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Mittwoch, 02.05.2018 Fußball – Kreisliga A Staffel Süd

Doppelschlag in Richtung Meisterschaft

Mit zwei Siegen in Spitzenspielen: Die Kicker des VfB Leisnig haben das Feld für den Wiederaufstieg in die Kreisoberliga bereitet.

Von Dirk Westphal

VfB-Spieler Patrick Hußner lässt den Zschaitz/Ostrauer René Güldner bei dieser Aktion alt aussehen.
VfB-Spieler Patrick Hußner lässt den Zschaitz/Ostrauer René Güldner bei dieser Aktion alt aussehen.

© André Braun

Leisnig. Die Fußballer des VfB Leisnig haben wohl einen großen, wenn nicht sogar den entscheidenden Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht. Mit einem 3:1-Sieg lösten sie die SG Zschaitz/Ostrau II am Sonnabend als Tabellenführer ab und legten am 1. Mai einen 2:0-Erfolg gegen den Tabellenvierten, ESV Lok Döbeln, nach. Damit rangieren die Bergstädter – bei einem ausgetragenen Spiel weniger – zwei Zähler vor den Jahnatalern, die nicht aufstiegsberechtigt sind und sieben vor dem SV Medizin Zschadraß.

Immerhin bis nach der Pause mussten die 90 Zuschauer im Gipfeltreffen warten, ehe Christian Poppe kurz nach Wiederanpfiff und Patrick Hußner in der 75. Minute die Leisniger Weichen auf Revanche für die Auftaktniederlage vom Saisonbeginn stellten, die bislang die einzige Schlappe des VfB blieb. Zwar verkürzten die Zschaitz/Ostrauer durch Florian Großmann nochmals auf 2:1, doch Toni Schulz band den Sack in der Schlussminute mit dem 3:1 zu. Auch die zweite ambitionierte Aufgabe, gegen den ESV Lok Döbeln, lösten die Bergstädter spielerisch stark und sorgten mit Treffern von Toni Schulz (13.) und Sebastian Friese (18.) für die frühe Vorentscheidung gegen noch platte Großbauchlitzer, die am Sonntag im Kampf um einen Podestplatz gegen den SV Medizin Zschadraß nicht über ein 2:2 hinausgekommen waren. „Wir haben da in den letzten drei Minuten um den Ausgleich gebettelt und wie in der gesamten Saison unsere Chancen vorher nicht genutzt“, sagte Lok-Trainer Frank Domaniecki und fügte an: „Es wird nun schwer, Platz drei zu erreichen.“

Der SV Aufbau Waldheim hatte die Chance, mit einem Sieg vom Tabellenende wegzukommen. Allerdings gelang den Zschopaustädtern beim Vorletzten, FSV Dürrweitzschen, nur ein 0:0-Unentschieden und somit verblieben die Richzenhainer auf dem letzten Tabellenplatz hinter den Obstländern. In der zweiten Partie innerhalb von drei Tagen zogen die Waldheimer dann im Rahmen des Fußball- und Familienfestes gegen die SG Zschaitz/Ostrau II mit 0:3 den Kürzeren. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit war der Tabellenzweite durch Jonas Müller kurz vor der Pause in Führung gegangen. Nachdem hüben wie drüben in Halbzeit zwei Chancen teils kläglich versiebt wurden, traf der freistehende Toni Müller in der 80. Minute zum 2:0, ehe Michael Fromme per Foulstrafstoß den 0:3-Endstand besorgte.

Durch ein Wechselbad der Gefühle ging die SG Blau-Weiß Altenhain. Zunächst feierten die Muldentaler einen 2:1-Sieg, ehe sie beim SV Medizin Zschadraß mit 0:9 unter die Räder kamen. Die Mediziner haben damit einen recht großen Schritt in Richtung Meisterschaftsplatz drei gemacht.

Bei den anderen Medizinern, denen aus Hochweitzschen, läuft es dagegen in dieser Saison überhaupt nicht. So setzte es für den amtierenden Meister gegen den Hohnstädter SV eine ganz bittere 1:5 (0:3)-Heimniederlage. Nach der Gästeführung durch Sebastian Trutz in der fünften Minute fanden die Gastgeber in der Folgezeit nicht ansatzweise zu ihrem Spiel. Es kam zu keinen geordneten Aktionen und es folgten viele lange Bälle, die von den Hohnstädtern ohne Mühe verteidigt werden konnten. Die Abstimmungsprobleme innerhalb der Mannschaft waren nicht zu übersehen. Lediglich eine erarbeitete Torchance in Durchgang eins spricht für sich. Anders der Gast, der sich mit seiner robusten Spielweise eine 3:0-Pausenführung erarbeitete und damit bereits auf der Siegerstraße war. In der zweiten Halbzeit spielten die Westewitzer mutiger nach vorn und kamen durch Sebastian Kaulich in der 57. Minute zum Ehrentreffer. Doch danach nahmen die Ungenauigkeiten im Medizin-Spiel wieder zu und so sorgten die Hohnstädter mit zwei weiteren Treffern für die endgültige Entscheidung.

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