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Mittwoch, 15.11.2017

Drei Bewerber für den Rettungsdienst

Das Landratsamt bestätigt den Zuschlag für den Kreisverband Döbeln-Hainichen. Einsprüche gab es offenbar keine.

© Symbolfoto: dpa

Döbeln/Freiberg. An der Ausschreibung um den Rettungsdienst im Bereich Döbeln haben sich neben dem Kreisverband Döbeln-Hainichen des DRK noch zwei weitere Bewerber beteiligt. Dies teilte Kreissprecherin Cornelia Kluge mit. Das Landratsamt hat sich erneut für den bisherigen Auftragnehmer, das Deutsche Rote Kreuz, entschieden. „Der Zuschlag wurde am 6. November erteilt“, äußerte sich Kluge. An diesem Mittwoch entscheidet der Ausschuss für Umwelt und Technik über die Vergabe.

Fahrzeuge und Einsatzzeiten bleiben

Einsprüche gegen die Entscheidung des Landratsamtes habe es Kluge zufolge nicht gegeben. Welche Gründe für den DRK-Kreisverband gesprochen haben, ließ das Landratsamt im Detail offen. Die Zuschlagserteilung sei auf Grundlage des Sächsischen Gesetzes über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz in Verbindung mit vergaberechtlichen Bestimmungen erfolgt, begründete die Kreissprecherin. Der Vertrag mit dem DRK läuft für zwei Jahre bis 31. Januar 2020.

Mit der Übernahme der Trägerschaft des Rettungsdienstes durch den Landkreis Mittelsachsen wird sich zunächst nichts im Bereich Döbeln ändern. „Entsprechend eines Beschlusses des Kreistages gilt der dort bisher geltende (Teil-) Bereichsplan des Rettungszweckverbandes fort“, informierte Kluge. Mit möglichen Änderungen des Plans müsste sich zunächst der Bereichsbeirat befassen. „Eine Terminschiene hierzu gibt es nicht“, sagte die Kreissprecherin. In den Bereichsplänen werden unter anderem die Anzahl der Rettungsfahrzeuge sowie die Einsatzzeiten festgelegt. (DA/mf)

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