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Donnerstag, 11.01.2018

Drei Könige auf dem Bauernhof

Die Kinder der Seifersdorfer Kita waren auf dem Oesehof zu Gast. Anschließend gab es für die Kleinen noch Geschenke.

Die Heiligen Drei Könige erzählen auf dem Oesehof in Seifersdorf die Weihnachtsgeschichte. Die Kindergartenkinder hören gespannt zu.
Die Heiligen Drei Könige erzählen auf dem Oesehof in Seifersdorf die Weihnachtsgeschichte. Die Kindergartenkinder hören gespannt zu.

© Thorsten Eckert

Seifersdorf. Das war ein ganz besonderer Tag für die Mädchen und Jungen des Kindergartens Himmelsleiter in Seifersdorf. Schon am Morgen hatten sie ungewöhnlichen Besuch. Die Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland waren in der Einrichtung. An einem Lagerfeuer konnten die Kinder erleben, wie die Könige von der Geburt Jesu erfuhren. Gemeinsam mit den Kindern machten sie sich auf den Weg. Das Kind fanden sie dann in einer echten Krippe auf dem Hof der Familie Oese in Seifersdorf. „Die Könige haben die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel nachgespielt und die Kinder waren als Sternsinger, Teil der Geschichte“, sagt Denise Hahn, die Leiterin der Einrichtung des Diakonischen Werkes, Stadtmission Dresden. Auf dem Bauernhof sorgte Familie Oese für eine wunderschöne weihnachtliche Atmosphäre. Ein Kälbchen und vier freilaufende Schafe des Wachauer Vereins Wunder Land begrüßten die „Reisenden“ schon am Hoftor und geleiteten sie zur Krippe . „Das war für alle ein großes Erlebnis. Wir wollen uns dafür bei der Familie Oese und bei Wunder Land ganz herzlich bedanken“, sagt die Kita-Leiterin. Anschließend ging es zurück in den Kindergarten. „Dort hatten wir für alle Kinder Geschenke vorbereitet. Das war ein rundum gelungener Tag.“

Die Kita in Seifersdorf wird vom Diakonischen Werk der Stadtmission Dresden betrieben. Sie ist der jüngste Kindergarten in der Gemeinde Wachau. Er wurde im Mai 2015 eröffnet. Knapp 1,6 Millionen Euro kostete die Kita, der Freistaat beteiligte sich zusammen mit Bund und Landkreis an dem Bauvorhaben. Gemeinsam steuerten sie rund 840 000 Euro bei. Den Rest bezahlte die Gemeinde. Eltern hatten lange um den Neubau gekämpft. In einer Abstimmung entschieden sie sich für das Diakonische Werk als Betreiber. (SZ/td)