schieben würden. Es kommt wirklich nicht selten vor, dass damit der Autoverkehr in den Grünphasen immer wieder ausgebremst wird. Hier sollte auch mal von der Polizei geprüft werden.

  66. Andreas

    @Erich,nur um dich zu aufzuklären:Ich bin noch nie Straba gefahren,ich wohne und arbeite nicht in DD-ergo auch DVB Kunde. Und wenn die Stadträte der Meinung sind mit Ihren Massnahmen die Luft zu verbessern-lass sie weiterträumen. In BZ ist das mit der Parkplatzsituation das selbe Dilemma.Es wird gelabert,jedoch passiert nischt.

  67. DDler

    @wiesen: nun, das sind alles Probleme, die schon bekannt sind, bevor man am Stadtrand sein Häusel baut. Hinterher beschweren gilt da nicht. Wer z.B. in die Neustadt zieht darf sich ja auch nicht beschweren, wenn die Kneipen dort stören. Auch von Planerseite wird gerne vergesen, daß eine ÖPNV-Anbindung der neuen Gebiete wichtig ist. Aber hier gibt es noch zu viele Scheuklappen. Warum geht man hier nach jahrzehntelangen Erfahrungen immer noch mit althergebrachten Konzepten heran? Das gleiche gilt für das Anlegen neuer Gewerbegebiete. Mir ist auch klar, daß nicht alle Wege mit den ÖPNV machbar sind und nur per PKW bewältigt werden können. Aber viele tagtäglich wiederkehrenden Wege sind es und es muß doch möglich sein, hier auch die am besten geeigneten Verkehrsmittel zur Verfügun zu stellen. Resourcenschonender ist dies allemal, wurde oft genug angesprochen.

  68. ÖPNV-Nutzer

    @Erich: Ein Katalysator und die Adblue-Technik sind zwar schön und gut wenn man die Technik nicht ständig gegen die Umwelt einsetztem würde. Bitte informieren Sie sich besser einmal mehr über den Betrug der Autohersteller in dieser Hinsicht, ehe Sie gegen den umweltfreundlicheren ÖPNV wettern.

  69. Dresdner

    #49 Al, typisch Pillenmann! Natürlich hat @Steinhardt Recht. Das Auto hat er nun mal, dann kann er es auch nutzen und kommt dann tatsächlich günstiger, als wenn er zusätzlich noch die Bimmel bezahlen muss! DBDDHKP

  70. DDler

    @Dresdner: und hat er dann auch für die anderen Familienmitglieder jeweils ein Auto und fährt seine Kinder auch selbst kreuz und quer durch die Stadt? Naja, 15 km reichen dafür mit Sicherheit nicht...

  71. Gabi

    @70 wer hat gesagt das er Kinder hat? Und wenn,ein Auto hat 5 Sitze !

  72. Andreas

    Großkindergarten DD lässt Grüssen....Geht auf die Strasse und fetzt Euch-nicht nur Verbal.Wer ist denn nun Schuld?Die Autoindustrie?Die Autofahrer oder der Stadtrat?

  73. Jule

    Würde man endlich die nach menschlichen Ausdünstungen stinkenden Straßenbahnen aus der Stadt verbannen, dann wär die die Luft gleich viel besser

  74. DDler

    @Gabi: Also in meinem Auto bekomme ich sieben Sitze unter :-)

  75. ich

    @Jule: welche Ausdünstungen, welche Straßenbahnen, welche Stadt, welche Luft? Gibt es die wirklich? Wo bin ich, und wenn ja, wie viele?

  76. Gabi

    @74...Sie können es eben ! Sie fahren ja auch mit der dvb ...! Hut ab ! Hüstel ...!

  77. Howa

    Da wird wieder mal ein Eigentor geschossen. Es ist doch längst bewiesen das der Schadstoffausstoß prozentual zur Verringerung der Geschwindigkeit ansteigt, ebenso der Benzin bzw. Dieselverbrauch. Lediglich E -- Autos profitieren durch Stromsparendere Geschwindigkeiten.

  78. Felix

    Temo 100 auf Autobahn im Stadtgebiet und damit Vorreiterrolle? Hä? Meines Wissens wird die Geschwindigkeit auf anderen Autobahnen im Stadtgebiet sogar auf 80 beschränkt. Und das wäre wirklich langsam mal Zeit - und LKWs auf 60 und Überholverbot (zumindest in der Nacht). Ansonsten zum Thema Luftverschmutzung durch Autoverkehr: Ich weiß nicht, woran es liegt (sollte mal untersucht werden), aber seit paar Jahren stinken Autos (vor allem bei Kälte) wieder deutlich mehr. Wenn ich heutzutage manchmal mit dem Fahrrad die Bautzner an der Mordgrundbrücke hochmuss, kann ich dort kaum noch Atmen. Vor ca. 10Jahren bin ich da regelmäßiger gefahren und es hat nicht so gestunken (und es war nicht weniger Verkehr).

  79. Benjamin

    Ich erinnere mich noch an das letzte große Hochwasser in Dresden. Das Blaue Wunder wurde für den Verkehr komplett gesperrt. Zum ersten Mal hat man sich auf der Brücke und dem verkehrsberuhigten Schillerplatz wohl gefühlt. Es wäre schön, wenn das Blaue Wunder nur noch für den ÖPNV, Radfahrer, Fußgänger und Einsatzwagen benutztbar wäre.

  80. tp1956@web.de

    Ich plädiere für eine kleine feine und streng kontrollierte Umweltzone im Regierungsviertel (Innenministerium, Staatskanzlei und Finanzministerium inklusive).

  81. Alexander

    Die DVB geniesen (außer bei SZ internen Rankings) nicht den besten Ruf.Unpünktlich,Unfreundlich,Hygienisch bedenklich und lange Taktzeiten ! Von daher ist die DVB keine Alternative.Wer einmal Auto fährt bleibt auch dabei.Mit dem Auto ist man in Dresden um ein vielfaches schneller als mit Straßenbahn oder einem Bus.Selbst mit dem Fahrrad ist man schneller.Die ganze Vorrangschaltung der DVB bringt nichts außer Stau und noch mehr Feinstaub !

  82. smoky

    Oho, Nummern 42,54,73, hab nach gemütlichem Durchlesen der Kommentare mir Ihre Kommentarnummern auf einem abgelaufenen Easyjet- Ticket notiert: Sie haben die Latte für realitätsnahe Beobachtungen auf ein nahezu unerreichbares Level gehoben... Vielleicht verwechseln sie aber auch nur Ursache und Wirkung? Bleiben sie bei Umluft und alles ist gut. Ansonsten bin ich gestern mit der Tram und heute mit dem Velo an sehr vielen dahinschleichenden Autos vorbei gefahren.

  83. sfichtne

    Einspurige Fahrbahnen auf dem Blauen Wunder hatten wir Anfang der 90 iger Jahre bereits. Damals sinsd wir jeden Morgen an der Haltestelle "Künstlerhaus" aus Richtung Pillnitz aus dem Bus ausgestiegen und bis zum Schillerplatz gelaufen, weil nichts mehr ging. Wollen wir das wieder ??? Nein, denn damit steigt die Schadstoffblastung nur noch mehr an, denn kein Auto - oder auch Busfahrer schaltet den Motor ab ! Wer anderer Ansicht ist, sollte dies Realität werden, bitte an diesen Kommentar erinnern. Hallo Verantwortliche: Bitte erst den Kopf zum Denken einschalten und dann Maßnahmen festlegen !!!

  84. Manuela

    Pupsende Jugendliche, Inkontinente Senioren, Nach Alkohol stinkende Nichtarbeitende, dönerspeisende Neustädter, rauchendes Fahrpersonal - bei den DVB herrscht Geruchsvielfalt

  85. Fantomas

    Kann mir von den (dvb) "Spezialisten" hier mal einer erklären,wie ich mich mit meinem Auto "im Stau einreihen kann" , wenn ich mit dem Auto doppelt so schnell auf Arbeit bin,als mit den trägen Starbas oder Bussen der DVB ?

  86. sletrabf

    Zunächst muss ich eindeutige Zustimmung @82 äußern. Weiterhin versteige ich mich zu der unprüfbaren Behauptung, dass es auf meinem Berufsweg mit Tram und S-Bahn zu 99,9 % ordentlich und sauber ist (und riecht) in den Straßenbahnen. Samstag nachts ist es schonmal anders, aber es wird ja auch an den Endstellen immer mal kontrolliert und die Bahn wenn nötig aus dem Verkehr gezogen. @All: Mich würde interessieren, wer denn so alles über das blaue Wunder fährt und ob man nicht vielleicht Alternativen schaffen kann und sollte, z. B. durch Erweiterungen des S-Bahn-Netzes (Görlitz bzw. Zittau, Sebnitz) oder der Straßenbahn auch über Land (z. B. nach Dürrröhrsdorf-Dittersbach). Das Netz ist teilweise schon vorhanden, müsste aber natürlich ausgebaut und elektrifiziert werden und das kostet Geld. Aber die Leute kämen schnell zur Arbeit und die Luft wäre sauberer...

  87. Al

    Immer diese Autolobbyisten. In einigen Kommentaren sprechen sie davon, dass moderne Autos doch absolut sauber und lärmfrei sind. Jetzt bangen sie darum, dass doch im Stau die Emissionen trotz Start-Stop-Automatik in den modernen Autos ansteigen... Ja, was denn nun, ihr automobilen Egoisten? Wißt ihr denn selbst nun nicht, was ihr schreibt? Und das Kleingeister, wie z.B. ein "Dresdner" nicht versteht, dass sehr wohl auch der Kaufpreis eines Autos auf die gefahrenen km angerechnet werden muss, ist nachvollziehbar. Ohne Sachverstand kann man wie üblich große Töne spucken. Wer letztlich der tatsächlich Dumme ist, ist somit ziemlich klar erkennbar.

  88. Tina

    @87 doch Schlaumeier ! Die Leute kaufen sich ein Auto ,stellen es in die TG um "Kilometer zu sparen" und kaufen sich zusätzlich eine Monatskarte für 60,- € um mit der Straßenbahn zu fahren,in der Hoffnung das Auto hat durch die "gesparten Kilometer" keine Wertverlust !? Oh Mann Sehr schlau,wirklich !

  89. DDler

    @Tina: also, ich gehe jetzt auch mal von mir aus und verallgemeinere: Die Leute kaufen sich ein Auto, weil es ein nützliches Ding ist und für mehr Flexibilität u.A. am Wochenende und im Urlaub sorgt. Der tägliche Weg zur Arbeit wird von einem Elternteil per Rad zurückgelegt, weil nicht sehr lang und ohne Berge. Das andere Elternteil nutz meistens die vorhandene übertragbare Abo-Monatskarte (Kostenpunkt 50 Euro), da völlig streßfrei und zeitlich voll akzeptabel; und ab und zu auch das Rad. Die Kinder haben ihre eigenen Schülermonatskarten und sind glücklich darüber, mobil unabhängig zu sein. Elterntaxi kam prinzipiell nicht in Frage, im ersten Schuljahr ist ein Elternteil als Begleitung im Bus mitgefahren. Daß ein Elternteil das Auto nutzt, kommt maximal einmal pro Woche vor. Einkaufsfahrten per Auto finden nur statt, wenn wirklich große Dinge (z.b. vom Baumarkt) zu transportieren sind, ansonsten gibt es reichlich Einkaufsmöglichkeiten im Wohngebiet, die fußläufig erreichbar sind.

  90. sletrabf

    @88: Wenn man sich einfach mal gar kein Auto kauft, sondern sich für die Fälle in denen man es wirklich braucht eins ausleiht, spart man sich die Anschaffungskosten eben doch. Ich habe einen Führerschein und könnte mir seit meinem Berufseinstieg ein wirklich tolles Auto problemlos leisten, habe mich aber bewusst dagegen entschieden und bereue das nicht im Geringsten.

  91. Wui

    Wieso denkt wie immer niemand dran, die Kraftstoffpreise sukzessive zu erhöhen? Das ist das einfachste Mittel, um die Masse von Auto runter und Geld für die Infrastruktur oder verbilligten ÖPNV zu bekommen.

  92. Katja

    #91 Autofahrer haben soviel Geld,das stecken die weg,nicht zu vergleichen mit DVB -Kunden,die jeden Cent 5mal rumdrehen müssen !

  93. WRueger

    Die geplanten Maßnahmen zeugen - wie so oft von der Stadtverwaltung - von reinem Aktionismus. Vermutlich kennen die Verordneten nicht einmal die Gegend, sonst käme man nicht auf solch eine wahnwitzige Idee, eine Fahrspur am Blauen Wunder zu entfernen. Weiterhin: Tempo 30 um jeden Preis bedeutet nicht automatisch Reduzierung der Stckoxide, da zB. bergan nicht im 3. oder gar 4. Gang gefahren werden kann und somit natürlich der Effekt negativ ist. Weiterhin sind Staus vorprogrammiert........

  94. Dresdner

    Al #87, Pillenmann und wieder outest du dich, als derjenige, der sich über andere stellt und beleidigt. Dabei kommt aus deinem „Geiste“ nichts Substantielles, sondern nur Subjektives! Auch auf die Gefahr, daß du es immer noch nicht verstehen (willst), hier nochmal die Erklärung für dich: @Steinhardt #47 meinte, daß die Fahrt für ihn mit dem Auto günstiger sei, als mit Bus oder Bahn. Die Anschaffungskosten und Betriebskosten (Kraftstoff außen vor) für das Auto sind eben nicht mit in diese Rechnung einzubeziehen, da er das Auto ja hat und nicht extra anschafft! Daher kann und muß er es auch nutzen, da die einzelne Fahrt somit billiger ist. Zudem er die Fahrkarte der Bahn extra kaufen müsste. Die einzig (rechnerisch) sinnige Alternative wäre das Fahrrad, wenn er eines hat! Denn auch das kostet Geld.---Ende Teil 1

  95. Dresdner

    Teil 2 zu #87, Al --- Aber so ist das nun mal, wenn man sich zu viel mit der vermeintlichen Dummheit der Anderen beschäftigt und selbst nicht merkt, wie wenig Tolerant die eigene Meinung ist. Da muß dann schon in jedem Beitrag mindestens eine Beleidigung mit dabei sein. Ach, der Witz mit deinem Mercedes, der war sehr gut. Denn daß du einen besitzt, das glaubt nun wirklich keiner („Autolobbyisten“).

  96. Winklharrer

    Es ist ein fließender Verkehr erforderlich. Z.B.die Königsbrücker Straße, die Bautzener Str. und auch von der Marienbrücke bis zur Freiberger Straße mehrspurig weiter ausbauen. Stehender Verkehr und Geschwindigkeitsbegrenzungen bringen mehr Abgase. Wo entstehen neue Parkplätze in Zentrumnähe ? Der Ferdinandsplatz muss als Parkplatz bleiben, sonst haben viele Geschäfte im Zentrum weniger Kunden.

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