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Sonntag, 31.12.2017

„Dresden wird allmählich so, wie ich es mir vorstelle“

Oberbürgermeister Dirk Hilbert will die Stadt verändern. Doch es gibt aber Tabus. Im SZ-Gespräch erzählt er, was er im kommenden Jahr vorhat.

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Dirk Hilbert ist seit 2015 Oberbürgermeister von Dresden.
Dirk Hilbert ist seit 2015 Oberbürgermeister von Dresden.

© Rene Meinig

Im Januar ist ein neues Kunstwerk auf dem Neumarkt geplant. Ob 2018 dadurch ähnlich kontrovers für Dresden beginnt wie das fast abgelaufene Jahr mit dem Bus-Monument an der Stelle, wird sich zeigen. Im SZ-Interview erklärt Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP), welche Intention dahinter steht, was Dresden 2017 bewegte und weiter für Herausforderungen sorgt – wie etwa der Fachkräftemangel – was für ihn Höhe- und Tiefpunkte waren und was uns 2018 erwartet. Dazu zählt auch, dass es wieder einen Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters geben wird.

Herr Hilbert, wann waren Sie zuletzt in einem Restaurant oder beim Friseur?

Im Restaurant in den vergangenen zehn Tagen bestimmt mal dienstlich. Friseur wird höchste Zeit (lacht).

Der Fachkräftemangel ist in vielen Branchen akut. Restaurants legen Schließtage ein, weil Köche fehlen. Wird das zu einem Problem?

Das Problem ist nicht neu. Unsere Studien haben das bereits vor Jahren ergeben. Die Frage ist, was ich tun kann oder was die Stadt bereits getan hat. Wir brauchen gut ausgebildete Menschen. Die Stadt engagiert sich im außerschulischen Bereich, um die Ausbildung zum Facharbeiter zu stärken. Wir haben ein Schüleraustauschprogramm für Ober- und Berufsschulen gestartet, um uns internationaler aufzustellen. Auch Lernlabore bauen wir aus. Ein Angebot wie hier finden sie so in kaum einer anderen Stadt. Wir haben seit Jahren den Juniordoktor und wollen jetzt angelehnt daran den Juniormeister einführen. Dazu haben wir uns gemeinsam mit der Handwerkskammer verpflichtet.

Ohne diese Schritte gäbe es irgendwann zu wenige Friseure oder Restaurants?

Die Kollegen vom Ifo-Institut sagen immer: Es wird nie eine Unterversorgung geben. Demnach wird immer eine Relation zwischen Angebot und Nachfrage da sein. Es würden aber die Preise steigen. Deshalb wird es kein Problem, einen Platz in einem Restaurant zu finden. Allerdings ist die Frage, ob sie einkommensstark genug sind, um die erhöhten Tarifanforderungen realisieren zu können. Sonst könnte es dadurch zu Schließungen kommen.

Im Januar ist ein neues Kunstwerk auf dem Neumarkt geplant. Bereits zu Beginn dieses Jahres stand dort das erste Kunstwerk. Die Hochkant-Busse erregten Gemüter. Bleibt das nun immer so?

Wir haben mit Kunst eine gesellschaftliche Diskussion in die Wege geleitet. Das soll schon prägend für die Stadt sein. Deshalb richten wir die Bewerbung als Kulturhauptstadt 2025 danach aus: Kunst und Kultur als Anker, der unsere Gesellschaft zusammenhält und Impulse setzen kann. Ich freue mich, dass Projekte, die ihren Ausgangspunkt in Dresden hatten, in die Republik gehen, Inspiration geben. Damit können wir die nationale und europäische Diskussion aus Dresden heraus anregen. Das hat die Installation Monument geschafft.

Die von Ihnen initiierte internationale Bürgermeisterkonferenz auch?

Die hatte zwei Ziele: Inspiration für unsere eigene Arbeit und uns stärker in internationale Debatten als Stadt Dresden einzumischen. Beides hat sie erfüllt. Es wurden Akzente gesetzt. Ich habe viele positive Rückmeldungen erhalten und wir werden mehr gefragt, Ideen in Europa einzubringen.

Sie wollen Dresden zur Vorzeigestadt bei der Integration von Flüchtlingen und im Umgang mit der gesellschaftlichen Spaltung machen. Klappt das?

Wir haben eine ganze Reihe von Akzentuierungen gesetzt. Ich bin mit dem Erreichten nicht unzufrieden.

Was wurde konkret geschafft?

Ich werde jetzt nicht im Detail abrechnen, welche Veranstaltung zu welchem Ergebnis geführt hat und was ich mir dabei gedacht habe. Ich verfolge konsequent meine Strategie, öffentlich darüber zu philosophieren gehört nicht dazu.

Sehen Sie eine positive Entwicklung in der Dresdner Gesellschaft?

Ich denke, wir haben 2017 einen weiteren Schritt gemacht zu einem Dresden, wie ich es mir vorstelle. Trotzdem lasse ich mich nicht auf eine Einzelabrechnung ein und gebe keine Ziele aus. Wenn ich das mache, werde ich grandios scheitern.

Was war für Sie das herausragende Ereignis in diesem Jahr?

Der Tag im Juni als die zwei großen Ansiedlungsprojekte verkündet werden konnten: die Chipfabrik von Bosch und das neue Werk von Philip Morris. Das sind außerordentliche Tage, an denen ich mich sehr freuen kann. Dahinter steckt viel Arbeit im Vorfeld und noch mehr im Nachgang.

Was stach negativ heraus?

Über Pöbeleien, die ins persönliche Umfeld gehen, ist man nicht erfreut. Angriffe unter der Gürtellinie gehören nicht in die Zivilgesellschaft. Auch wenn ich ein öffentliches Amt ausübe, gibt es Grenzen.

Was meinen Sie konkret?

Wir haben kistenweise Post und E-Mails bekommen. Da gibt es sachliche Kritik, mit der ich mich auseinandersetze. Es gab aber auch Zuschriften, die weit von einer sachlichen Auseinandersetzung weg sind.

War die Debatte zum lokalen Handlungsprogramm für ein vielfältiges und weltoffenes Dresden – mit Nazivergleichen durch die CDU im Stadtrat – nicht auch ein Tiefpunkt?

Manchmal hangeln wir uns von einem Tiefpunkt zum nächsten. Es hat mich traurig gemacht, dass der Stadtrat sich in seiner Auseinandersetzung nicht qualifizierter zeigte. Man erwartet von gewählten Verantwortungsträgern, dass sie eine gewisse Vorbildfunktion übernehmen. Das ist Teilen des Stadtrates da nicht gelungen.

Was war Ihr privater Höhepunkt in diesem Jahr?

Die Schuleinführung meines Sohnes.

Sie geben einen Neujahrsempfang. Weshalb führen sie ihn wieder ein?

Ich lade am 18. Januar in den Kulturpalast, den wir in diesem Jahr wiedereröffnen konnten. Der Empfang wird gemeinsam mit der Bürgerstiftung ausgerichtet. Es wird meine Neujahrsansprache geben, ein Konzert der Philharmonie und wir wollen uns herzlich bei denen bedanken, die sich ehrenamtlich für unsere Stadt engagieren. In der Vergangenheit konnte ich Veranstaltungen beiwohnen, die nicht dem Niveau entsprachen, um das Ehrenamt angemessen zu würdigen. Ohne ehrenamtliches Engagement wäre jede Kommune jedoch nur ein Bruchteil so Lebenswert.

2002 waren es rund 2 400 Besucher. Wie viele werden es dieses Mal?

So viele wie in den Kulturpalast passen.

Was kostet der Empfang?

Deutlich weniger als wir dem Ehrenamt verdanken!

Ehrenämter gibt es viele. Gibt es einen Schwerpunkt?

Es wird künftig unterschiedliche Schwerpunkte geben. Für 2018 haben wir die Aufforderung des Bundesinnenministers aufgenommen, an die vielen ehrenamtlichen Wahlhelfer zu denken, die das mindestens fünf Mal gemacht haben. Aber es werden auch andere Ehrenamtliche geladen.

Welche großen Projekte wollen Sie 2018 umsetzen oder beginnen?

Für die Kulturhauptstadtbewerbung wird 2018 entscheidend. Wir werden hart daran arbeiten, unser Konzept so weit voranzubringen, dass wir Ende des Jahres die Bewerbung nahezu abgeben könnten. Denn 2019 wird der erste Termin dafür sein.

Wir müssen im kommenden Jahr auch Lösungen finden, um attraktive und bezahlbare Wohnangebote für Familien zu schaffen. Dafür müssen wir mit der eigenen Wohnungsbaugesellschaft auf den Weg kommen. Aber auch Wege finden, Familien zu ermöglichen, dass sie sich im Stadtgebiet ein Eigenheim bauen können.

Zudem wird es um eine noch engere Verzahnung mit dem Umland gehen: bei Gewerbeflächen, dem öffentlichen Nahverkehr, Versorgern, den Sparkassen und mehr. Ich will Dresden als Stadt der modernen Infrastrukturen vorantreiben. Da geht es vor allem um Digitalisierung, sanierte Schulen und Ladestationen für E-Autos

Für eine noch bürgerfreundlichere Verwaltung müssen die Grundlagen für eine Konzentration der zentralen Standorte gelegt werden. Übrigens auch, um attraktiver Arbeitgeber zu sein. Wir werden in den nächsten Jahren einen hohen Altersabgang haben. Wie am Anfang besprochen, fehlen aber ausreichend gut ausgebildete Menschen. Wir müssen massiv kämpfen, die besten Leute in unsere Stadtverwaltung zu bekommen. Nur damit können wir bestmögliche Arbeit für die Bürger leisten.

Das Gespräch führte Andreas Weller.

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Leser-Kommentare

Insgesamt 79 Kommentare

Alle Kommentare anzeigen

  1. Roba

    "gebe keine Ziele aus. Wenn ich das mache, werde ich grandios scheitern": Ist Das das Dresden, von dem Er träumen muss? Es wäre ein Alptraum.

  2. Hartmut Krien

    Ach muß man sich wohlfühlen wenn man von der Presse so die richtigen Fragen vorgelegt.bekommt. Wie wäre es gewesen mit. In Zschachwitz ist ein Mann von Flüchtlingrn vor einen Zug gestoßen worden. Er wird wohl lebenslang unter den psychischen Folgen leiden. Seine Familie mußte umziehen weil er nicht mehr arbeiten und die Wohnung nicht mehr bezahlen kann. Ist das für Sie ein Kollateralschaden ihrer Flüchtlingansiedlung die die Gesellschaft eben aushalten muß? DAS WÄRE EINE FRAGE GEWESEN

  3. Atheist

    "Dresden wird allmählich so, wie ich es mir vorstelle." Da kann ich nur sagen: da sei Gott vor ! Hat diese Person nicht schon genug Unheil angerichtet ? Nur in einem ist er gut - in Fehleinschätzungen.

  4. J.A.Woll

    Für mich ist OB Hilbert der größte Versager auf diesem Posten. Was hat er wirklich Gutes für die Stadt und ihr Ansehen getan ? Nichts !! Mit " Kunst " wie die Installation Monumente auf dem Neumarkt zeigt er deutlich wes geistigen Kindes er ist. Nichts begriffen und unfähig Fehler einzugestehen. Noch einmal zum begreifen: Herr Hibert, es geht den Dresdnern nicht darum ob dieser Müll Kunst ist oder nicht, darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein und fertig. Diesen Müll aber in Verbindung mit dem 13. Februar auf den Neumarkt zu stellen, zeigt Pietätlosigkeit und Verachtung den Zehntausenden Opfern gegenüber. Genau deshalb war der Protest gerechtfertigt.

  5. Ich

    Ich möchte keinen Bürgermeister, der sich Dresden selbst gestaltet „Dresden wird allmählich so, wie ich es mir vorstelle“. Ich möchte einen OB der Dresden für Dresdner gestaltet.

  6. Fazit

    Wow. Der große Erfolg ist die Ansiedlung einer Zigarettenbude. Ansonsten viel bla bla und durch die Blume das Eingeständnis, dass der Versuch der Gehirnwäsche und Umerziehung gescheitert ist.

  7. Fragender

    Werter Herr Weller, ihre Fragestellungen ermögliche Herrn Hilbert das übliche Blabla los zu lassen. Mich würde vielmehr interressieren welche positiven Entwicklungen in Dresden ihm und seinem persönlichen Zutun zu verdanken wären. Die Spaltung der der Dresdener Bürgeschaft hat er erreicht. Noch etwas ?

  8. Hundling

    Wie wäre es, wenn man den Leuten so hohe Löhne zahlt, dass sie sich a) Restaurantbesuche leisten können und b) unterbezahlte Gastronomen und Fachkräftemangel kein Thema mehr sind. Ach ja: Auf die Ansiedlung eines Tabakfabrikanten wäre ich ganz bestimmt nicht stolz.

  9. Juliane

    Auch Herr Hilbert hat das mit der Fachkräftemangel-Lüge nicht verstanden. Solange Leihfirmen über entsprechendes Personal verfügen, gibt es logischerweise auch das benötigte Personal. Wir haben gut ausgebildetes Personal! Das möchte natürlich auch anständig bezahlt werden und vernünftige Arbeitsbedingungen haben. Und, verehrte SZ, hier war es wieder möglich den Link zu dem ach so tollen Kunstwerk einzufügen. Gestern hattet ihr einen Artikel über das Sportabzeichen. Da war es seltsamerweise nicht möglich für den spontan Interessierten einen Service-Link einzufügen.

  10. Max

    Ich möchte einen OB, der Dresden für Dresdner gestaltet und nicht für sich, nach dem Motto: "Dresden wird allmählich so, wie ich es mir vorstelle". Ein Offenbarungseid.

  11. Plauener

    ...ihre Vorstellungen,Herr Hilbert, können wir nicht ansatzweise teilen... Persönliche Anschreiben an Sie, Herr Hilbert, ignorieren Sie und Ihre "Kollegen"... Die Bürger haben kein Mitbestimmungs- und kein Rederecht... Von einer Bürgernähe sind auch Sie, Herr Hilbert, weit entfernt... Ihr letzter großer Gag: die Dresden Card - Ihrer Meinung nach ein Geschenk der Stadt an hier in Dresden übernachtende Gäste. Wovon bezahlt? Von der von Ihnen eingetriebenen Beherbergungssteuer - eine Zwangsabgabe ohne rechtlichen Hintergrund - zum Abzocken der noch hier schlafendenden Gäste... Sie sollten sich schämen!!!

  12. Oberlehrer

    @7: Die Spaltung der Dresdener Bürgerschaft hat ja wohl eher eine Freitaler Koksnase erreicht.

  13. K.Lauer

    Pipi Langstrumpf als Bürgermeister, was gibt es schöneres für eine Stadt ?!

  14. MuellerF

    @8: Tolle Idee, allerdings wäre es mir neu, dass ein Bürgermeister Löhne/Preise am Arbeitsmarkt festlegt! @7: Die Spaltung war schon vorher da. Hilbert wurde explizit von der "Fraktion der Besorgten" mitgewählt, um Frau Stange zu verhindern- schon vergessen?

  15. Peter

    Bitte liebe Redaktion. Nehmt doxh endlich die Wahrheiten und Vorschläge von Herrn Krien auf. Fragt nur noch nach Straftaten von Flüchtlingen (und vielleicht noch nach den schlimmen Linksextremisten). Andere Themen sind doch so unwichtig. Aber ihr seid ja nur eine links-grüne-CDU MainstreamPresse. HerR Krien , Sie glauben wirklich an das, was Sie schreiben. Sie tun mir leidm

  16. Hartmut Krien

    Jetzt muß ich mal etwas in die andere Richtung reden. Hilbert ist mit Abstand das kleinste Übel. Man darf nämlich nicht vergessen, daß er eine SED Verunstaltungsmehrheit im Rat gegen sich hat. Seine Politik müßte sein: Ich mach das Beste aus der Situation in der Hoffnung, daß 2019 die Dresdner Bevölkerung eine konstruktivere Mehrheit in den Rat holt mit der man Ordnung schaffen kann. Der Schaden den Schollbach Avenarius und die Grünen täglich anrichten müßte viel deutlicher benannt werden. Bei seinem Gerede über gelingende Integration merkt man den träumenden Wirtschaftsmenschen heraus. Zum einen sind nicht Ärzte Ingeneure und Facharbeiter gekommen sondern amnestierte Gefängnisinsassen die sich untereinander kloppen schlimmstenfalls abstechen. Zum Zweiten haben selbst Hochqualifizierte Zuziehende einen ganz anderen Anspruch an ihr Leben und bleiben unter sich. Sein oftmaliges Fehlen zur Stadtratssitzung und 3Wochen Vater Kind Kur werde ich als Resignation vor den destruktiven Kräften.

  17. Hartmut Grün

    @ Peter: Herr Krien kennt nur seine Wahrheiten, die sind allerdings sehr eingeschränkt. Allerdings immer plausibel und passen in das Schema, wer hat Angst vorm bösen Fremden. Herr Kriens Freunde wollen nur Gutes, so wie in Freital, Heidenau... Aber lassen wir das, es ging um Dresden und nicht um Herrn Kriens Eingebungen. Dresden soll eine freundliche lebendige Stadt werden - und dazu gehören auch Ziele an denen sich Herr Hilbert messen lassen muss. Allerdings kann man auch ein paar Ziele im Beitrag herausfiltern. Die haben aber auch mit Kultur zu tun und die scheint einigen unzugänglich zu sein....

  18. Horst Klinger

    Herr Hilbert! Sie werden vom Volk gewählt und mit vom Volk erarbeiteten Steuermitteln bezahlt. Sie dienen ausschließlich dem Willen und Interessen des Volkes. Ihre persönlichen Wünsche hinsichtlich der Entwicklung von Dresden sind dabei völlig unerheblich. Das sollten sie immer im Bewusstsein haben. Wenn Sie Dresden nach ihren persönlichen Vorstellungen gestalten wollen, gehen sie besser in die Wirtschaft. ihr, Horst Klinger

  19. EinOpfer

    @15 Peter Na ja, die Frage ist doch vielmehr - wenn wir nur mal den Aspekt Straftaten nehmen - welche Argumente können wir dagegen liefern? Immer nur mit dem Finger zeigen, ist kontraproduktiv. Die Frage bezüglich Straftaten ist vielmehr keine flüchtlingsspezifische, sondern generell: Wie leistungsfähig ist unser Rechtsstaat und unser Strafrecht? Und da ist durchaus eine Frage legitim: Was leistet ein Rechtsstaat für solche Menschen wie im Fall Zschachwitz? Oder auch für die Opfer des Anschlags in Berlin?

  20. bürger

    Kleine Erinnerung an alle Kriennazis, Wutbürger und Aluhüte hier im Forum: OB Hilbert hatte die Wahl auch aufgrund der Pegida-Wahlempfehlung in der Stichwahl gewonnen, es ist Eurer Mann. Das ganze übrigens in direkter Wahl, soviel zum Thema Mitbestimmung, @ Plauener...

  21. Anmerkung

    Herr Hilbert war aus meiner Sicht schon als Wirtschaftsbürgermeister eine Enttäuschung. Die Ansiedlung von PM und Bosch erwecken den Eindruck, dass sie nicht wegen, sondern trotz der Wirtschaftspolitik der Stadt erfolgen. Entscheident waren hier gute und bezahlbare Fachkräfte von der Uni. Die Spaltung der Stadt hat er dagegen nicht zu verantworten, die war schon vorher da. Aber auch hier fehlt eine Vision, wie diese überwunden werden kann. Bzw. will man sie eigentlich überwinden? Es scheint ja den meisten zu reichen, wenn die eigene Wahrnehmungsblase noch funktioniert. Ansonsten gilt "natürlich könne sich die anderen meiner Meinung anschließen."

  22. Der echte jk

    „Dresden wird allmählich so, wie ich es mir vorstelle“ Diese Aussage beschreibt den Bürgermeister-Darsteller sehr gut. Er ist also Bürgermeister einer Stadt geworden, welche er so schlecht fand, dass er sie komplett umgestalten muss. Dazu gehört wahrscheinlich auch, die missliebige Bürgerschaft - Pack genannt - gegen Nafris und Moslems auszutauschen. Dass passiert natürlich - allmählich - dass der Bürgerfrosch im Kochtopf nicht merkt, wie das Wasser immer heißer wird bzw. sein Austausch vorangetrieben wird. Das wirkliche Pack sitzt im Rathaus - Politiker als Feinde des Bürgers.

  23. Kehrt um!

    „OB Dirk Hilbert will...“ Der Wille Gottes geschehe und kein anderer! Kein Mensch sollte sich anmaßen über seinen Mitmenschen zu stehen. „...wenn jemand unter euch groß werden will, wird er euer Diener sein,..“ Matthäus 20, 25-28. Bedenkliche und wider unsere christlichen Glauben (Apg. 19, 18-20) waren meines Erachtens Bilderberger 2016 (nicht öffentliche Treffen mit Kommunikation hinter verschlossenen Türen, im Verborgenenen), vergleichbar Freimaurer Grosslogentreffen Ende Mai 2017. Aktion 2018: (Kami/jap. Götter) - bedenklich, da öffentlich nicht in Buße unter das Kreuz gebracht, sondern im Gegenteil dort mit der Absicht das zu feiern! Direkt vor der größten, bedeutendsten Dresdner Kirche, der Frauenkirche geplant - was sagen denn die Verantwortlichen der Kirche dazu? Offb. 21, 5-8 Wo ist jemals die Rede von Runden Tische, die Lösungen auf Augenhöhe zusammen mit den Bürgern anbieten? Es wird Gerechtigkeit werden: Kol. 2,15.

  24. Tampico

    Es ist natürlich von hoher Wichtigkeit zu erfahren, wann Herr Hilbert zum Friseur geht!Noch wichtiger wäre aber für mich und bestimmt auch für die meisten Dresdner Bürger, ein Dresden wie wir alle es wollen! Ich will zum Beispiel den in fleißiger Arbeit wieder erstandenen Neumarkt samt Frauenkirche nicht mit hirngespinstiger zweifelhafter "Kunst" zugestellt sehen und die Touristen kommen wohl auch nicht wegen dieser Kunst! Dafür gebe es nämlich noch genügend Ackerland auserhalb von Dresden und wer diese Kunst braucht,dem wäre bestimmt der Weg zu seinem Glück nicht zu weit. Ganz davon abgesehen, könnten diese Gelder für echte Kunst Verwendung finden. Übrigens möchte ich auch eine Vorzeigestadt, aber dann doch lieber in punkto Sicherheit,wobei nicht die bunten Betonblöcke vor den Weihnachtsmärkten gemeint sind! Es würde schon reichen, wenn man in Ruhe auf den Bahnsteigen auf Züge warten könnte,ohne einen ständigen Sicherheitsrundblick! Alles gute für die Jahre,die uns noch bevorstehen!

  25. Nocheinbuerger

    Der Mann steht nur für SICH und die Wirtschaft – die oberen 1 - 10% der Bevölkerung, nicht für Dresden und deren Bürger. So wie die SZ, sie ist nicht das Organ von und für Sachsen bzw. Dresden. Auch wenn immer versucht wird dies glaubhaft zu machen. Dies zeigen die Antworten des OB und die Fragen der SZ. Auch der Tenor dieser Kommentare unterstreicht dies. Nun könnte man hin gehen und Fragen stellen: Wie ist er denn auf den Stuhl gekommen? Was für alternativen gab es? Was für Leute sind Machtmenschen? Wie hält sich Macht? Für wen ist Macht gut? Für wen arbeiten sie wirklich? In wieweit ist Macht nötig? Kann diesen Menschen vertraut werden? Wie sollte Macht durch echte Demokratie funktionierend kontrolliert und beschnitten werden? Uva...

  26. Oberlehrer

    @18: OB Hilbert wurde auf Grund seiner wahrgenommenen Kompetenzen und seiner Ideen für die weitere Stadtentwicklung gewählt. Wer ihm aus anderen Gründen seine Stimme gegeben hat, möge sich jetzt bitte nicht beschweren, wenn er diese Ideen auch umsetzt.

  27. Friedemann

    Wie schon mehrfach betont, Dresden soll so werden wie sich das die Dresdner vorstellen. Herr Hilbert ist in diesem Fall der erste Diener Dresdens. Dessen sollte er sich immer bewusst sein. Ansonsten wurde er schließlich deshalb gewählt, weil er eine hübschere Nase hat als Frau Stange. An höherer Kompetenz kann es nicht gelegen haben.

  28. Hartmut Grün

    @17 Hartmut Krien: "...3Wochen Vater Kind Kur werde ich als Resignation vor den destruktiven Kräften." Müssten Sie nicht schreiben "Werde ich resignieren."? Oder werten Sie das als Resignation? Sind es nicht gerade solche Werte - wie eine Vater Kind Kur -, die es zu erhalten gilt? Lieber Herr Krien, ich freue mich, dass Sie doch geschichtlich ein Stück weiter sind, aber auch die Ära der SED ist nun schon lange vorbei. Sollten Sie eigentlich aus Ihrer souveränen Mitarbeit im Stadtrat noch gut in Erinnerung haben.

  29. Hundling

    @#14 Man kann als Bürgermeister signalisieren, dass man Lohndrücker will oder lieber gut bezahlte Arbeitsplätze...

  30. Carl

    Dresden ist auf einen guten Weg, das ist auch meine Meinung. Nicht eine Meinung ist richtig, die Vielfalt von Meinungen ist das was uns ausmacht. Etwas mehr miteinander zwischen allen Mitbürgern, das tut uns gut. Nach vorne schauen und überlegen, was jeder aktiv beitragen kann, das sollte Dresden sein. Es ist kein OB der Dresden gestaltet, es ist jeder Einzelne.

  31. Michael Kobel

    Dresdner, macht die Augen auf! OB Hilbert ist ein Segen für diese zerrissene Stadt, ruhig, unaufgeregt und immer auf das Wohl aller bedacht. Er lädt unentwegt ein,"sich in der demokratischen Willensbildung und Gestaltung unserer Stadtgesellschaft aktiv einzubringen (Okt 17)", betont Respekt und Demokratie, ist aktiv für Bildung und Teilhabe. Nehmt diese Einladungen an - wie zum Beteiligungsworkshop zum Fachplan Asyl und Integration - lest das lokale Handlungsprogramm für ein vielfältiges und weltoffenes Dresden www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/demokratie-respekt/Handlungsprogramm_fuer_Toleranz.php! "Dass Fremde eine Bereicherung sein können, muss man Menschen selbst entdecken lassen“ sagte Hilbert im Mai 17. Hilbert öffnet die Türen zu Begegnung und Bürgerbeteiligung, wie sonst kaum ein OB. Hindurchgehen muss jede/r selbst. Wer es nicht tut, ist selber schuld.

  32. Berg

    Wenn man die OBs von Dresden nach dem Kriege so rekapituliert (Weidauer, Gute, Schill, Berghofer, Wagner, Roßberg, Orosz und nun Hilbert), dann fällt es schwer, eine herausragende Persönlichkeit festzustellen. Jedesmal fragte man sich: hätte es nicht einen Besseren gegeben? Vielleicht könnte man die Gestaltung der Wende unter Berghofer die bedeutungsvollste Zeit nennen. Ist aber egal - Hilbert ist eben auch kein Weiser, aber z.Z. der Bestmögliche. Wichtige Eigenschaft: Stehvermögen. - Nun verzeihen wir ihm diesen Zungenschlag, der zu der unglücklichen Überschrift geführt hat. Seine persönliche Entscheidungsmöglichkeit ist sowieso durch den Stadrat eingeschränkt.

  33. Hundling

    @#31: Beteiligt und organisiert haben sich in den letzten Jahren vor allem Pegida, Gruppe Freital und Skinheads Sächsische Schweiz. Tür öffnen schön und gut, aber Druck von Polizei und Justiz sind da angebrachter.

  34. Mélégué Boubacar Keïta

    @#31: OB Hilbert ist kein Segen, und schon gar nicht für Dresden. Er hat sich in der Blütezeit von Pegida den Rechtsradikalen regelrecht angedient. Hilberts Duckmäusertum freilich passt so recht zum charakterlich und intellektuell armseligen Dresdner Bürgertum.

  35. bürger

    @ der echt jk: Aluhut abnehmen, Schaum vom Mut abwischen und Gehirn einschalten: "die missliebige Bürgerschaft" hat den OB gewählt, ich meine, das nennt man Demokratie. "Pack" wurden die kriminellen deutschen Randalierer in Heidenau vom SPD-Politiker Gabriel genannt. Man kann sicherlich diskutieren, ob das ein treffender Ausdruck ist, ich meine ja. Komisch, wer sich aus welchen Gründen mit diesen Kriminellen identifiziert...

  36. bürger

    @24 Tampico: Vielen Dank, dass Sie für uns alle definieren, was "echte" und was "hirngespinstige zweifelhafte" Kunst ist. In welchem Jahrhundert leben Sie eigentlich? Schon mal was von der "Brücke", von Dix, Penck oder Richter gehört? (Nein, das sind keine zugezogenen Wessis...)

  37. Wess‘ Brot... <> Brot des Lebens

    Sehr geehrte Herr Kobel, wenn Sie der Herr Kobel sind, der an der TU Dresden an CERN mitarbeitet, den sogenannten Gottesteilchen forscht, dann kennen Sie die Warnung von Stephen Hawking „Welt.de: Hawking befürchtet Kollaps des Universums“. Ich denke an Robert Oppenheimer oder Nobel und würde mir wünschen, dass Wissenschaftler in ihrer Gier nach Wissen einmal etwas im Kopf, spätestens auf dem Papier, vernichtet hätten, was zum Schaden der Menschen und der Schöpfung Gottes geworden ist. Im übrigen zeigen die Proteste bei der bonding Firmenkontaktmesse an der TU Dresden, gegen Rüstungsforschung entsprechend Beteiligter Firmen, dass zumindest bei einigen Studenten, die sich nicht an eine „Karriere“ ketten lassen wollten, Hoffnung besteht. Ihre Interessen mögen durch Herrn Hilbert durchaus vertreten werden, ob das ein „Segen“ für die Menschen ist, steht auf einem anderen Blatt Papier. Es passt m.E. eher zu meinen Bemerkungen unter „23“.

  38. Autofahrer

    Also wenn etwa die Hälfte der schlauen Kommentatoren in den Stadtrat einziehen und den OB beratend zu Seite stehen würden???Wir hätten ein ach so blühendes Dresden.Da jedoch Alle Alles nur Besserwissen wird es wohl nischt mit der Blüte.?Juten Rutsch.

  39. M. U. Thiel

    Kunst auf dem Neumarkt: dieser Platz an der Frauenkirche- ein Symbol des Unterganges der Stadt im Zweiten Weltkrieg, jahrzehntelang auch des stillen Gedenkens an tausende unschuldige Opfer verkommt zum Rummelplatz, soll permanent Präsentationsort fragwürdiger Kunst(?)-Objekte werden. Respektieren Sie doch stilles Gedenken in der Frauenkirche und angrenzendem Areal. Um "modern" zu sein muss doch nicht jeder Zeitströmung hinterher gehechelt werden. Und wenn doch, bieten sich dafür sicher andere Standorte an

  40. Dresdnerin

    Was hält der OB davon ,daß Dresden sauberer wird und die Schmierereien an den Bahnlinien , Brücken und Häusern verschwinden oder daß man am 13.2.still gedenken kann, ohne von den Jugendlichen beschimpft zu werden ? Wieder am Abend als Frau durch Parks und die Neustadt gehen kann ,ohne Angst zu haben und angepöbelt zu werden ? Die Parks und Grünflächen wieder mehr zu pflegen und weniger Bäume zu fällen ,dies gehört zur Lebensqualität in DD.

  41. W.H.

    Danke für das Interview und die Kommentare. Die Suche nach dem Schuldigen (Stadtrat, Ausländer, OB oder doch der Bürger selbst) führt mal wieder zu einem Alternativlosigkeitseingeständnis, obwohl es aufgrund der Internationalität doch leicht wäre, Experten aus aller Herren Länder zu befragen, was man machen kann. Aber scheinbar geht es vor allem darum, sich international in Debatten als Stadt einzubringen und dann dafür positive Rückmeldung zu erhalten (siehe Interview). In anderen Städten gibt es auch Diskussionen, die sind dann aber häufig sachdienlicher und erfolgreicher. So haben einzelne Städte in Sachsen dann nach bestimmten statischen Kennzahlen (Einkommen, Bevölkerungsdynamik) auch zu Dresden aufgeschlossen bzw. sind an Dresden vorbeigezogen. Dort wundert man sich dann nur, warum die Dresdner so unglücklich sind, obwohl sie doch vom Freistaat Sachsen prozentual so viel mehr Geld erhalten als andere Gemeinden im Freistaat. Liebes Dresden, mehr Glück fürs neue Jahr!

  42. didi

    für mich ist OB Hilbert ein ausgezeichneter Bürgermeister, der sehr viel für das Ansehen unserer Stadt getan hat. Die Installation der Busse auf dem Neumarkt anlässlich des 13 Februar fand ich sehr gelungen und passend. Den Protest dagegen kann ich nicht nachvollziehen. Dresden sollte sich endlich von seiner ewigen Opferrolle verabschieden. Der 13. Februar 1945 war die Retourkutsche für den menschenverachtenden Krieg den die Nazis angezettelt haben. Dabei sind sicher viele Menschen ums Leben gekommen, die diesen Krieg nicht wollten. Aber Dresden war auch Nazihochburg. Es hat als auch Täter getroffen.

  43. Juliane

    @ #38 Autofahrer: Da könnten Sie durchaus Recht haben: Berater für den OB aus der Bürgerschicht, ohne politische Tätigkeit, könnten positive Effekte haben. Aber das ist ja gar nicht gewollt.

  44. Barbara Lässig

    Ich bin sehr enttäuscht. Auf die Frage, was geschafft wurde, so eine Antwort? "Ich werde jetzt nicht im Detail abrechnen, welche Veranstaltung zu welchem Ergebnis geführt hat und was ich mir dabei gedacht habe. Ich verfolge konsequent meine Strategie, öffentlich darüber zu philosophieren gehört nicht dazu." Gerade da müssten die Bürger doch wissen, wenn er sie ernsthaft einbeziehen will, was ich leider nicht glaube. Entweder ist er unsicher oder er hat KEINEN Plan. Trotzdem ALLEN Menschen in unserer schönen Stadt einen guten Rutsch.

  45. Carsten Fischer

    Warum wird in Dresden auf Pegida rum gehackt? In welchen Äußerungen und Forderungen haben die besorgten Bürger Unrecht gehabt. Wie Blind muss man sein um nicht zuerkennen das alle Vorhersagen eingetreten sind und einige noch in einen nicht geahnten Ausmaß. Ich muss sie nicht alle aufführen jeder weiß welche ich meine! Es ist wie mit der Euro Einführung es gab mutige und helle Kritiker die alles vorhersagten !Aber nein voll rein in ein Billionengrab an Steuergelder! Fehler eingestehen die mit Sicherheit alle machen ist zum Unikum verkommen. Vielleicht sollten alle mal darüber denken.

  46. Karsten

    Ein Interview über nichts. Einfach nur traurig...

  47. Dresdner

    Herr Hilbert ist der beste Bürgermeister, den Dresden nach 1930 je hatte. Ich hoffe, er setzt all die Punkte und Vorhaben um und bleibt weiterhin aktiv. Ich wünsche ihm Kraft, Gesundheit und Willensstärke. Die Dresdner Bürgerschaft weiß seine Arbeit zu schätzen. An die rechten Schmierfinken hier in den Kommentaren: Ihr seid nicht Dresden!

  48. Dresdner45

    (42)@didi, 1945 sind unzählige unschuldige Menschen umherkommen. Die genaue Zahl kann keiner bestimmen, auch wenn es aus ideologischer Sicht versucht wurde. Nazis gab es in alle Städten von Deutschland, trotzdem soll man die Opfer ehren an diese denken. Vergessen darf man diese und die Kriegsursachen niemals, auch wenn schon wieder mit den Säbeln gerasselt wird.

  49. Paul

    Ja Dresden wird jeden Tag, so wie wie Herr Hilbert es sich vorstellt. Dazu passt direkt http://m.sz-online.de/nachrichten/schwere-schlaegerei-am-hauptbahnhof-3849265.html

  50. Lutz

    als "Betroffener" Bürger im Wortsinne kann ich nur sagen, DD hat sich so toll entwickelt, dass 2018 mein vordringliches Ziel sein wird, aus dem Tal der Ahnungslosen rauszukommen. Der Irrsinn der WSB und des geplanten Verkehrsinfarktes auf Altstädter Seite hat mein Wohnumfeld negativ beeinflußt. Es ist unglaublich dreckig geworden und der gewollte Dauerstau auf dem Brückenzubringer hat uns Kolonnenverkehr im Wohngebiet beschert.. Vielen herzlichen "Applaus" dafür.

  51. Striesen

    Hallo 2018, ich möchte ja nicht nerven und eigentlich nur wissen wann es mit Königsbrücker Straße und Stauffenbergallee losgeht. Das darf man doch nach 25 Jahren noch fragen dürfen. :) Falls es an Ideen mangelt komme ich gerne im Rathaus vorbei. Sport frei!

  52. Berg

    #49: Nein, Paul, das passt ausdrücklich NICHT dazu! Und Hilbert war weder beteiligt noch hat er etwas dazu beigetragen. Es muss in Schulen und Jugendtreffs gegen das Tragen von Messern vorgegangen werden. Von der Polizei aus ebenfalls. Wiener Platz einkesseln und Messer abnehmen! Das muss der Polizeipräsident anordnen.

  53. Berg

    #49: Nein, Paul, das passt ausdrücklich NICHT drekt dazu. Und Hilbert war nicht beteiligt und kann das nicht verhindern. - Schule und Jugendtreffs müssen die Messer einziehen! Und die Polizei muss kontrollieren und Messer neschlagnahmen, so wie Rauschgfift. Das erwarte ich vom Polizeipräsidenten.

  54. Regina

    Ein gutes neues Jahr. Den ewigen Nörglern und Meckerern das gleiche. Aber vielleicht beginnt Ihr endlich mal Euren Frust oder was auch immer das sein soll, nicht hier weiter "auszukotzen". Wer nicht gestalten will, sollte eben den Mund halten und nicht andere mit seinen Ergüssen und Beleidigungen belästigen.

  55. Harald

    Was für eine unglückliche Fragesellung und somit wenig Mehrnutzen für die Leser. Aber wenigstens wieder einen Artikel und somit Prozente der Zeitung gefüllt. :-) Man kann unseren OB das Engagement nicht absprechen. Ich finde bspw. die Spaltung in Dresden hat schon erheblich nachgelassen, durch sinnvolle Projekte und auch verbesserte Kommunikation und man bewegt sich schon wieder auf normalen Niveau. Das größere Problem ist aktuell noch die Unfähigkeit einiger politischen Akteure und Behörden, welche sich gegenseitig einbremsen und somit den Stillstand und die Inovation nehmen. Außerdem muss gerade in einer Unistadt erheblich mehr in Zukunftsbereiche und Start-Ups investiert werden und neue Konzepte probiert werden. Dresden sollte sich in enigen Bereichen zu einer Vorreiterstadt mit Inovationskraft entwickeln und nicht nur in die Vergangenheit schauen. Hier gilt es anzusetzen für die gesamte Bevölkerung.

  56. Johanna

    Dresden wird allmählich so, wie ich es mir in meinen Albträumen vorstelle.

  57. Hartmut Grün

    Lieber Paul und andere hart Gesottene, bitte nicht jetzt wieder die Ausländermasche rausholen. Es ist schlimm, was am Bahnhof passiert ist. Aber das hat überhaupt nichts mit dem Artikel mit Herrn Hilbert zu tun.

  58. Schulze

    Hilbert: Wir haben eine ganze Reihe von Akzentuierungen gesetzt. Ich bin mit dem Erreichten nicht unzufrieden. Schwere Schlägerei am Hauptbahnhof: Plötzlich fielen die etwa 15 Personen, deren genaue Nationalität nicht bekannt ist, laut Polizei jedoch arabisch aussahen, über die sechs Jugendlichen her und schlugen auf sie ein. Mir fehlen die Worte!

  59. ths

    OB Hilbert: "Dresden wird allmählich so, wie ich es mir vorstelle." Dazu eine aktuelle Polizeimeldung: Am Hauptbahnhof ist es am Sonnabend zu einer schweren Schlägerei gekommen, bei der ein junger Mann schwer verletzt wurde. Laut Dresdner Polizei war eine Gruppe von sechs deutschen Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren gegen 17.30 Uhr zu Fuß in Richtung der Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof-Nord unterwegs, als sie von einer anderen Gruppe Jugendlicher grundlos provoziert wurde. Plötzlich fielen die etwa 15 Personen, deren genaue Nationalität nicht bekannt ist, laut Polizei jedoch arabisch aussahen, über die sechs Jugendlichen her und schlugen auf sie ein. Zwei der Jugendlichen wurden auch mit Stichwaffen, vermutlich Messern, angegriffen. Ein 17-Jähriger erlitt dabei einen Lungeneinstich und musste schwer verletzt in ein Krankenhaus verbracht werden. Die größere Gruppe flüchtete schließlich in Richtung Hauptbahnhof und entkam unerkannt. Noch Fragen?

  60. MM

    @32: m.M. nach waren zu ihren Zeiten Berghofer und Wagner genau die richtigen an ihrer Stelle und haben etwas FÜR die Stadt verhindert bzw. bewegt. Heute zählt doch eigentlich auf dem Posten nur das Salär für die eigene (fin.) Sicherheit. Apropos Sicherheit; es gab mal einen OB in NY der die "Zero Tolerance" Politik in seiner Stadt durchgesetzt hat - mit großem Erfolg. Wäre sicher keine schlechte Alternative...

  61. Gunter Zeidler

    Nummero 49@Paul: Genau die selben Gedankengänge hatte ich, beim Durchforsten der Neuigkeiten. Auch ich mache Hilbert mitschuldigen an diesen Zuständen. Er bekommt doch garantiert die internen Berichte auf den Tisch und nimmt offensiichtlich alles billigend hin, er könnte sich auch auflehnen. Klare Wort nach Berlin, oder gar konsequente Schritte bleiben aus, also trägt er Mitschuld ! Hier in Dredsen wird sich die Spaltung vertiefen ...

  62. Wunsch

    So, so, 2018 wird vom OB weiter an der Integration von offensichtlichen Messerstechern gearbeitet. Das ist wohl das Dresden, das den Vorstellungen von Herrn Hilbert entspricht. Da kann ich nur ganz ironielos allen "Ein GESUNDES neues Jahr" wünschen.

  63. Linna

    ich würde mal eher interessieren, wieviele derer, die hier nun gegen Herrn Hilbert blöken, damals ihr Kreuz neben seinen Namen gesetzt haben...

  64. Neubürger.GR

    Den Dresdner OB finde ich ganz OK. Ich bin im übrigen davon überzeugt, dass sich Dresden - langsam aber sicher - weiterhin positiv entwickelt. Jetzt müssen nur noch die Ewiggestrigen das Zeitliche segnen und ihren radikalen engstirnigen Konservatismus mit ins Grab nehmen. Das Kulturangebot von Dresden schätze ich schon heute. Und ich meine damit eine moderne Lebenskultur im romantisch-barockem Rahmen von Elbflorenz.

  65. Dresdner45

    (64)@Neubürger.GR, ihre diskriminierende Aussage, über die älteren Dresdner Bürger, ist eine Unverschämtheit. Diese älteren Bürger haben einen enormen Anteil, an der Entwicklung dieser Stadt. Wenn es keinen Konservatismus mehr geben und sich nur alles liberal entwickeln würde, sehe Dresden wie der Postplatz aus. Ich möchte dies, als älterer Bürger, nicht.

  66. Richard Kleiner

    „Dresden wird allmählich so, wie ich es mir vorstelle“ Ich nehme an, auch das gehört zu den Visionen von Herrn Hilbert: https://www.tag24.de/nachrichten/dresden-hauptbahnhof-haltestelle-gruppe-auslaender-pruegel-schwerverletzter-krankenhaus-410791

  67. Andreas

    @54,Regina welch wahren Worte.Egal welches Thema in DD angesprochen wird-die Leserschaft kotzt sich jedesmal drüber aus.Jedoch konstruktive Vorschläge gibt es nicht.

  68. OLdie (89)

    Ja, den Meckerern hier sei gesagt, dass unsere Demokratie ihnen die Möglichkeit gibt, sich um den oder einige andere Bürgermeisterposten zu bewerben. Dann können sie zeigen, welche Geistes Kinder sie sind. Dennoch gute Besserung, Ihr Meckerer, die IHr wahrcheinlich die Ostzonen-Zeit vergessen habt. Niedrige Mieten: ja, aber dass meine Schwester in einem KIndergarten z.B. nur 47 Ostpfennige als Lohn bekam bei eingesetzten "SED-Bürgermeistern, haben viele vergessen. UNd die Miete für Wohnungen mit kapautten Öfen betrug "nur?" 57 Ostmark. Vergessen? Ich glaube, hier schreiben viele Nazis und Ostzonis ihre "Kommentare" Määäh.

  69. B. Logen

    "Ja, den Meckerern hier sei gesagt, dass unsere Demokratie ihnen die Möglichkeit gibt, sich um den oder einige andere Bürgermeisterposten zu bewerben. Dann können sie zeigen, welche Geistes Kinder sie sind. Dennoch gute Besserung, Ihr Meckerer, die IHr wahrcheinlich die Ostzonen-Zeit vergessen habt. Niedrige Mieten: ja, aber dass meine Schwester in einem KIndergarten z.B. nur 47 Ostpfennige als Lohn bekam bei eingesetzten "SED-Bürgermeistern, haben viele vergessen. UNd die Miete für Wohnungen mit kapautten Öfen betrug "nur?" 57 Ostmark. Vergessen? Ich glaube, hier schreiben viele Nazis und Ostzonis ihre "Kommentare" Määäh." Der Getrolle der regierungsamtlichen Propagandisten wird immer aggressiver, desto weniger die Wirklichkeit den eigenen Wunschvorstellungen entsprechen will.

  70. VolkerS

    „Trotzdem lasse ich mich nicht auf eine Einzelabrechnung ein“. Auf einen Kommentar zur letzten „Beziehungstat“ (http://www.sz-online.de/nachrichten/schwere-schlaegerei-am-hauptbahnhof-3849265.html) lässt er sich auch nicht ein. … ... … Was zur Frage führt, warum eigentlich nicht? Es würde wohl nicht nur mich interessieren, wie seine Propaganda mit der Realität übereinstimmt. Wie viele Messerangriffe und Tötungsdelikte gab es denn so in Dresden? Und wie oft waren die, die schon länger hier leben und die noch nicht lange hier leben die Täter? Wahrscheinlich hat der OB seine Gründe, warum er die Wahrheit scheut wieder Teufel das Weihwasser. Ob das gute Gründe sind, werden wir wohl nie erfahren. Immerhin erfahren wir, wann er das letzte Mal beim Friseur war. Man freut sich ja schon über kleine Dinge.

  71. Jürgen Müller

    Herr Hilbert hat einen Wählerauftrag! Wieso will er dann diese Stadt so gestalten wie er es sich vorstellt? Gilt der Wille der Wähler nichts mehr? Und noch etwas: Herr Hilbert ist angetreten ohne eine Partei zu nennen, der er sich gebunden fühlt. Nach der Wahl war er wieder straffes FDP-Mitglied! So kann man auch Wähler betrügen bzw. hinters Licht führen.

  72. Neubürger.GR

    @ Dresdner45 Der Postplatz ist bestimmt kein städtebauliches Highlight, das sehe ich auch so. Ob er indes vor der Wende schöner war... ? Derzeit sollen dort wohl viele neue Wohnungen neu gebaut werden, die Dresden sicher gut gebrauchen kann.

  73. Max

    Ja, Dresden hat sich unter Hilbert toll entwickelt, der Drogenhandel am Hauptbahnhof floriert, auch Dank guter Beleuchtung durch die Hundertausende Euro Steuergelder schwere Aktion der Sozialbürgermeisterin! Jede Woche eine neue Massenschlägerei oder Messerstecherei wie jetzt am Hbf. Aufenthaltsverbote in der Neustadt. Vielleicht stellt sich Hilbert so Dresden vor - die meisten Bürger jedenfalls nicht! Und wie soll dadurch das Ansehen Dresdens steigen? Kann mir das bitte mal jemand erklären? Viele Menschen haben inzwischen Angst, nachts die Prager Straße, Neustadt und den Hauptbahnhof aufzusuchen.

  74. Dresdner45

    (68)@Oldie(89), wissen SIE eigentlich, was einen Nazi ausmacht? Ob Herr Hilbert ein guter oder nicht so guter OB sein soll, ist Ermessenssache einer jeden Person. Aber warum sollen Kritiker des OB Nazis sein? Dies können SIE uns bestimmt sehr genau erklären können! Nazis waren FÜR MICH die Verbrecher der Naziherrschaft, welche andere Menschen ohne Probleme umgebracht haben. Was haben diese Leute mit den heutigen Kritikern zu tun? Vielleicht sollten SIE sich einmal in ein KZ zur Nachschulung begeben. Da kann jeder sehr genau erkennen, was Nazis waren. Die Sinnlosigkeit von verschiedenen Beiträgen werden immer schlimmer.

  75. Harald

    Das mit der Spaltung nehmen ich zurück, scheint nur mein Eindruck bei den vielen eher positiven Eindrücken vor dem Jahresende 2017 gewesen zu sein. Hier gibt es wirklich ein paar Verbesserer auf beiden Seiten, welche überhaupt kein Geschichtswissen oder großes Allgemeinwissen haben um manche Dinge immer extrem überspitzen müssen oder sogar falsch darstellen. Ob nun aus Unwissenheit oder Lebenseinstellung sei dahingestellt. Hauptsache man verärgtert die Anderen. Ich wünsche im neuem Jahr etwas mehr Ruhe und Gelassenheit und ab und zu eine Weiterbildung in menschlicher und sozialer Kompetenz.

  76. Dresdner45

    (54)@Regina, die Menschen, welche noch die Einheitsmeinung aus der DDR gut kennen, möchten jetzt ihre eigene Meinung kundtun. Wo ist das Problem? Wenn diese keine Lügen oder Beleidigungen verbreiten, ist es doch i.O. Die meisten verweisen auf negative Randerscheinungen. SIE können doch sachlich positive Seiten aufzeigen. Tun sie es einfach. Herrn Hilbert stehe ich auch nicht positiv gegenüber. Welchen politischen Status hat er eigentlich? Ruht noch seine FDP-Zugehörigkeit oder schämt er sich noch. Wie kann es sein, dass er überhaupt seine Parteizugehörigkeit ruhen lässt?

  77. Berg

    Harald, warum muss das Wort "Spaltung" überhaupt her? IMMER stehen den regierenden Parteien und ihren Anhängern die oppositionellen Parteien mit ihren Anhängern gegenüber. Das ist eine der Grundlagen der demokratischen Gesellschaft. Nur, wie die Bezeichnung sagt: die Regierenden regieren, die Opposition nicht. Deswegen können Gespräche untereinander zwar die Meinugen darstellen, doch es geht weiter nach den Vorstellungen der Regierenden! Deswegen sind einige Diskussionsteilnehmer nachträglich enttäuscht, zumal sie doch eine "Alternative" wollen.....

  78. E.Benheiter

    Wie ER es sich vorstellt. Herzlichen Glühstrumpf, Hr. Hilbert! Wie Sie es sich vorstellen können Sie Ihr Grundstück (so Sie besitzen) gestalten -ansonsten sind Sie Angestellter der Wähler & haben deren Willen zu deren Wohl umzusetzen. Punkt!

  79. Bernd

    Dresden bleibt eine rechte Stadt. Zuerst müssen viele Bewohner dieser Stadt anfangen MENSCH zu sein. Den Titel "europäische Kulturhauptstadt 2025" verdienen ganz andere weltoffene, humane Städte. Dazu zählt nie im Leben Dresden. Traurig aber wahr.

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