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Freitag, 06.10.2017

Dramatische Rettung in den Alpen

Die Schweizer Landesfahne weht am Großen Aletschgletscher unweit der Riederalp im Wind. Dort verunglückte das Kind.
Die Schweizer Landesfahne weht am Großen Aletschgletscher unweit der Riederalp im Wind. Dort verunglückte das Kind.

© ZB

Lausanne. 100 Helfer kämpften 13 Stunden lang um das Leben eines zweijährigen Mädchens, das in einer Felsspalte eingeschlossen war. Wie die Schweizer Nachrichtenagentur sda am Freitag berichtete, blieb das Kind am Ende unverletzt.

Das kleine Mädchen aus der Schweiz war am Donnerstag mit seinen Eltern im Aletschgebiet auf der Riederalp unterwegs. Die Familie verbrachte dort in der Nähe der italienischen Grenze ihre Ferien. Nur wenige Meter außerhalb des Wanderwegs fiel die Zweijährige rund sechs Meter tief in einen engen Spalt - für die Retter begann ein Wettlauf gegen die Zeit.

„Wir mussten in kürzester Zeit Zentimeter für Zentimeter Fels abtragen“, sagte der zuständige Kommandant der Feuerwehr. Die Einsatzkräfte wechselten sich im Takt von wenigen Minuten ab, um so schnell wie möglich voranzukommen. Das Mädchen gab währenddessen immer wieder Lebenszeichen von sich. Es konnte schließlich am Freitag gegen 2 Uhr geborgen werden. (dpa)

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